Industrie 4.0
12.10.2019

Atos eröffnet erstes KI-Labor in Deutschland

Atos eröffnete in München sein deutsches Labor für Künstliche Intelligenz (KI). Dort sollen für Kunden Businesslösungen mit KI und anderen aktuellen Technologien entwickelt werden. Das deutsche KI-Labor ist Teil des weltweiten KI-Netzwerkes von Atos im Rahmen seiner 2018 geschlossenen Partnerschaft mit Google Cloud.

Annette Maier, Managing Director Google Cloud, Thierry Breton, CEO Atos, und Ursula Morgenstern, CEO Atos Deutschland (v.l.) bei der Eröffnung des KI-Labors in München (Quelle: Atos)

„Lösungen auf Basis Künstlicher Intelligenz haben bahnbrechendes Potenzial: Die ganzheitliche Implementierung digitaler, KI-gestützter Techniken entscheidet über den Erfolg sowohl einzelner Unternehmen als auch ganzer Volkswirtschaften“, sagt Thierry Breton, CEO und Chairman von Atos. „Unser KI-Labor ist die geeignete Plattform für die gemeinsame Entwicklung von konkreten digitalen Use Cases, die möglichst schnell langfristigen Mehrwert schaffen.“

Das Labor richtet sich an Unternehmen und Organisationen, die den Einsatz von KI unternehmensweit fördern und entwickeln wollen. Atos und Google Cloud bieten hierfür einerseits die notwendige technologische und branchenspezifische Fachexpertise und andererseits konkrete Use Cases. 

„Für den erfolgreichen Einsatz von KI-basierten Technologien benötigt man sowohl das technologische als auch das branchenspezifische Wissen“, sagt Annette Maier, Managing Director Google Cloud DACH. „Deshalb sind Atos und Google Cloud sehr starke Partner, die genau diese beiden Welten zusammenbringen.“

Zur Eröffnungsveranstaltung in München gab Atos rund 100 Kunden und Partnern mit zahlreichen konkreten Anwendungsbeispielen einen Einblick in die digitale Zukunft der Wirtschaft. Gezeigt wurde etwa eine Mixed-Reality-Lösung, die in Echtzeit 3D-Aufnahmen mit PLM-Daten kombiniert. Dies liefert immer präzisere Entscheidungsgrundlagen und verkürzt Produktentwicklungszyklen. Auch die Vernetzung weltweiter Lieferketten wurde dargestellt: Mit Digital Logistics können Ankunftszeiten dank Advanced Analytics unter der Einbeziehung von Rahmenbedingungen präzise ermittelt werden. Die Elemente der Lieferkette greifen so reibungslos ineinander.

Das KI-Labor in München ist Bestandteil des lokalen Business Technology Innovation Centers (BTIC). Jüngst neugestaltet und erweitert gehört das BTIC zum globalen Netz der Atos Innovation Centers. Hier entwickeln Experten des Unternehmens zusammen mit Kunden Ideen und kreative digitale Lösungen, unter anderem in den Bereichen Cloud, Cybersecurity, Internet of Things, High Performance Computing und KI. Das BTIC vereint die technologische und branchenspezifische Erfahrung von Atos, ein umfassendes Spektrum an Use Cases und das globale Netzwerk aus Fachexperten und Partnern. Damit wird es für Atos europaweit zum Vorzeigeprojekt für Manufacturing- und Industrie 4.0-Lösungen. Das Innovationszentrum stützt sich auf die starke Position von Atos in der deutschen Fertigungsbranche sowie auf die langjährige Beziehung zu Siemens – als Kunde und als Partner. Diese Allianz ermöglicht Atos ein fundiertes Verständnis der Anforderungen an die digitale Transformation in der Fertigungsindustrie.

www.atos.net

20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
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