Industrie 4.0
15.08.2019

50 Jahre Internet: Von 4 auf 4 Milliarden Nutzer

Anlässlich des 50. Geburtstags des Internets gibt der Bitkom die Entwicklung und einige Zahlen bekannt: Am 30. August 1969 nahm mit dem ersten Knoten des Arpanet der Vorläufer des Internets seinen Betrieb auf. Im vergangenen Jahr war erstmals mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung per Internet vernetzt. Und allein in Deutschland sind mittlerweile mehr als 57 Millionen Bundesbürger online.

Wie der Bitkom mitteilt, was das Internet ursprünglich etwas kleiner geplant, als wir es heute kennen: Gerade einmal vier Universitäten in den USA sollte das sogenannte Arpanet verbinden, als die Pläne für eine Vernetzung von Computern Ende der 1960er Jahre Gestalt annahmen. Der erste Knoten des Arpanet, ein sogenannter Host an der Universität von Los Angeles, nahm vor 50 Jahren, am 30. August 1969, seinen Betrieb auf. Er legte die Basis für das Internet und eine weltweite Erfolgsgeschichte. Im vergangenen Jahr war nach Zahlen der International Telecommunications Union (ITU) erstmals mehr als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung online. Demnach nutzten 2018 rund 3,9 Milliarden Menschen das Internet. 2001, als diese Zahlen erstmals erhoben wurden, waren es gerade einmal 495 Millionen oder 8 % der Weltbevölkerung. In Deutschland nutzen nach Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat 92 % der Menschen in der Altersgruppe zwischen 16 und 74 Jahren das Internet – das entspricht 57 Millionen Nutzern.

„Die Köpfe hinter dem Arpanet hatten die Vision, Computer miteinander zu vernetzen, um den wissenschaftlichen Austausch voranzubringen. Sie stellten dabei die bis dato gültigen Regeln der Punkt-zu-Punkt-Kommunikation auf den Kopf. Niemand konnte vor 50 Jahren ahnen, wie sehr dieses Vorhaben die Welt verändern würde“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Wir sollten uns öfter an die Geschichte des Arpanets erinnern, wenn wir über Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain sprechen.“

Bis das Arpanet nach dem Startschuss im August 1969 wirklich Computer vernetzte, verging noch etwas Zeit. Wie der Bitkom weiter berichtet, wurde am 1. Oktober der zweite Knotenpunkt in Stanford aktiviert und es dauerte bis Dezember, bis auch Santa Barbara und die Universität von Utah angeschlossen waren. Die Mittel für das Projekt, das den Grundstein für das heutige Internet legte, kamen aus der staatlichen Advanced Research Projects Agency (Arpa), die dabei helfen sollte, die technologische Vorherrschaft der USA gegenüber der Sowjetunion sicherzustellen. Obwohl nach dem Start des Arpanet 1969 schrittweise weitere Knoten hinzukamen, dauerte es noch drei Jahre, bis das Wachstum des Netzes richtig Fahrt aufnahm: 1972 wurde mit der E-Mail eine Art Killer-Anwendung für das junge Netz öffentlich vorgestellt. Waren davor durch das Arpanet in erster Linie Computer miteinander verbunden, so wurden nun Menschen vernetzt. Das World Wide Web, das viele heute mit dem Begriff Internet verbinden, kam übrigens erst viel später und setzte 1989 auf die bereits vorhandene Vernetzung der Computer auf.

www.bitkom.org

 

 

20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
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