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18.03.2019

20 Jahre openautomation – die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

Schlagzeilen aus der ersten Ausgabe der openautomation 1/1999

Schlagzeilen aus der ersten Ausgabe der openautomation 1/1999

Für die Gründung des Magazins openautomation waren verschiedene Trigger ausschlaggebend: Auf der Konferenz PC & Automation in Paris zeigte das Unternehmen Phoenix Contact sehr visionär, wohin die Reise gehen wird. Der Kommunika­tionsspezialist aus Blomberg saß zusammen mit Vertretern von Microsoft und des ERP-Anbieters Baan auf einem Podium und alle zusammen erklärten: Alles wächst zusammen. Dies war nicht zuletzt auch Anlass für uns, etwa Mitte 1998 die ­Medienmarken „IT & Automation“ und „openautomation“ zu ­sichern. Die Entscheidung fiel dann für openautomation:
openautomation war Ende der 1990er-Jahre auch ein Claim von Systeme Lauer, eines damals führenden Anbieters von HMI und PC-basierten Automatisierungssystemen. Knut Lauer, der damalige geschäftsführende Gesellschafter und Gründer des Unternehmens, betonte: „Es bringt uns und unseren Kunden wenig, noch eine Fachzeitschrift zu gründen, die ausschließlich über die technischen Eigenschaften von Produkten berichtet.“ Vielmehr war es seiner Ansicht nach erforderlich, die Markttrends zu beleuchten, die Anbieter von Automatisierung als Ganzes zu beschreiben, die Strategien und Visionen der Unternehmer und Manager. Geboren war damit auch die Idee, Personen statt Produkte auf der Titelseite abzubilden. Was heute von vielen Medien praktiziert wird, war damals im Bereich der Fachmedien einzigartig. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. „Denn die Technik wird immer austauschbarer: Entscheidend sind Faktoren wie Service, Marketingstrategien, Zukunftsvisionen und vor allem der Mensch hinter der Technik“, hieß es im Editorial der ersten Ausgabe. So war es nicht verwunderlich, dass Knut Lauer als ein wichtiger Ideengeber bereits in der dritten Ausgabe selbst auf der Titelseite abgebildet war.  

Als Claim zum Titel openautomation kam hinzu: Märkte, Trends, Innovationen. Die Mischung aus wichtigen Marktin­formationen, Unternehmervisionen, Trendberichten, Top-Innovationen und ausgewählten Praxisberichten stellte einen ­wesentlichen Grundstein der Erfolgsstory der openautomation dar – und dies bis heute. Und es war von Anfang an klar, dass openautomation von Beginn an ein eigenständiges Fach­medium wird, also keine Sonderausgabe eines etablierten Fachtitels.

Das Ziel: Automatisierung und IT zusammenbringen

Das Fachmedium openautomation startete mit dem visionären Ziel, die „Anwender, Planer und Hersteller von innovativen Automatisierungslösungen mit dem verantwortlichen IT-Management im Unternehmen zusammenzuführen“.

Bereits die erste Ausgabe, die im Vorfeld der Hannover ­Messe 1999 erschien, wartete mit Überschriften auf, die durch­-aus noch in die heutige Zeit passen. Unter der Schlagzeile ­„Linux kann Monopol brechen“ wurde die Open-Source-Plattform als Alternative zu Windows empfohlen. „Das Ende der Kistenschieber“ – damit wurden Artikel angekündigt, die den Trend zu Komplettlösungen in der Automatisierung ­beleuch­teten. Der Artikel „Ethernet TCP/IP als Feldbus“ war schon nahezu prophetisch. Lösungen, die die Produktionswelt mit SAP verbinden, wurden als „Welten-Wanderer“ bezeichnet. Und die Titelstory zum 100. Jubiläum des Unternehmens Moeller – „Dr. Seidel lässt die Puppen tanzen“ – war der Hingucker an sich und Gesprächsthema der folgenden Hannover Messe 1999.

Auch berichtete die Redaktion in Ausgabe 1 unter der Überschrift ­„Sicherheitsbedenken bleiben“ bereits über Cyber-Security, Firewalls und DNS Spoofing; dies zu einem Zeitpunkt, als dieses Thema – anders als heute – komplett noch nicht ernst genommen wurde.

