Kurzmeldungen
22.08.2019

ZVEI: Deutsche Elektroexporte schließen erstes Halbjahr im Plus ab

Wie der ZVEI mitteilt, verfehlten die deutschen Elektroexporte im Juni 2019 mit 16,6 Mrd. € ihren entsprechenden Vorjahreswert um 4,9 %. Sowohl die Lieferungen in die Eurozone (-1,3 %) als auch nach China (-8,4 %) und in die USA (-1,3 %) sind im Juni gesunken. Besonders unter Druck kamen die Exporte nach Großbritannien und in die Türkei, die jeweils um ein Fünftel nachgaben. Im ersten Halbjahr 2019 erreichten die aggregierten Elektroausfuhren mit 106,4 Mrd. € nach Verbandsangaben aber immer noch ein Plus von 3,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

„Mit diesem ersten Exportrückgang im laufenden Jahr spiegelt sich der gegenwärtige Konjunkturabschwung jetzt auch in den Außenhandelsdaten der Branche wider“, kommentiert ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann die aktuellen Zahlen.

Die Importe elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland gingen im Juni ebenfalls zurück: um 5,5 % auf 14,2 Mrd. €. Zwischen Januar und Juni dieses Jahres stiegen sie dagegen um 4,6 % auf 95,6 Mrd. € an.

Die deutschen Elektroexporte in die Eurozone sind im ersten Halbjahr 2019 um 5 % gegenüber Vorjahr auf 35,1 Mrd. € gestiegen. Die höchsten Zuwächse gab es mit kleineren Mitgliedsländern: Griechenland (+20,4 % auf 402 Mio. €), Irland (+19,3 % auf 799 Mio. €), Portugal (+19 % auf 1,1 Mrd. €), Belgien (+14,7 % auf 2,6 Mrd. €) und der Slowakei (+9,9 % auf 1,3 Mrd. €). Auch nach Frankreich (+5,8 % auf 6,6 Mrd. €) und Italien (+5,6 % auf 5 Mrd. €) nahmen die Lieferungen in den ersten sechs Monaten überdurchschnittlich zu. Leicht schwächer entwickelten sich die Exporte nach Österreich (+4,9 % auf 4,4 Mrd. €) und Spanien (+2,9 % auf 3,4 Mrd. €). Dagegen gingen die Ausfuhren ins Baltikum zweistellig zurück. Im Geschäft mit den Niederlanden (-1,6 % auf 5,3 Mrd. €) und mit Finnland (-1,3 % auf 917 Mio. €) waren ebenfalls Rückgänge – wenn auch kleinere – zu verzeichnen.

Die Elektroexporte in Länder außerhalb des Euroraums haben sich im ersten Halbjahr 2019 nur um 2,8 % gegenüber Vorjahr auf 71,3 Mrd. € erhöht. Dynamisch zogen hier die Lieferungen in die USA (+11,5 % auf 9,5 Mrd. €), nach Mexiko (+9,5 % auf 1,3 Mrd. €), Ungarn (+9,3 % auf 3,4 Mrd. €) und Japan (+8,5 % auf 1,7 Mrd. €) an. Im Plus waren zudem die Exporte nach Dänemark (+7,3 % auf 1,4 Mrd. €), Rumänien (+6,5 % auf 2 Mrd. €), Russland (+6,3 % auf 2 Mrd. €), in die Schweiz (+5,6 % auf 3,5 Mrd. €) und nach Polen (+3,5 % auf 4,6 Mrd. €). „Ins größte Abnehmerland China konnten die Elektroausfuhren zwischen Januar und Juni indessen nur noch um knapp 1,5 % auf 10,4 Mrd. € zulegen“, so Dr. A. Gontermann. Während die Lieferungen nach Tschechien und Südkorea stagnierten, gab es sowohl beim Export in die Türkei (-16,8 % auf 1,3 Mrd. €) als auch nach Schweden (-16,2 % auf 2,1 Mrd. €) und Großbritannien (-7,3 % auf 4,7 Mrd. €) hohe Rückgänge.

www.zvei.org

 

 

 

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