Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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Prozessdiagnose

→ Process Diagnosis (hat die Aufgabe, aus der Sicht der Prozessführung wichtige Prozessgrößen zu erfassen bzw. zu überwachen mit dem Ziel, sich anbahnende Fehler, kritische Zustände oder Stöungen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu signalisieren. Sie muss online und in Echtzeit erfolgen, um mit den Mitteln der Prozessführung darauf reagieren zu können. Darüber hinaus besteht die Aufgabe, Störungsursachen zu erkennen, um präventive Maßnahmen zu ihrer Vermeidung daraus abzuleiten)

http://www.turck.de/de/articles_pdf/Technologie_fuer_die_Prozessdiagnose.pdf

Prozessf?hrung

→ Process Operation / Process Control (nach Schuler: Gestaltung und Beherrschung des Verhaltens eines Prozesses durch zielgerichtete technische Maßnahmen sowie durch die Tätigkeit der Anlagenfahrer)

http://www.namur.de/fileadmin/media/Pressespiegel/atp/atp_02_2008_Prozessfuehrung.pdf

Prozessgef?hrte Ablaufsteuerung
Prozessidentifikation

→ Process Identification (Verfahren zur Erstellung des mathematischen Modells eines technischen, in der Regel verfahrenstechnischen Prozesses. Man erhält es entweder aus den mathematischen Beziehungen der dem Prozess zugrunde liegenden physikalischen oder chemischen Zusammenhänge oder aufgrund von Messungen der Eingangs- und Ausgangsgrößen im Zuge einer experimentellen Analyse während der Inbetriebnahme oder bei laufendem Betrieb des entsprechenden Prozessbereichs [Aggregat, Anlage])

www.acin.tuwien.ac.at/?id=57

Prozessindustrie

→ Process Industry / Processing Industry (Bezeichnung für Industriebereiche, in deren Anlagen verfahrenstechnische Prozesse ablaufen, d. h. in denen die den Hauptprozess betreffenden zugeführten Stoff-, Massen- oder Energieströme kontinuierlich oder diskontinuierlich hinsichtlich ihrer stofflichen Eigenschaften durch Mischen, Separieren, Umformen oder chemische Reaktionen verändert werden, wie in chemischen Großanlagen, in Anlagen der Pharmaindustrie, der Zellstoff-, Papier-, Glas-, Stahl- und Zementherstellung, der Nahrungsgüter-, Genussmittel- und Getränkeindustrie sowie in Müllverbrennungsanlagen, Gießereien u. Ä.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Prozessindustrie

Prozessleitebene

→ Process Management Level / Process Control Level (enthält alle Komponenten eines Prozessautomatisierungssystems, die auf die Gruppenleitebene einwirken [Prozessleitsystem, SCADA, HMI)

http://www4.informatik.uni-erlangen.de/Lehre/WS04/V_PA/Skript/Kap1.ppt.pdf

Prozessleitsystem

→ Process Control System, PCS / Basic Process Control System, BPCS / EUC Control System (Besteht aus verteilten, über Bussysteme verbundene Automatisierungskomponenten [Betriebsmittel zur Informationserfassung, -verarbeitung und -ausgabe] wie Sensoren, Steuerungs- und Rechnersysteme sowie Stellglieder und Antriebsmittel, die der Führung, Überwachung und Prozessrealisierung in verfahrenstechnischen Anlagen dienen. Typische systemeigene Funktionen sind: Bedienung, Prozessvisualisierung, Prozessdatenerfassung, -auswertung und -archivierung und Alarmbehandlung)

www4.informatik.uni-erlangen.de/Lehre/WS04/V_PA/Skript/Kap1.ppt.pdf

www.opdenhoff.de/PDF/VDMA-Konzepte_der_Zukunft.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Prozessleitsystem

Prozessleittechnik

→ Process Control Engineering / Process Control and Instrumentation Technology / Process Instrumentation and Control (Wissens- und Arbeitsgebiet um die Mittel, Methoden und Verfahren zur Planung, Gestaltung, Errichtung, Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung von Mensch-Maschine-Systemen, die der Prozessführung vorzugsweise in verfahrenstechnisch organisierten Anlagen dienen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Prozessleittechnik