Blättert man die früheren Ausgaben der openautomation durch, fällt eine Vielzahl an Parallelitäten zu heutigen Texten auf: Inhaltlich haben sie über 20 Jahre ihre Gültigkeit nicht ­verloren. Im Folgenden werden einige Beiträge aus den ersten drei Ausgaben der openautomation im Jahre 1999 kurz zusammengefasst. Aufmerksame Leser werden sicher regis­trieren, dass viele Aussagen auch heute kaum an Gültigkeit ver­loren haben. Deswegen haben wir darüber hinaus von drei Protagonisten von damals bzw. deren Vertreter aktu­elle Statements (siehe Kästen) eingefordert.

Markt mit Zukunft: MES – Was sonst

„Die Idee, die automatisierungstechnische und betriebswirtschaftliche Welt miteinander zu verbinden, ist noch recht jung. Allmählich formiert sich ein Markt dafür“, so stand es in der Ausgabe 2/1999 der openautomation.

„SAP erkennt Bedeutung von MES“ lautete eine Zwischenüberschrift. Das SAP-Messemotto zur Interkama 1999 – eine der damals führenden Automati­sierungsmessen – „Der Herstellungs­betrieb als integraler Bestandteil der Supply Chain“ sollte damals verdeut­lichen, „dass die Fähigkeit eines In­dus­trieunternehmens, auf sich ständig verändernde Marktanfor­derungen zu reagieren, von der Integration der betrieblichen ­Abläufe in den unternehmensweiten Planungsverbund und letztlich in die unternehmensübergreifende Extended Supply Chain abhängt … Zwischen der Auftragserteilung und der Anpassung des detaillierten betrieblichen Produktionsplans dürfen nicht Tage, sondern allenfalls Minuten vergehen; ebenso muss der Produktionsfortschritt für die Liefersituation transparent sein.“

Softe Integration: Datendurchgängigkeit bis ins ERP

„Siemens A&D bietet ein abgestimmtes Angebot von der Feldebene über die Steuerungs- bis hin zur Leitebene mit den entsprechenden Schnittstellen zur ERP-Welt“, berichtete die openautomation 2/1999. „Eine immer größere Rolle spielt dabei Software. Reinhold Achatz, Leiter des ­Geschäftsgebiets Software- und Systemhaus bei Siemens A&D, ­sagte: „Die Optimierung des Produktions­prozesses geschieht mithilfe der Automatisierungstechnik.“

Siemens und Software in Zahlen 1999: Siemens beschäftigt 27.000 Softwareentwickler. Das sind in etwa doppelt so viele wie Microsoft; im Indus­triebereich immer noch dreimal so viele wie SAP. 60 % aller Umsätze von ­Siemens hängen von Software ab, etwa ein Drittel der Umsätze werden von Software ­dominiert.

ABB stärkt sich für die Automation: Synergie macht fit

„Das größte Ereignis für ABB stellt in diesem Jahr die Übernahme der gesamten Elsag Bailey sowie die Integration von ­Hartmann & Braun in die deutsche ABB dar“, so stand es in der Ausgabe 2/1999. „In diesem Zusammenhang positioniert sich das Unternehmen im Automatisierungsbereich neu und wird erstmalig in der Lage sein, durchgängige Lösungen vom Feldbereich bis zum Prozessleit­system bereitzustellen“ (siehe Kasten mit heutigem Statement).


Kernelemente für die Digitalisierung

Stefan Flöck, Lead Division ­Manager Robotik und Antriebe  bei ABB DeutschlandStefan Flöck, Lead Division ­Manager Robotik und Antriebe bei ABB Deutschland

Ein kundenorientierter Fokus, agiles Handeln und umfassende IoT-Kompetenz sind Kernelemente, die ABB als Technologieführer für digitale Industrien ausmachen. Pure Technologie reicht für eine führende Position heutzutage nicht mehr aus. Man muss sie auch zielgerichtet anwenden können. Wir sind sehr stark in Lösungen, die fertig einsetzbar sind und nicht erst auf einer ­generischen Plattform gebaut werden ­müssen. Eine weitere Stärke von ABB liegt in den Lösungen vom Feld bis in die Cloud. Wir bieten einerseits „Off-the-shelf“-Lösungen an, können anderseits aber auch die einzelnen Bausteine für individuell anpassbare IoT-Lösungen zur Verfügung stellen. Denn in einer digitalen Welt gibt es kein „one size fits all“. Wichtig sind des Weiteren Data Analytics für Predictive Maintenance. Wir legen heute die Basis zur Sammlung von Zustandsdaten des digitalen Antriebsstrangs, um darauf aufbauend zuverlässige Vorhersagen über den Status des gesamten Antriebsstrangs zu machen.

