Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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V

VDSL

Very-high bit rate Digital Subscriber Line (gehört mit ISDN und ADSL zu den Netzzugangstechniken über bestehende Kommunikationssysteme. Die VDSL-Technologie ermöglicht über kurze Distanzen [maximal 1,5 km] Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 60 Mbps und ist damit zehnmal schneller als ADSL)

www.vdsl-tarifvergleich.de

VDT

Video Display Terminal → Datensichtgerät

VDU

Video Display Unit → Bildschirmanzeigeeinheit, Monitor

Vektorregelung

→ Vector Control (oder auch feldorientierte Regelung. Regelungsprinzip, das bei Drehstrommotoren zur Anwendung kommt, um vergleichbare Regelungsergebnisse wie bei geregelten Gleichstrommotoren zu erzielen. Dazu ist im Umrichter ein adaptionsfähiges Motormodell softwaremäßig hinterlegt, das eine Drehzahlmessung und -rückführung erübrigt, um Drehzahl und Drehmoment des Motors zu regeln. Die zur Regelung genutzte Größe ist ausschließlich der Augenblickswert des Motorstroms, anhand dessen Größe und Phasenlage zur Spannung alle erforderlichen Motorzustände, wie Drehzahl, Schlupf, Drehmoment, und auch die thermische Verlustleistung aus dem Modell ermittelt werden können)

http://servotechnik.de/fachwissen/regelung/f_beitr_00_606.htm

http://www.eit.uni-kl.de/wcms/uploads/media/Vert-Lab-ENT_V4.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzumrichter

Verfahrenstechnik

→ Process Industry (Gegenstand der Verfahrenstechnik ist es, mittels chemischer, physikalischer, biologischer oder nuklearer Prozesse Stoffe in ihrer Art, ihrer Zusammensetzung oder ihren Eigenschaften umzuwandeln mit dem Ziel, nutzbare Produkte, wie Treibstoffe, Zucker, Proteine, Kosmetika, Alkohole, Kunststoffe, Farbstoffe, Pflanzenschutzmittel und Medikamente, zu erzeugen. Gelegentlich kann das Ziel auch darin bestehen, Stoffeigenschaften unverändert zu erhalten, z. B. bei verpackten Lebens-, Genuss- und Arzneimitteln. Die Aufgabe der Verfahrenstechniker besteht dabei darin, die geforderte Produktqualität in entsprechenden Produktionsanlagen bei rationellem Rohstoff- und Energieeinsatz mit sicheren und umweltverträglichen Prozessen zu erreichen)

http://www.verfahrensingenieur.de/index2.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Verfahrenstechnik

Verf?gbarkeit [V]

→ Availability (Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich eine Anlage zu einem bestimmten Zeitpunkt in funktionsfähigem Zustand befindet. Zuverlässigkeitskenngröße für reparierbare Systeme. Die stationäre Verfügbarkeit wird durch folgende Formel beschrieben: V = 1/[1 + MDT/MTBF]. Sie kann Werte zwischen Null und eins annehmen und wird in der Regel in Prozent [%] angegeben. Je nach Zahl der Neunen in dieser Prozentangabe werden folgende Verfügbarkeitsklassen unterschieden.
Verfügbarkeitsklasse 2: V = 99 %: entspricht 3,6 Tage Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Verfügbarkeitsklasse 3: V = 99,9 %: entspricht 8,7 Stunden Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Verfügbarkeitsklasse 4: V = 99,99 %: entspricht 53 Minuten Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Verfügbarkeitsklasse 5: V = 99,999 %: entspricht 5,3 Minuten Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Verfügbarkeitsklasse 6: V = 99,9999 %: entspricht 32 Sekunden Ausfallzeit (Nichtverfügbarkeit) pro Jahr
Im Allgemeinen werden Systeme ab einer Verfügbarkeit V > 99,999 % als hochverfügbar eingestuft, jedoch gibt hierzu auch andere Auffassungen [siehe Websites]. Maßnahmen zur Erzielung möglichst hoher Verfügbarkeitswerte zielen auf die Perfektionierung der Gesamtheit aller Qualitätssicherungsmaßnahmen hinsichtlich der Zuverlässigkeit. Diese Verfahrensweise hat jedoch unter gegebenen Produktionsbedingungen ihre technischen und ökonomischen Grenzen. Wo sie bei Automatisierungsvorhaben zum Erreichen der geforderten Zuverlässigkeitskennwerte nicht ausreicht, kommt das Prinzip der Fehlertoleranz zur Anwendung, das auf der Basis redundanter Strukturen eine wesentliche Erhöhung der Verfügbarkeitswerte ermöglicht, beispielsweise den uneingeschränken Systembetrieb zulässt, wenn ein oder mehrere Systemkomponenten ausgefallen sind)

