Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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S

SIMERO

Sicherheitsstrategien für die Mensch/Roboter-Koexistenz und Kooperation → Safe Human-Robot-Coexistence and Cooperation

http://wwwiaim.ira.uka.de/germrob/FA4.13-Protokolle/Sitzung38/Henrich_Uni-Bayreuth_38_GMA413.pdf

SIMM

Single In-Line Memory Module → spezielle Bauform von Speichermodulen

http://de.wikipedia.org/wiki/SIMM

Simulation

→ Simulation (der Begriff Simulation leitet sich vom lateinischen "simulare" ab und bedeutet soviel wie nachbilden, nachahmen oder etwas vortäuschen. Nach der VDI-Richtlinie 3633 versteht man unter Simulation das Nachbilden eines Systems mit seinen dynamischen Prozessen in einem experimentierfähigen Modell, um [schneller bzw. kostengünstiger] zu Erkenntnissen zu gelangen, die auf die Wirklichkeit [d. h. auf die uns umgebende Realität] übertragbar sind. Im weiteren Sinn wird unter Simulation das Vorbereiten, Durchführen und Auswerten gezielter Experimente mit einem Simulationsmodell verstanden. Simulation spielt im Zusammenhang mit der Planung und Optimierung von Produkten und Prozessen [Prozessoptimierung] eine wichtige Rolle. Siehe z.B. Digitale Fabrik)

http://www.uwe-pret.de/fabrikplanung/doku/asim-leitfaden.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Simulation

Simulation Based Engineering

(Ansatz, der mit Sicht auf schnellere Markteinführung das Ziel verfolgt, das gesamte Engineering verfahrenstechnischer Anlagen simulationsbasiert als einen vernetzten Prozess zu betrachten, in dem die einzelnen Phasen im Lebenszyklus einer Anlage, wie Verfahrensentwicklung, Anlagenauslegung, Automatisierungs-Engineering sowie Test, Inbetriebnahme, Training, und der Betrieb der Anlage durchgängig miteinander verbunden sind)

http://www.nsf.gov/pubs/reports/sbes_final_report.pdf

Simultaneous Engineering

(Synonym für Concurrent Engineering)

SinaSave

(Amortisationsrechner für energieeffiziente Antriebstechnik. Von Siemens kostenlos bereitgestelltes Softwaretool zur Ermittlung möglicher Energiesparpotenziale in konkreten Antriebsanwendungen. Es ist geeignet, um das bei einem einzelnen Antrieb mögliche Sparpotential zu berechnen und dient gleichzeitig als Instrument für die energietechnische Optimierung von Gesamtanlagen, SinaSave informiert auch darüber, wie schnell sich die Investition in einen energieeffizienten Motor bei Netzbetrieb oder einen Frequenzumrichter für drehzahlvariablen Betrieb auszahlt)

www.energieeffiziente-produktion.siemens.com/en/index.htm > SinaSave

SIO-Mode

Standard Input Output Mode [auch Binary Mode] → Standard-Eingangs-/Ausgangs-Modus (Kommunikationsmodus, z. B. zwischen einem Steuergerät und einem Feldgerät, bei dem nur Schaltinformationen [Binärsignale] übertragen werden)

SLAS

Society for Laboratory Automation and Screening

www.slas.org

SLC

Safety Life Cycle → Sicherheitslebenszyklus

SIS

Safety Instrumented System → sicherheitstechnisches/sicherheitsbezogenes/sicherheitsgerichtetes System (eigenständiges oder in eine andere Einrichtung [Steuerungs- oder Prozessleitsystem] integriertes System bestehend aus Sensoren, Logikeinheiten und Stellgliedern, das eine oder mehrere Sicherheitsfunktionen realisiert. Das heißt, das arbeitende technische Systeme [Geräte, Maschinen, Industrieanlagen, EUC] überwacht und beim Erkennen definierter Gefahrensituationen diese abschaltet oder in einen sicheren Zustand überführt und dort hält)

http://en.wikipedia.org/wiki/Safety_Instrumented_System

www.ntnu.no/ross/srt/slides/chapt10.pdf

SISO

Single Input Single Output → (dient der Charakterisierung von Prozessen und Systemen in Bezug auf die Zahl der Ein- und Ausgänge. Siehe auch MIMO)

SISTEMA

Sicherheit von Steuerungen an MaschinenSafety Integrity Software Tool for the Evaluation of Machine Applications (Software-Tool [PC-Programm] zur Bewertung von sicherheitsbezogenen Maschinensteuerungen nach DIN EN ISO 13849-1. Das Windows-Tool bildet die Struktur der sicherheitsbezogenen Steuerungsteile [Safety-Related Parts of a Control System, SRP/CS] auf der Basis der sogenannten vorgesehenen Architekturen nach und berechnet Zuverlässigkeitswerte auf verschiedenen Detailebenen einschließlich des erreichten Performance Level, PL)

www.dguv.de/ifa/de/pra/en13849/sistema_kochbuch.pdf

http://www.dguv.de/inhalt/index.jsp > Webcode: d11223

SI-Vors?tze

→ SI-Prefixes / Metric Prefixes (z. B. Kilo-, Mega-, Giga- usw. sind im internationalen Einheitensystem als Vielfache zur Basis 10 definiert. Insbesondere im Bereich der Informationstechnik werden sie aber auch ohne besondere Kennzeichnung als Vielfache zur Basis 2 benutzt. Die korrekten Bezeichnungen nach IEC 60027-2 müssten dann eigentlich lauten: kibi für kilobinary [210], mebi für megabinary [220], gibi für gigabinary [220] usw. Diese Feinheiten verschwinden aber meistens im praktischen Fachsprachgebrauch. Im Übrigen siehe folgende Webseiten)

www.mathematikphysik.de/physik/phydocs1/allgemein/si_vorsaetze.pdf

www.quantenwelt.de/einheiten/vorsaetze.html

Skalierbarkeit

→ Scalability (Systemeigenschaft, die bei Systemerweiterungen, beispielsweise um Kundenwünschen zu genügen, den Zusammenhang zwischen Funktionalität und den dafür erforderlichen Aufwand charakterisiert. Gute Skalierbarkeit heißt in diesem Zusammenhang, dass sich mit wachsender Aufgabengröße der erforderliche Ressourcenaufwand eher linear als quadratisch oder gar exponentiell erhöht. Darüber hinaus wird unter Skalierbarkeit auch der Grad der Anpassungsfähigkeit eines Produkts, beispielsweise eines Steuerungssystems, an unterschiedliche Aufgabenstellungen verstanden)

http://habacht.blogspot.com/2007/10/was-ist-skalierbarkeit.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Skalierbarkeit

SLA

Safely-limited Acceleration → Sicher begrenzte Beschleunigung (Sicherheitsfunktion in elektrischen Leistungsantriebssysteme mit einstellbarer Drehzahl nach DIN EN 61800-5-2 (VDE 0160-105-2). Überwacht die Einhaltung einer definierten Beschleunigung. Meldet bei Verletzung der Geschwindigkeitsschwelle den Fehler und schaltet den Antrieb sicher ab)

http://www.sew-eurodrive.de/download/pdf/16764404.pdf

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