Die künstliche Intelligenz wird zukünftig alle Bereiche und Lösungen durchdringen und die Basis für viele IoT-Lösungen sein. Neben offenen Systemen ist ­IT-Sicherheit bei all dem ein „Must-have“ im industriellen Kontext. Nur wer glaubhafte Antworten auf diese Themen hat und ein ­dauerhaft verlässlicher Partner ist, wird langfristig Erfolg ­haben. ABB hat bewiesen, dass sie alle diese Themen im Griff hat.


Der IO-Clan unter sich: Dezentral und intelligent

„Die Dezentralisierung der E/A-Ebene war eine der großen ­Errungenschaften, um der wachsenden Komplexität der ­Maschinen und Anlagen Herr zu werden“, formulierte die ­Ausgabe 2/1999.  Was heute als selbstverständlich gilt, war damals noch keineswegs die vorherrschende Ansicht. Doch was war Stand der Dinge und wie sollte es mit der Automatisierung im Feld weitergehen? Eine Expertenrunde, bestehend aus Vertretern von Beckhoff, Phoenix Contact, Wago, Siemens, Wieland Electric und Weidmüller, stellte die Bedeutung der ­IO-Systeme für die dezentrale Automatisierung heraus. Die Teilnehmer waren sich damals allerdings noch einig, dass Ethernet kein Allheilmittel darstellt. Das sehen einige sicher heute differenzierter.

Traumhaft kommunikativ: National Instruments und OPC

In der Ausgabe 1/1999 stand: „Der Traum von der universell einsetzbaren Software ist so alt wie die Software selbst. Im Bereich der Automatisierungstechnik möchte der Anwender idealerweise bereits einmal geschriebene Software nur durch Konfigurieren und Parametrisieren an seine Anforderungen anpassen. Doch die Realität sieht anders aus.“

Für den Aufbau eines Systems zur Automatisierung wird heute ein beträchtlicher Zeit- und Kostenaufwand getrieben, damit ein Informationsaustausch zwischen herstellerübergreifenden Systemen oder Geräten erfolgen kann. Mit OPC, basierend auf der Microsoft-Technologie OLE/COM und DCOM, wird erst­malig eine herstellerübergreifende Interoperabilität von Steuerungshard- und -software ermöglicht, ­welche den Anwendern von der langwierigen Programmierung von Treibern und von der mühsamen Anbindung an ein gewähltes Bussystem befreit (siehe Kasten mit heutigem Statement).  


Hoffnungsschimmer OPC UA over TSN?

Prof. Rahman Jamal, Business & Technology Fellow, National InstrumentsProf. Rahman Jamal, Business & Technology Fellow, National Instruments

Als eines der Gründungsmitglieder der OPC Foundation trug National Instruments (NI) seit jeher dazu bei, OPC als Industriestandard für offene Systemkommunikation zu fördern. Bereits sehr früh erkannten wir seine ­Bedeutung als herstellerübergreifende Schnittstelle und stellten daher schon 1997 auf der Hannover Messe zusammen mit Microsoft eine der weltweit ersten wegweisenden OPC-Interoperabilitätsanbindungen vor.

Das Statement von 1999 stammt übrigens aus dem allerersten Fachbuch zu dem Thema („OPC in der Praxis“), das im VDE VERLAG erschien und an dem ich als Autor und Mitherausgeber beteiligt war. Doch auch 20 Jahre später ist der Traum eines herstellerübergreifenden Informationsaustauschs noch immer nicht Wirklichkeit. Ganz im Gegenteil: Der „Feldbuskrieg“ währt seit mittlerweile fast 30 Jahren und die Anwender müssen sich mit unterschiedlichen, teilweise konkurrierenden Feldbusvarianten auseinandersetzen. Fakt ist: Feldbusse sind bereits im Einsatz und werden nicht einfach über Nacht verschwinden. Doch zeichnet sich mittlerweile ein Hoffnungsschimmer am Horizont ab: Vor einigen Jahren wurde die sogenannte „Shapers Group“ ins Leben gerufen – ein mehr oder weniger loser Verbund von Unternehmen, die nicht durch die Entwicklung eines eigenen Feldbusses „vorbelastet“ waren. Erklärtes Ziel des Verbunds, bei dem NI natürlich nicht fehlen durfte, war es, OPC UA over TSN als einheitlichen Kommunikationsstandard in der Industrie zu etablieren.