Prozessmanagement

→ Process Management (aus betriebswirtschaftlicher Sicht befasst sich das Prozessmanagement damit, ganze Unternehmen in Form von Geschäftsprozessen zu beschreiben, zu verwalten und optimal zu betreiben. Dazu zählt u. a. die gesamtzielkonforme Verhaltensbeeinflussung aller Beteiligten einschließlich der Lenkung der dazu erforderlichen Ressourcen im Sinne einer unternehmenszielorientierten Optimierung)

http://de.wikipedia.org/wiki/Prozessmanagement

http://www.bwl-bote.de/20040303.htm

Prozessoptimierung

→ Process Optimization (In Unternehmen, Organisationen und gesellschaftlichen Institutionen versteht man unter Prozessoptimierung alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Effizienz bestehender Geschäfts-, Produktions- und Entwicklungsprozesse sowie den Einsatz aller dazu erforderlichen technischen und menschlichen Ressourcen mit Blick auf ein angestrebtes Ziel kontinuierlich zu verbessern. Speziell die in technischen Systemen ablaufenden Prozesse beispielsweise werden stets mit der Zielstellung geführt, unter Beachtung bestimmter gegebener Bedingungen ein bestmögliches Prozessergebnis zu erreichen. Die Optimierungsbestrebungen sind dabei z.B. in der Verfahrenstechnik entweder auf das dynamische Prozessverhalten, d.h. auf das zeit- oder verlustarme Anfahren, Abfahren oder Umsteuern [Last- oder Produktwechsel] einer Anlage oder auf das statische Prozessverhalten, d.?h. auf die Einhaltung eines möglichst optimalen stationären Prozessregimes in Bezug auf Auslastung, Durchsatz, Energie- und Rohstoffeinsatz, Verluste, Ausbeute, Qualität], gerichtet. Betrachtet man als Beispiel ein kontinuierliches System, für das im statischen Zustand zwischen den Prozesseingangsgrößen [Steuergrößen u, Störgrößen z] und den Prozessausgangsgrößen y der folgende Zusammenhang gilt: y = h(u, z), so besteht im einfachsten Fall das Grundanliegen einer statischen Prozessoptimierung darin, die steuerbaren Eingangsgröße u in Abhängigkeit von den Störgrößen z unter Einhaltung vorgegebener Beschränkungen für u und y so zu wählen, dass eine definierte Zielfunktion Q = Q(u, z) einen Extremwert Qx = Qx(ux, z) annimmt, [beispielsweise: minimale Verlustleistung, maximaler Wirkungsgrad, größter Durchsatz, höchste Qualität]. Die Suche nach dem günstigsten Einstellwert ux kann direkt am Prozess oder an einem statischen Berechnungsmodell für Q erfolgen. In beiden Fällen werden die Komponenten von u nach einer bestimmten Strategie solange verändert, bis der optimale Wert Qx gefunden ist. Eine Prozessoptimierung wird bei kontinuierlich laufenden Prozessen mit langsam driftenden Störgrößen z von Zeit zu Zeit immer dann durchgeführt, wenn die Zielgröße Q ein bestimmtes vorgegebenes Toleranzfeld verlässt, bei Chargenprozessen jeweils vor der Bearbeitung einer neuen Charge. Moderne Optimierungsverfahren nutzen APC-Technologien)

www.projektmanagementhandbuch.de/cms/add-on/prozessoptimierung

www.tqu-group.com/downloads/dasziel.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Prozessoptimierung

Prozessvisualisierung

→ Process Visualization (Sichtbarmachen des Geschehens in industriellen Produktionsbereichen, in kommunalen Bereichen, in verkehrstechnischen Einrichtungen sowie in sicherheitsrelevanten oder in Laborbereichen mithilfe der modernen Informationstechnologie, d. h. mittels geeigneter Visualisierungssysteme zur besseren Beherrschung der darin ablaufenden Prozesse)

http://de.wikipedia.org/wiki/Prozessvisualisierung

PSD

Position Sensitive Device / Positon Sensing Detector → Positionssensor

www.silicon-sensor.de/pdf/ext/od3.5-x%20smd.pdf

de.wikipedia.org/wiki/Position_Sensitive_Device

PSK

Phase Shift Keying → Phasenumtastung (Modulationsverfahren für die Übertragung digitaler Signale. Die Werte "0" und "1" von Binärsignalen z. B. werden auf zwei in der Phase um 180 Grad phasenverschobenen Trägerfrequenzen abgebildet)

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/1304141.htm

PSK

Pre-Shared Key → vorher vereinbarter Schlüssel (Verschlüsselungsmethode, bei dem der Kodeschlüssel vor der Kommunikation beiden Teilnehmern bekannt sein muss. Angewandt in lokalen Funknetzen [WLAN] kleinerer Ausdehnung)

http://de.wikipedia.org/wiki/Pre-shared_key

PSoC

Programmable System on Chip → programmierbares System auf einem Chip

http://de.wikipedia.org/wiki/PSoC

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