www.tecchannel.de > Suche: Verfügbarkeitsklassen

http://de.wikipedia.org/wiki/Verfügbarkeit

de.wikipedia.org/wiki/Hochverfügbarkeit

Verifizierung / Verifikation

→ Verification (Nachweis, dass ein Objekt [Komponente, Gerät, System, Produkt, Programm, Entwurfsergebnis, vereinbarte Leistung] definierten, z. B. den in Normen oder in einem Pflichtenheft hinterlegten Anforderungen genügt. Das heißt, im Zug einer Verifizierung geht es darum, mit geeigneten Mitteln nachzuweisen, dass ein beabsichtigtes Ziel erreicht wurde)

http://de.wikipedia.org/wiki/ Verifizierung

http://www.quality.de/lexikon/verifizierung.htm

 

Verl?sslichkeit

→ Dependability (Vertrauenswürdigkeit. Maß für den Grad des Vertrauens, das einem System aufgrund seiner Eigenschaft, seine Funktionen/Dienste in allen, insbesondere in kritischen Situationen erwartungsgemäß, zuverlässig und sicher zu erbringen, entgegengebracht werden kann. Impliziert die Systemeigenschaften Zuverlässigkeit und Sicherheit [im Sinne von Safety und Security])

www.ifi.uzh.ch/rerg/fileadmin/downloads/teaching/courses/swq_fs09/kapitel_09_depend.pdf

www.iti.uni-luebeck.de/GI/FT-Mitteilungen/30/Mechatronic-Dependability.pdf

Verschiebl?ufer-Bremsmotoren
Verschlei?ausf?lle

→ Wear Out Failures (Verschleiß- oder auch Spätausfälle treten in der sogenannten Spätausfallphase gegen Ende der Lebensdauer von Bauelementen in Erscheinung, in der die Ausfallrate steigende Tendenz aufweist. Ausfallursachen sind Ermüdungs-, Alterungs-, Korrosions- und Verschleißerscheinungen aller Art)

http://www.cloodt.de/Dateien/PDF/1lebensd.pdf

Verschlei?teile

(sind Bauteile oder Baugruppen eines Erzeugnisses, die an Stellen, an denen betriebsbedingt unvermeidbar Verschleiß auftritt, eingesetzt werden, um dadurch andere Teile vor Verschleiß zu schützen. Aus konzeptioneller Sicht sind sie für den Austausch vorgesehen)

de.wikipedia.org/wiki/Verschleiß

Versorgungssicherheit

→ Security of Supply (die Versorgungssicherheit im Bereich der Elektroenergiewirtschaft ist gewährleistet, wenn jederzeit die gewünschte Menge an Energie mit der erforderlichen Qualität im gesamten Stromnetz zu angemessenen Preisen erhältlich ist)

http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d93/Praesentation_Versorgungssicherheit.pdf

http://eeg.tuwien.ac.at/events/iewt/iewt2009/papers/4B_2_PIOT_M_V.pdf

http://www.eeg.tuwien.ac.at/events/egs/pdf/egs040120_lechner.pdf

Vertikale Integration

→ Vertical Integration (siehe CVI)

Vertikale Redundanzpr?fung / Querparit?tspr?fung

→ Vertical Redundancy Check (Methode, die bei der Datenübertragung ein Erkennen von Fehlern zulässt. Dazu wird senderseitig zu jeder Informationseinheit, meist 7 bit oder 8 bit, ein Prüfbit hinzugefügt, und zwar so, dass die Quersumme der Bits immer eine ungerade Zahl von 1-Werten [odd parity] oder eine gerade Zahl von 1-Werten [even parity] ergibt. Dieser Sachverhalt wird empfangsseitig überprüft. Bei Nichtübereinstimmung liegt mindestens in einer Stelle eine übertragungsbedingte Bit-Verfälschung vor. Das gleichzeitige Auftreten geradzahliger Bit-Fehler ist allerdings mittels dieser Methode nicht erkennbar aber auch viel weniger wahrscheinlich als das Auftreten nur eines Bitfehlers)

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1458783

VFC

Voltage to Frequency Converter → Spannungs-Frequenz-Umsetzer

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