Während viele Unternehmen erst in den letzten zwei Jahren auf den Zug namens „Time-Sensitive Networking“ aufgesprungen sind, engagiert sich NI bereits seit 2012 für die Standardisierung von TSN und hat mittlerweile auch schon TSN-fähige Compactrio-Controller, Ethernet-Chassis, Industrie-Controller und Datenerfassungsgeräte auf den Markt gebracht. Zudem waren wir nicht nur bei einigen Testbed-Initiativen aktiv beteiligt, sondern konnten auch durch die Shapers-Initiative einen entscheidenden Impuls für das Ende des Feldbuskriegs setzen.

Insofern bin ich froh, dass die OPC Foundation das Thema OPC UA over TSN unter einer neutralen Dachorganisation vorantreibt, somit die Vision der Shapers zu Ende bringt und letztendlich den Traum der herstellerübergreifenden Inter­operabilität wahr werden lässt, die für Industrie 4.0 unabdingbar ist.


Encoder-Experten unter sich: Der Bus ins Feld

Mehr und mehr Automatisierungsprozesse erfordern absolut arbeitende Positioniersysteme wie Encoder. Das Anbieterfeld ist groß und die Produktpalette entsprechend umfangreich. Vor 20 Jahren trommelte openautomation eine Expertenrunde ­zusammen. Diese stellte – so in Ausgabe 3/1999 – in den Raum:

Martin Haller, Leiter Produktmarketing bei Hengstler: „Wir ­können uns der technischen Entwicklung nicht verschließen, wenn immer mehr Hochintegration kommt, müssen wir dem Rechnung tragen.“
Jörg Heilmann, Produktmanager bei IVO GmbH & Co. KG: „Der Drehgebermarkt lebt von der Vielfalt der Anforderungen. Kaum ein Hersteller wird zukünftig in der Lage sein, alle Branchen und Anwendungssegmente gleichzeitig zu bedienen.“

Rolf Wagner, Bereichsleiter Märkte bei der Max Stegmann GmbH: „Qualität muss erst eindesignt und dann produziert werden – sie darf keinesfalls erprüft werden.“

Johannes W. Steinebach, Geschäftsführer TWK Elektronik GmbH: „Die analoge Technik wird zwar aus vielen Anwendungen verdrängt, hat aber immer noch aus Kostengesichtspunkten in vielen Fällen ihre Berechtigung.“

Axel Wiemann: „Wir sehen deutlich eine Verschiebung vom i­nkrementalen Drehgeber hin zum absoluten Encoder – hier ist dann auch Busfähigkeit und Funktionalität gefordert.“

Keine Angst vorm Internet: Webtools für Echtzeit-Zugriff auf Scada-Daten

„Eine schnelle Verfügbarkeit von Daten aus der Produktion führt zur Produktivitätssteigerung“ (aus Ausgabe 3/1999).  Mit Webtechnologien lassen sich Scada-Daten besser über Intranet und Internet verteilen – an buchstäblich jeden mit einem PC und Browser. Die Lösungen von GE Fanuc seinerzeit: ­Cimplicity HMI, Webview-Software, Webgateway und Cimplicity Pocketview.

Netz der Netze: Internet verteilt Automation

„Viele Strategen sehen den PC nur als Zwischenschritt in der Entwicklung der Automatisierung“, heißt es in openautomation 1/1999. „Den eigentlichen Knall auf dem Weg zur totalen Offenheit soll das Internet auslösen. Dem PC gebührt dann nur noch der Dank: Denn er hat das Internet in die Automatisierung geholt. Erste Systeme zeigen die Entwicklung auf“: Web Client von Usdata, Factory Suite 2000 von Wonderware, das Kemro-Steuerungssystem von Keba und ­Interautomation von Sys­teme Lauer.

Entdecke die Möglichkeiten:Mit Asic zum Kommunikationsstandard

„Mit unserer Cif 100 gehen wir auf die besonderen Anforderungen des Soft-SPS-Bereichs ein“, betonte Hans-Jürgen Hilscher in der openautomation 1/1999. Hilscher stellte in dem Beitrag erstmalig einen Asic vor, mit dem „mit einer Leiterkarte alle wichtigen Bussysteme“ bedient werden können. Die ­Cif-Karte hat kein zu programmierendes Bauteil mehr, „nur noch Intelligenz und Arbeitsspeicher“. Die neue Kartengeneration hatte openautomation exklusiv vorgestellt (siehe Kasten mit heutigem Statement).


