Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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U

USV

Unterbrechungsfreie Stromversorgung → Uninterruptible Power Supply (USV-Geräte und -Anlagen sind Anordnungen aus Schaltern, Gleich- und Wechselrichtern und insbesondere Energiespeichern, die bei Netzspannungsausfall eine kontinuierliche Versorgung der Verbraucher über eine mehr oder weniger lange Zeit sicherstellen. Darüber hinaus verbessern sie die Spannungsqualität, d.?h. sie schützen je nach USV-Technologie [vgl. DIN IEC 62040-3 (VDE 0558-530)] gegen einige oder alle der folgenden Netzstörungen: Stromausfall, Spannungseinbrüche, Überspannungen, Kurzschluss im öffentlichen Netz, Leitungsrauschen, hohe Spannungsspitzen, Spannungs-Oberschwingungen und Frequenzabweichungen)

www.plug.at/pl/usvfaq.pdf

www.mtm.at > Download

Utility Automation

(Automations-Marktsegment für die öffentlichen Versorgungsbereiche Strom, Wasser/Abwasser, Pipelines usw.)

UTM

Ultra-Thin-Multilayerboards → Oberbegriff für Leiterplatten-Multilayersysteme, die ganz oder überwiegend aus Laminaten und Prepegs mit 50 µm Materialdicke oder weniger aufgebaut sind. (UTM haben, bedingt durch den geringen Lagenabstand und die damit verbundenen kapazitiven Eigenschaften der Powerplanes, eine wesentlich bessere Breitbandentkopplung, was unter EMV-Gesichtspunkten zu stabileren Schaltungen führt)

www.et.fh-jena.de/redlich/download/pdf_AVT/UTM_AVT.pdf

UTP

Unshielded Twisted Pair → Ungeschirmtes, paarverseiltes Datenkabel (in den USA auch als Sammelbegriff für alle 100-Ω-Datenkabel verwendet. Seit 2002 neue Bezeichnung nach ISO/IEC 11801: U/UTP)

UWB Technology

Technology Ultra-Wideband Technology → Ultra-Breitband-Technologie (Funktechnologie, die bei sehr niedrigem Energieverbrauch sehr hohe Übertragungsraten (bis zu 480 Mbit/s) über Entfernungen unterhalb 10 m ermöglicht. Infolge des niedrigen Signalpegels ist die Störung anderer Systeme kaum zu erwarten. UWB benutzt ein 7,5 GHz breites Frequenzspektrum im Frequenzbereich zwischen 3,1 GHz und 10,6 GHz. Nach Mitteilung der hinter UWB stehenden Industriegruppe WiMedia Alliance wird künftig die UWB-Technologie in Bluetooth und Wireless USB aufgehen)

www-emt.tu-ilmenau.de/ukolos/uwb_background.php

http://www.intel.com/technology/comms/uwb

http://www.uwbforum.org

?berlastbarkeit

→ Overload Capacity / Overload Capability / Overloadability / Safe Overrange / Overrange without Damage (Dauernde oder kurzzeitige elektrische oder mechanische Belastbarkeit eines Betriebsmittels über seine Nennwerte hinaus, ohne dass es Schaden nimmt)

?bersychrone Bremsung

→ Over-synchronous Braking (Nutzbremsung bei Asychromotoren, wobei der Rotor der Maschine gezwungen wird, mit übersychroner Geschwindigkeit zu laufen [IEV 411-52-52]. Dies geschieht bei durchziehender Last, bei Herabsetzung der Ständerfrequenz oder bei polumschaltbaren Motoren nach dem Umschalten von niederer auf höherer Polzahl. Die Asynchronmaschine arbeitet in allen Fällen generatorisch, d.h. sie nimmt über die Welle mechanische Leiustung auf und liefert elektrische an das Netz. Bei durchziehender Last ist dabei stationärer Bremsbetrieb möglich, während bei Frequenzminderung und Polumschaltung jeweils nur ein Übergangsvorgang abläuft. Die auftretenden Ströme und Bremsmomente entsprechen in etwa denen bei Motorbetrieb)

Umweltmanagement

→ Environmental Management (Teilbereich des Managements einer Organisation (Unternehmen, Industrie- oder Gewerbebetrieb, Dienstleister usw.), der sich mit dem Umweltschutz befasst, d.h. mit den Tätigkeiten, Produkten und Dienstleistungen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben. Zu berücksichtigende Umweltaspekte sind dabei Rohstoff- und Energieverbrauch, Emissionen, Abfall oder Abwasser, aber auch indirekte Faktoren, wie die Lebensdauer von Produkten, Verwaltungs- und Planungsentscheidungen oder das Verhalten von Auftragnehmern u.a.m.)

www.emas.de/ueber-emas/umweltmanagement

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