Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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U

Umweltvertr?glichkeit

→ Environmental Compatibility [eines Produkts] (aus technischer Sicht: Eigenschaft einer Betrachtungseinheit [Gerät, System, Anlage], in einer bestimmten Umgebung aufgabengemäß zu arbeiten, ohne diese Umgebung [Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft] und darin befindliche andere Einrichtungen [Kultur- und sonstige Sachgüter] und Leben [Menschen, Tiere, Pflanzen] sowohl während des vorgesehenen normalen Betriebs aber auch im Havariefall und bei der Entsorgung bzw. nach dem Rückbau nicht unzulässig zu belasten)

http://www.umweltlexikon-online.de

Ungef?hrlicher Ausfall

→ Safe Failure (Sicherer Ausfall, der nicht das Potenzial hat, ein sicherheitsbezogenes System in einen gefährlichen oder funktionsunfähigen Zustand zu versetzen [Begriff aus der Sicherheitsnormung]. Ein ungefährlicher Ausfall liegt vor, wenn das sicherheitsbezogene System ohne Notwendigkeit seitens des überwachten Objekts in den definierten sicheren Zustand oder in den für Störfälle vorgesehenen Störmodus wechselt)

Ungef?hrlicher Funktionsfehler
Universalmotoren

→ Universal Motors (Kommutator-Reihenschlussmotoren [Ständer- und Läuferwicklung in Reihe geschaltet] kleiner Leistung [bis ca. 750 W, Drehzahlen 3 000 min-1 bis 30 000 min-1] für Gleich- oder Wechselstromspeisung. Anwendungsfelder: Haushaltsgeräte und handgeführte Elektrowerkzeuge)

http://de.wikipedia.org/wiki/Einphasen-Reihenschlussmotor

http://freeweb.dnet.it/motor/Kap4.htm

Unternehmensleitebene

→ Corporate Management Level / Enterprise Management Level (Ebene der Unternehmensführung. Akteure: Unternehmensleitung; zentrale Funktionen: Finanzwesen, Vertrieb, Einkauf und Personalwesen; Erarbeitung aller zur Führung des Unternehmens diesbezüglich notwendiger langfristiger Planungen und Vorgaben. Eingesetzte Technik: Planungsrechner; eingesetzte Systeme: ERP-Software)

Unwuchtmotoren

→ Unbalance Motors (sind Sonderbauformen von Asynchronmotoren, die Exzentergewichte auf der Motorwelle haben. Sie dienen als Antriebseinheiten für Vibrationsantriebe. Siehe auch Rüttelmotoren und Vibrationsmotoren)

http://www.j-vm.com/unwuchtmotoren.php

http://de.wikipedia.org/wiki/Unwuchtmotor

UPS

Uninterruptible Power Supply → Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)

URL

Universal Resource Locator → Einheitlicher Ressourcenlokator / Einheitlicher Quellenanzeiger (URL identifizieren und lokalisieren eine Ressource über das verwendete Netzwerkprotokoll und den Ort der Ressource in Computernetzwerken. So dienen sie zur weltweiten Identifizierung und Referenzierung von Dokumenten im Internet. Daher umgangssprachlich häufig als Synonym für "Internetadresse" verwendet. URL enthalten im Wesentlichen die folgenden drei Informationen: die Zugriffsmethode [Protokoll] zur Regelung des Transports der Daten und Dokumente, den Namen des Rechners ["Domain Name"], auf dem sich die Daten befinden, und den genauen Verzeichnispfad, in dem sich das Dokument befindet, sowie den Namen des Dokuments. Eine URL fängt normalerweise mit der Kennung "http://" an)

http://de.wikipedia.org/wiki/URL

Ursache-Wirkungs-Diagramm

→ Cause-and-Effect Diagram / Fishbone-Diagram / Ishikawa-Diagramm (Hilfsmittel zur Ermittlung und diagrammatischen, d. h. übersichtlichen Darstellung komplexer Kausalitätsbeziehungen. Zahlreiche Beispiele vermittelt die Google-Bildsuche "Ursache-Wirkungs-Diagramm")

http://de.wikipedia.org/wiki/Ursache-Wirkungs-Diagramm

Usability
Usability Engineering

→ Ingenieurmäßiges Entwickeln und Gestalten von Produkten unter Berücksichtigung ihrer Gebrauchstauglichkeit [Usability] (Prozess, der parallel zur klassischen Planungs- und Entwicklungsarbeit die Gebrauchstauglichkeit eines zu schaffenden Produkts aus Nutzersicht sicherstellt. Dazu prüfen Usability-Eperten in jedem Projektschritt die Konformität zu definierten Zielen und Bedürfnissen der späteren Nutzer und veranlassen Nachbesserungen sobald Abweichungen festgestellt werden)

http://www.handbuch-usability.de/usability-engineering.html

USB

Universal Serial Bus → universeller serieller Bus (Das heißt, die einzelnen Bits eines Datenpakets werden zeitlich nacheinander übertragen. Preiswerte serielle Schnittstelle für PC; IBM-Standard unterstützt von Intel, Compaq und Micro-soft u. a. bekannten Firmen; bis zu 127 periphere Geräte [Maus, Tastatur, Drucker, Scanner, digitale Kameras, Modems, CD-ROM-Laufwerke, Telefone u. Ä.] können an einen einzigen USB-Port angeschlossen werden. Das Buskabel ist vieradrig. Die Datenübertragung erfolgt symmetrisch über zwei verdrillte Leitungen, von denen die eine das Datensignal und die andere das dazu invertierte Signal überträgt. Die Wirkung eingestrahlter Störfelder wird dadurch weitgehend eliminiert. Die anderen beiden Adern dienen der Stromversorgung der angeschlossenen Geräte. Die seit 2001 auf dem Markt befindliche Version USB 2.0 erlaubt Datentransferraten bis 480 Mbps und ist damit auch zur Übertragung von Videodaten und für schnelle Festplatten geeignet)

http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus

http://www.usb.org

Useware

→ Sammelbegriff für alle Hardware- und Software-Komponenten, die der Bedienung bzw. Nutzung von Systemen dienen (dabei verbindet sich mit diesem Begriff im Zug der Technikgestaltung [Useware Engineering] die Orientierung auf menschliche Fähigkeiten und Bedürfnisse einerseits und eine daran angepasste Gestaltung von Bedienoberflächen andererseits, um das Mensch-Maschine-Zusammenwirken in jeder Hinsicht effektiver und optimaler zu gestalten. Oder in anderen Worten, der intuitiven Bedienbarkeit mehr Gewicht beizumessen, um dadurch die Gebrauchstauglichkeit und die effiziente Nutzbarkeit von technischen Produkten/Systemen zu erhöhen)

de.wikipedia.org/wiki/Useware

Useware Engineering

→ Ingenieurmäßige Entwicklung und Gestaltung von Useware (Nutzergerechte, gebrauchstaugliche Gestaltung technischer Systeme. Neue Disziplin, in deren Rahmen Systeme mit wissenschaftlichen Methoden im Hinblick auf Nutzererwartungen analysiert, gestaltet und realisiert werden, um die Mensch-Maschine-Interaktion zu verbessern, insbesondere auch unter dem Blickwinkel der neuen multimodalen Interaktionstechniken, wie Sprache, Gestik, Haptik usw.)

www.aud24.net/PDF/AD114701

de.wikipedia.org/wiki/Useware

USP

Unattended Start ProtectionAnlaufsperre

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