Industrielle Kommunikationslösungen für offene Automatisierung

Hans-Jürgen Hilscher, ­geschäftsführender ­Gesellschafter der Hilscher ­Gesellschaft für ­Systemautomation mbH Hans-Jürgen Hilscher, ­geschäftsführender ­Gesellschafter der Hilscher ­Gesellschaft für ­Systemautomation mbH

Die Kernkompetenz von ­Hilscher ist heute wie vor 20 Jahren die Technologie, Entwicklung und Produktion von industriellen Kommunikationslösungen für die mo­derne ­Fabrikautomation. Wir sorgen sozusagen für offene Automatisierung und haben diesbezügliche Konzepte ­immer unterstützt. Unsere Produkte reichen von PC-Karten und Gateways über OEM-Aufsteck­module bis hin zu leistungs­fähigen Asics mit den dazugehörigen Protokollstacks. Diese werden weltweit zur Kommunikation zwischen Automatisierungsgeräten und Steuerungen eingesetzt; bei PC-Karten ist ­Hilscher in diesem Bereich der Marktführer. Ein derart umfassendes Lösungs-Portfolio für Feldbusse und Real-Time-Ethernet ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Hilscher bietet auch die „netX-Technologie“ für Gerätehersteller an, inklusive Entwicklungs-Dienstleistungen und kundenspezifischer Baugruppen-Fertigung. In diesem Bereich ist Hilscher nicht nur an­erkannter Systempartner der großen Hersteller, sondern zählt auch eine Vielzahl von ­Ingenieurbüros, Lösungsanbietern und Systemintegratoren zu seinen Kunden. Außerdem ist Hilscher in allen Feldbus- und Real-Time-Ether­net-Organisa­tionen vertreten.

Als nächste Entwicklungsstufe bieten wir mit der „netFIELD Technology Platform“ die Basis für die komplette Indus­trie-4.0-Integration von Feldgeräten. Damit lässt sich die Indus­trie-4.0-Integration für alle Sensoren und Aktoren vereinheitlichen. Wir sind sicher, dass uns die openautomation auch auf diesem Weg begleiten wird.


Durchgängige vertikale Integration

Eine weitere Aussage aus openautomation 3/1999: „Das Zusammenwachsen der IT- und der Produktionswelt mit durchgän­gigen Lösungen wird den Stellenwert der Automatisierungstechnik im Unternehmen zweifels­ohne weiter ­erhöhen.“ open­automation hatte sich daher in Zusammenarbeit mit ­Mesago auch als Kongressveranstalter etabliert: Parallel zur Fachmesse SPS IPC Drives wurde der Kongress IT & Automation veranstaltet. Zugegebenerweise waren einige Visionen der Zeit ­voraus. Aber schon immer hat sich openautomation für die offene und durchgängige vertikale Integration starkgemacht. Im Vergleich zu 1999 ­haben sich selbstverständlich heute die technologischen Möglichkeiten und das Wording weiterentwickelt. Ausgehend vom gleichen Grundprinzip – der vertikalen Integration – berichtet openautomation seit 20 Jahren über Märkte, Trends und Innovationen. Diesem Anspruch wollen wir auch in Zukunft weiter gerecht werden. Dabei nehmen wir das 20. Jubiläum zum Anlass, den Fokus stärker auf Daten zu legen. Schon immer bildeten sie den Mittelpunkt ­allen prozesstechnischen Handelns, Darstellens, Auswertens und Analysierens. Auf dem Weg zur smarten Fabrik rücken sie weiter in den Fokus. Innovative und offene Automatisierungslösungen ermöglichen es, Daten in den Maschinen zu generieren, zu sammeln, zu transportieren, zu verarbeiten, anzuzeigen und auszuwerten, sodass daraus letztendlich für produzierende Unternehmen neue Geschäftsmodelle und daraus Mehrwert entsteht. Vor diesem Hintergrund bleiben wir für unsere Leser am Ball.

www.openautomation.de


Ihre Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Ronald Heinze, Chefredakteur

Dipl.-Ing. Ronald Heinze, Chefredakteur
Telefon: 0 69/84 00 06 – 1300
E-mail: ronald.heinze(at)vde-verlag.de


Dipl.-Ing. (FH) Inge Hübner, Redakteurin

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Ronny Schumann, Anzeigenleitung

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20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Zum Schmunzeln

Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
Copyright © VDE VERLAG GMBH, zuletzt aktualisiert am 18.06.2019