Kurzmeldungen
09.07.2019

ZVEI: Auftragseingänge in Elektroindustrie im Mai um 3,5 % rückläufig

Wie der ZVEI aktuell mitteilt, sind die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie im Mai um 3,5 % hinter ihrem entsprechenden Vorjahreswert zurückgeblieben: Zwar legten die Bestellungen aus dem Inland um 3,9 % zu, allerdings gingen die Auslandsaufträge um 9 %zurück. Dabei waren die Bestellungen aus dem Euroraum mit minus 2,6 % weniger stark betroffen als die Aufträge aus Drittländern mit minus 12,3 %.

Für den Gesamtzeitraum von Januar bis Mai dieses Jahres weist der ZVEI ein Auftragsminus von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr aus: Hier erhöhten sich die Inlandsbestellungen leicht um 0,3 %, wohingegen ausländische Kunden 4,1 % weniger orderten. Die Aufträge aus der Eurozone gaben in den ersten fünf Monaten 2019 um 1,7 % nach, die aus Drittländern um 5,4 %.

Die – um Preiseffekte bereinigte – Produktion der heimischen Elektrounternehmen hat dagegen im Mai um 3,4 % gegenüber Vorjahr zugenommen. Aggregiert von Januar bis Mai ging sie jedoch zurück (- 1,1 %).

Die nominalen Erlöse beliefen sich laut dem Branchenverband im Mai auf 16 Mrd. €, womit sie ihren Vorjahreswert um 4,1 % übertrafen. Der Inlandsumsatz stieg um 4,6 % auf 7,4 Mrd. € und der Auslandsumsatz um 4 % auf 8,6 Mrd. €. Zwischen Januar und Mai 2019 erhöhten sich die aggregierten Branchenerlöse um 1,6 % gegenüber Vorjahr auf 78,6 Mrd. €. Hier kamen die Umsätze mit inländischen Kunden um 1,5 % auf 36,9 Mrd. € voran und die mit ausländischen stiegen um 1,9 % auf 41,7 Mrd. €.

Wie der ZVEI weiter mitteilt, ist das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie im Juni dieses Jahres gesunken – auf den niedrigsten Wert seit Herbst 2014. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die allgemeinen Geschäftserwartungen fielen etwas ungünstiger aus als im Vormonat. "Unterm Strich befindet sich der Wert für das Geschäftsklima aber immer noch knapp im expansiven Bereich. Und die Exporterwartungen haben sich im Juni verbessert. Hier liegt der Saldo aus positiven und negativen Antworten jetzt bei plus 5 Prozentpunkten – und damit 4 Punkte höher als noch im Mai", heißt es in einer Pressemeldung.

„Alles in allem fehlt es der Elektrokonjunktur derzeit an einer klaren Richtung, zumal sich die Entwicklung der einzelnen Fachbereiche äußerst heterogen darstellt“, fasst Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt, zusammen. „Das passt zur gegenwärtig großen Unsicherheit darüber, welchen Weg Welthandel und Weltwirtschaft als nächstes einschlagen werden.“

www.zvei.org

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Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
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