Management & Business
19.07.2018

ZVEI: Elektroexporte legen im Mai um 1,6 % zu

Nach Angaben des ZVEI sind die deutschen Elektroexporte im Mai über alle Fachbereiche hinweg um 1,6 % gegenüber Vorjahr auf 16,3 Mrd. € gestiegen. Die im Vergleich zum April eher schwache Steigerung führt der Verband zum Teil auf die geringere Zahl der Arbeitstage – zwei weniger als im Vorjahresmonat – zurück.

In den ersten fünf Monaten 2018 zusammengenommen übertrafen die Branchenexporte ihren Vorjahreswert um 4,4 % und erreichten damit ein Ausfuhrvolumen von 83,8 Mrd. €.

Die Importe elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland gingen im Mai um 4,1 % auf 14,1 Mrd. € zurück. Kumuliert von Januar bis Mai zogen sie um 2,3 % auf 75 Mrd. € an.

Die Elektroexporte in die Eurozone sind im Mai 2018 um 4,3 % auf 5 Mrd. € gestiegen. Besonders hohe Zuwächse gab es laut ZVEI bei den Lieferungen nach Irland (+37,8 % auf 110,6 Mio. €), Estland (+27,2 % auf 34,5 Mio. €), Portugal (+25,5 % auf 158,2 Mio. €), in die Niederlande (+19,1 % auf 873,3 Mio. €) und nach Griechenland (+16,6 % auf 57 Mio. €). Die Ausfuhren nach Lettland (+8,1 % auf 19,4 Mio. €), Italien (+7,1 % auf 768,3 Mio. €), Slowenien (+5,5 % auf 64 Mio. €) und Finnland (+5,5 % auf 149,4 Mio. €) nahmen ebenfalls überdurchschnittlich zu. Geringere Zuwächse gab es dagegen im Geschäft mit der Slowakei (+3,8 % auf 199,9 Mio. €) und Belgien (+2,1 % auf 365,0 Mio. €).

Rückläufig waren die Exporte nach Frankreich (-2,2 % auf 925,9 Mio. €), Spanien (-3,5 % auf 542,5 Mio. €), Österreich (-6,5 % auf 652,8 Mio. €) und Litauen (-21,1 % auf 41,8 Mio. €). Von Januar bis Mai dieses Jahres kumuliert übertrafen die Lieferungen in die Eurozone ihren Vorjahreswert mit 26,8 Mrd. € um 7,6 %.

Die Branchenexporte in die Länder außerhalb der Eurozone haben sich nach Verbandsangaben im Mai 2018 um 0,9 % auf 11,3 Mrd. € erhöht. Die höchsten Zuwächse gab es hier bei den Exporten nach Rumänien (+20,7 % auf 329,6 Mio. €), Tschechien (+20,0 % auf 854,2 Mio. €) und Schweden (+18,0 % auf 404,7 Mio. €). Auch die Ausfuhren nach Polen (+8,0 % auf 714,9 Mio. €), Ungarn (+5,8 % auf 521,1 Mio. €) und Dänemark (+1,4 % auf 205,5 Mio. €) nahmen zu.

Rückgänge gab es bei den Exporten nach China (-0,2 % auf 1,7 Mrd. €), Russland (-1,2 % auf 317,3 Mio. €), in die USA (-3,4 % auf 1,4 Mrd. €), nach Japan (-3,7 % auf 224,9 Mio. €), in die Türkei (-7,4 % auf 248,1 Mio. €), nach Großbritannien (-7,7 % auf 780,0 Mio. €) und in die Schweiz (-9,9 % auf 510,7 Mio. €). Kräftiger schrumpften die Ausfuhren nach Indien (-11,3 % auf 190,1 Mio. €) und Südkorea (-11,7 % auf 229,6 Mio. €).

In den ersten fünf Monaten wuchsen die Exporte in Drittländer um 3,1 % auf 57 Mrd. €.

www.zvei.org

 

 

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