Industrie 4.0
12.06.2019

DFI präsentiert Möglichkeiten der intelligenten Fertigung

Das Konzept der Industrie 4.0 hat die intelligente Fertigung weltweit inspiriert. Vom 28. Mai bis 1. Juni hat DFI auf der Computex 2019 in Tapei mehrere Lösungen, wie intelligente AIoT-Fabriken (engl. Artificial Intelligence of Things), robuste Industriecomputer und eine adaptive Anzeigeplattform vorgestellt, die speziell für diese neue Trendwende entwickelt wurden. Im Bereich der Künstlichen Intelligenz der Dinge wurde eine Produktionsanlage simuliert, anhand derer den Besuchern die Funktionsweise eines intelligenten Produktionssystems veranschaulicht wurde.

DFI hat auf seinem Stand auf der Computex 2019 in Tapei/Taiwan vielfältige Möglichkeiten der intelligenten Fertigung gezeigt (Bild: DFI)

Für konventionelle Anlagen mit unerwünschten Bedingungen, veralteten Geräten und einer schlechten Produktionseffizienz, die Bedenken hinsichtlich Qualität und Sicherheit aufwerfen, ist Künstliche Intelligenz nach DFI-Meinung eine zukunftsweisende Lösung. Im Bereich der AIoT hat das Unternehmen in Tapei eine echte Produktionslinie mit seinen industriegerechten Lösungen simuliert, um den Besuchern zu zeigen, wie mithilfe eines Sensorennetzwerks Umgebungsdaten gesammelt und für Echtzeit-Reaktionen mit moderner EDV verarbeitet werden. Außerdem wurde veranschaulicht, wie Maschinen am Ende der Produktionslinie Sichtprüfungen ausführen und wie für die Darstellung von Informationen und zur Steuerung der Produktionslinie eine HMI integriert werden kann.

Aus Sicht von DFI wird die Zukunft intelligenter Fabriken in der AIoT liegen, zu der auch die Integration von KI-, IoT- und 5G-Technologien gehört. In diesem Bereich hat das Unternehmen auf der Computex gezeigt, wie eigene AIoT-Produkte für die Anlagenautomatisierung eingesetzt werden. Der Bereich war in zwei Hauptthemen unterteilt: ein Werksgelände mit automatischer optischer Inspektion (AOI), Sprachsteuerung, einer Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), Geräteüberwachung und Wi-Sum-Übertragungstechnologie, die Gerätedaten sammelt und an ein Rechnersystem sendet, um vorläufige Analysen durchzuführen. In einem Kontrollraum werden Daten zur Fernüberwachung per 5G-Kommunikation empfangen. DFI nutzt Ressourcen der BenQ-/Qisda-Flotte, um eine umfassende Reihe an zeitgerechten, flexiblen und qualitätsgeprüften Dienstleistungen bereitzustellen. Das Unternehmen bietet Produkte, die von Mainboards in verschiedenen Größen bis hin zu integrierten Systemen für bestimmte Anwendungszwecke reichen. Dabei ergänzen die 5G- Geräte von Alpha Network und Cybersecurity-Anwendungen von Aewin Technologies die DFI-AIoT-Lösungen für intelligente Fabriken optimal.

Robuste Computer für raue Umgebungen

Robuste Computer sind spezielle Computerprodukte, die für die rauen Umgebungen und Wetterbedingungen konzipiert, produziert und entsprechend getestet wurden. Computer dieser Klasse sind speziell darauf ausgelegt, Wasser, Staub, Stößen und extremen Temperaturen standzuhalten, und bleiben somit auch bei hohen Temperaturen und unter extremen Bedingungen, beispielsweise in Ländern in höheren Breiten und in Wüstengegenden, fehlerfrei einsatzbereit und sorgen für minimal Ausfallzeiten. Die integrierten Produkte von DFI werden aktuell in russischen Kraftwerken bei extrem niedrigen Temperaturen eingesetzt. Sie bestehen aus Bauteilen in Industriequalität mit einem breiten Temperaturtoleranzbereich von -40 °C bis 85°C betrieben werden können. Durch ihre lüfterlose und robuste Bauweise bleiben sie auch in extremen Umgebungen stabil.

Um weitere Anforderungen seiner Kunden zu erfüllen, hat sich DFI mit Partnern zusammengeschlossen. So bietet das Unternehmen nun auch PCB-Beschichtungen an, um die Haltbarkeit von Industriecomputern in feuchten, staubigen und rostanfälligen Umgebungen zu verlängern. DFI stellte heraus, seine Kunden auch bei Haltbarkeitsschnellprüfungen zu unterstützen, bei denen extreme Temperaturen, Stöße und Feuchtigkeitsgrade simuliert werden, um bereits in der Entwicklungsphase Produktdefekten vorzubeugen.

Adaptive Anzeigeplattform

Der Kostenfaktor spielt in der verarbeitenden Industrie eine entscheidende Rolle. DFI hat auf der Messe seine adaptive Anzeigeplattform mit ihrer modularen Bauweise für Touchscreen-Computer vorgestellt. Sie ermöglicht Kunden bei Funktionsstörungen der Touchscreen-Steuerung den Austausch einzelner Anzeigen. Damit spart die adaptive Anzeigeplattform Kunden Kosten, da nur einzelne Gehäuse oder Panelmodule erneuert oder ausgetauscht werden müssen. Zudem sorgt sie für mehr Flexibilität, da je nach den branchenspezifischen Anforderungen verschiedene Touchscreens oder industrielle Computer von verschiedenen Computerplattformen mit unterschiedlicher Leistung und Panelgrößen kombiniert werden können.

 

 

20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Zum Schmunzeln

Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
Copyright © VDE VERLAG GMBH, zuletzt aktualisiert am 18.06.2019