Kurzmeldungen
10.10.2019

ZVEI: Elektroindustrie verbucht im August 6,7 % weniger Auftragseingänge

Wie der ZVEI mitteilt, sind die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie im August 2019 um 6,7 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Dabei gaben die Inlandsbestellungen um 9,6 % und die Auslandsbestellungen um 4,5 % nach. Im Gesamtzeitraum von Januar bis August dieses Jahres lagen die Auftragseingänge damit 1,6 % unter Vorjahr.

Wie der ZVEI weiter mitteilt, hat sich die preisbereinigte Produktion der heimischen Elektrobranche im August um 8,2 % gegenüber Vorjahr verringert. Zwischen Januar und August ging der aggregierte Branchenoutput um 4 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zurück.

„Angesichts der eher weiter zu- als abnehmenden Unsicherheit über die weltwirtschaftliche Entwicklung und der daraus resultierenden Beeinträchtigung sowohl des globalen Handels als insbesondere auch der Investitionen, gehen wir inzwischen davon aus, dass die Produktion der heimischen Elektroindustrie auch im Gesamtjahr 2019 in ähnlicher Größenordnung rückläufig sein wird, wie in den ersten acht Monaten“, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt. 

Die Umsätze der deutschen Elektroindustrie beliefen sich laut dem Branchenverband im August 2019 auf 15,4 Mrd. € – ein Minus von 3,9 % gegenüber Vorjahr. Sowohl die Inlandserlöse (-5,5 % auf 7,3 Mrd. €) als auch die Auslandserlöse (-2,7 % auf 8,1 Mrd. €) gingen hier zurück. Kumuliert von Januar bis August beliefen sich die Branchenerlöse auf 125,6 Mrd. €. Das waren 0,8 % weniger als im Vorjahr. Sowohl der Inlandsumsatz (-1,1 % auf 59 Mrd. €) als auch der Auslandsumsatz (-0,5 % auf 66,6 Mrd. €) nahmen dabei leicht ab.

Darüber hinaus berichtet der Verband, dass das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie im September dieses Jahres erneut gesunken sei und sich jetzt den dritten Monat in Folge unterhalb der Null-Linie befände. „Die Beurteilung der aktuellen Lage wie auch die allgemeinen Geschäftserwartungen fielen schlechter aus als im Vormonat. Letztere gaben dabei besonders stark nach“, so Dr. A. Gontermann.

www.zvei.org

 

 

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