Kurzmeldungen
09.09.2019

ZVEI präsentiert Juli-Zahlen und zieht Halbzeitbilanz

Wie der ZVEI mitteilt, lagen die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie im Juli 2019 um 1,9 % unter ihrem Vorjahreswert: Die Inlandsbestellungen gingen um 1 % zurück, die Auslandsbestellungen um 2,5 %. Bei letzteren standen sich ein starker Rückgang der Aufträge aus dem Euroraum (- 11,4%) und ein Bestellanstieg aus Drittländern (+ 3,5%) gegenüber.

„Mit den Juli-Daten wurde die Entwicklung der Auftragseingänge im Vormonat nachträglich aufwärts revidiert, und zwar mit Vorzeichenwechsel von einem Minus zu einem Plus“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Damit ergibt sich jetzt für den kumulierten Zeitraum von Januar bis Juli dieses Jahres ein moderater Bestellrückgang um 1,5 % gegenüber Vorjahr.“ Hier orderten inländische Kunden 0,9 % und ausländische 1,9 % weniger. Die Auftragseingänge aus der Eurozone nahmen um 4,1 % ab, die aus Drittländern um 0,6 %.

Die um Preiseffekte bereinigte Produktion der deutschen Elektrobranche lag nach ZVEI-Angaben im Juli 2019 um 0,6 % unter dem entsprechenden Vorjahreswert. In den gesamten ersten sieben Monaten dieses Jahres wird ein Rückgang des aggregierten Branchen-Outputs um 3,4 % gegenüber Vorjahr vermeldet. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr lag der Rückgang noch bei 4 %.

Ihre Produktionspläne haben die Elektrounternehmen laut ZVEI im August leicht angehoben. Dennoch stehen 16 % der Firmen, die ihren Output in den nächsten drei Monaten steigern wollen, 24 % gegenüber, die hier eine Drosselung planen. Der Rest geht von einem gleichbleibenden Produktionsniveau aus.

Der Umsatz der heimischen Elektrofirmen ist im Juli 2019 um 1,8 % gegenüber Vorjahr auf 16 Mrd. € gestiegen. Sowohl die Inlandserlöse (+1,1 % auf 7,5 Mrd. €) als auch die Auslandserlöse (+2,4 % auf 8,5 Mrd. €) erhöhten sich. Dabei zogen die Auslandsgeschäfte mit Kunden aus dem Euro- und dem Nicht-Euroraum mit gleicher Rate an (jeweils +2,4 %).

In den gesamten ersten sieben Monaten des Jahres beliefen sich die aggregierten Branchenerlöse auf 110,2 Mrd. €. „Damit lagen sie mehr oder weniger auf Vorjahresniveau“, so Dr. A. Gontermann. Sowohl der Inlandsumsatz (-0,4 % auf 51,7 Mrd. €) als auch der Auslandsumsatz (-0,1 % auf 58,5 Mrd. €) änderten sich kaum. Allerdings nahmen die Erlöse mit der Eurozone zwischen Januar und Juli um 1,7 % (auf 21,8 Mrd. €) zu, wohingegen das Geschäft mit Drittländern um 1,2 % (auf 36,7 Mrd. €) nachgab.

Weiter berichtet der ZVEI, dass das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie im August weiter zurückgegangen sei. Dabei habe die aktuelle Lagebeurteilung vergleichsweise stärker nachgegeben als die allgemeinen Geschäftserwartungen: Während sich erstere aber noch knapp oberhalb der Null-Linie befindet, liegen letztere jetzt den sechsten Monat in Folge darunter.

www.zvei.org

 

 

20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

» Weiterlesen ...

Normen

DIN-VDE-Normen einfach online nutzen

Normen aus dem VDE VERLAG

» Mehr Informationen ...

Zum Schmunzeln

Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
Copyright © VDE VERLAG GMBH, zuletzt aktualisiert am 19.09.2019