Industrie 4.0
02.04.2019

ABB und Ericsson treiben gemeinsam drahtlose Automatisierung für flexible Fabriken voran

Auf der Hannover Messe haben ABB und Ericsson ihre langjährige Geschäftsbeziehung mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) weiter ausgebaut. Damit wollen sie die Umsetzung ihrer gemeinsamen Zukunftsvision einer flexiblen Produktion mit fortschrittlicher Automatisierung und drahtloser Kommunikation beschleunigen.

ABB-CEO Ulrich Spiesshofer und Börje Ekholm, Präsident und CEO von Ericsson, freuen sich auf die Intensivierung ihrer Zusammenarbeit (v.l.) (Bild: ABB)

In dem Memorandum of Understanding haben die Partner ihre gemeinsame Vision für die zukunftsweisende flexible Produktion mit Automatisierung und drahtloser Kommunikation festgelegt. Ihre Zusammenarbeit startet vor dem Hintergrund der sich schnell entwickelnden Industrie 4.0 und beginnenden 5G-Konnektivität, die Unternehmen eine Steigerung ihrer Produktivität durch Automatisierung und Digitalisierung ermöglichen wird. Mit dem MoU bekräftigen sie nun ihre Absicht, ihre bereits intensive Forschungszusammenarbeit fortzusetzen, Verbesserungen der Fertigungsprozesse und der Automatisierung zu erkunden und neue Geschäftsmöglichkeiten für das industrielle Ökosystem zu erschliessen.

„Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit Ericsson zu einem Zeitpunkt auszubauen, in dem sich die Welt der Ära der 5G-Technologie nähert“, sagte ABB-CEO Ulrich Spiesshofer. "Die führende Position von ABB in der digitalen Industrie kombiniert mit der wegweisenden Arbeit von Ericsson in Sachen Konnektivität eröffnet Kunden neue Möglichkeiten, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit durch die Digitalisierung ihrer Unternehmen zu steigern".

"Ericsson und ABB arbeiten bereits intensiv in der Forschung für 5G-Anwendungen und industrielle IoT-Technologien zusammen", sagte Börje Ekholm, Präsident und CEO von Ericsson. "Mit diesem MoU stärken wir unsere Partnerschaft, um den Aufbau eines neuen industriellen Ökosystems zu beschleunigen und das Potenzial der flexiblen Automatisierung voll auszuschöpfen. Durch die Kombination von 5G und Industrie 4.0 werden wir neue Geschäftsmöglichkeiten erschliessen."

Die Partner sind bereits bei der Einführung einer neuen Generation intelligenter Fabriktechnologien: Ericsson setzt in seinen Fertigungsstätten im estnischen Tallinn ein intelligentes Automatisierungssystem ein, für das ABB eine vollständig automatisierte, flexible Roboterzellenlösung für den Zusammenbau von 5G-Funkgeräten bereitgestellt hat.

Fabrik der Zukunft

Auf der Hannover Messe 2019 präsentieren ABB und Ericsson ihre neuesten und innovativsten Technologien und zeigen, wie sie die "Fabrik der Zukunft" mit moderner flexibler Robotik, drahtlosen Technologien, 5G, dem industriellen Internet der Dinge und Motion-Control-Technologien schon heute möglich machen.

An seinem Messestand zeigte ABB in der Fabrik der Zukunft, wie schon heute flexible Massenfertigung möglich ist. Am ersten Messetag gab ABB-CEO Ulrich Spiesshofer Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem schwedischen Ministerpräsident Stefan Löfven einen Einblick in die moderne Produktion. Gezeigt wurde hier eine Montagezelle, in der Roboter Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten. Sie konnten miterleben, wie ein- und zweiarmige Yumi-Roboter im Zusammenspiel mit dem neusten Transportsystem des neuen ABB-Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation, Armbanduhren mit hoher Präzision und individualisiert zusammensetzen.

"Die Zukunft der Produktion wird intelligenter, flexibler und wieder viel näher am Kunden sein. Wir verbinden Elektrifizierung, Automatisierung, Robotertechnik und natürlich Digitalisierung zu einem zukunftsweisenden Angebot. Schon heute können wir mit ABB-Roboter- und Automatisierungslösungen Mensch und Maschine einzigartig kombinieren", erläuterte U. Spiesshofer.

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„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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