Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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P

Profinet-IRT

(isochrones Realtime-Ethernet)

www.automatisierungstage.de/n_programm.shtml > PROFINET

PROFIsafe

(PROFIBUS-Variante, die auf der Standardtechnologie PROFIBUS-DP aufbaut. Sie dient der Übertragung sicherheitsgerichteter Daten über PROFIBUS und PROFINET. Der PROFIBUS-Kommunikationskanal wird dabei durch ein Protokoll so gesichert, dass es nicht vorkommen kann, dass fehlerhafte Werte zum Master übertragen werden, ohne dass dies erkannt wird. PROFIsafe ist als IEC 61784-3-3 spezifiziert)

www.cadfamily.com/download/PLC/Simatic-PDM-Deutsch/PROFIsafe_Ergaenzung.pdf

www.gm.fh-koeln.de/~winter/tav/html/tav26/TAV26F8Friske.pdf

www.industrialnetworks.ch/dateien/inf2006/ref06-inf06.pdf

Programmablaufplan

→ Program Flow Chart (PAP, aus der Rechentechnik bekanntes grafisches Darstellungsmittel zur anschaulichen Wiedergabe längerer, relativ einfach verzweigter Algorithmen. Auch für die Beschreibung technologischer Abläufe gut geeignet. Für die Darstellung werden nach DIN 66001 spezielle Sinnbilder für Befehls- und Verzweigungsoperationen, für die Kennzeichnung des Ablaufs, d. h. der Aufeinanderfolge der einzelnen Operationen sowie zur Kenntlichmachung von Anfang und Ende des Programmablaufs zusammen mit einigen weiteren Symbolen benutzt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Programmablaufplan

Programmiersprachen

→ Programming Languages (künstliche Sprachen mit strenger Syntax, Semantik, sowie eindeutigen Symbolen und speziellen Wörtern zur Umsetzung [Notation] von Lösungsalgorithmen in ein von einem Computer ausführbares Programm. Seit dem Bau des ersten funktionsfähigen programmgesteuerten Rechners Z3 im Jahre 1941 wurden für die verschiedensten Anwendungbereiche über tausend Programmiersprachen entwickelt. Eine Übersicht zu Evolution, Stand und Zukunft der Programmiersprachen geben die folgende Websites)

http://www.it-academy.cc/mobile/content/article.php?ArticleID=792

http://de.wikipedia.org/wiki/Programmiersprache

PROM

Programmable Read Only Memory → programmierbarer Nur-Lese-Speicher (die vom Anwender elektrisch mittels eines speziellen Programmiergeräts einprogrammierten Informationen sind nicht löschbar. Sie bleiben in gleicher Form ständig erhalten)

Propriet?r

→ Proprietary (herstellergebunden, eigentumsrechtlich zugeordnet; z. B. vom Entwickler bzw. Hersteller urheberrechtlich geschützte, d. h. herstellerspezifische Technologie, Spezifikation oder Software, die nur für den Gebrauch in Verbindung mit eigenen Geräten oder auch zur Lizenzvergabe vorgesehen ist)

Propriet?re Systeme

→ Proprietary Systems (sind firmeneigene, gewissermaßen hauseigene, nicht offene Systeme, d. h. Geräte- oder Softwaresysteme, die nicht allgemein anerkannten Normen bzw. Standards entsprechen. Der Benutzer solcher Systeme ist damit in allen Fragen weitgehend an den Hersteller gebunden. Ein bekanntes Beispiel für proprietäre Software ist Microsoft Windows. Auch ECAD-Systeme zählen dazu)

http://de.wikipedia.org/wiki/Proprietär

Protokoll

→ Protocol (1. umgangssprachlich: Synonym für Aufzeichnung, Niederschrift [Sitzungs-, Tagungs-, Verhandlungs- Prüfbericht], 2. festgeschriebenes Zeremoniell im diplomatischen Verkehr. 3. fachsprachlich im Bereich der Informationstechnik: Übereinkunft bezüglich der Datenformate und Steuerungsprozeduren für die Kommunikation zwischen zwei Geräten oder Prozessen. Das Protokoll kann hardware- oder softwaremäßig implementiert sein und betrifft im Wesentlichen folgende Aspekte: die Art der Fehlererkennung, die angewandt wird, die Datenkompressionsmethode, sofern eine zur Anwendung kommt sowie die Art und Weise wie von der sendenden Einrichtung Sendungsende und von der empfangenden Einrichtung der Erhalt einer Nachricht bestätigt werden)

http://www.jocca-colla.de/netweb/Fachbegriffe/Protokolle.htm

http://www.it-administrator.de/lexikon/protokoll.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Protokoll

Provider / Service-Provider

→ Dienstleistungsanbieter / Dienstleister (im Bereich der Kommunikation: Unternehmen, das einem Anwender mit seinem Rechner mittels eines Modems gegen Gebühr Zugang zum Internet verschafft. Es handelt sich dabei um Firmen, die Zugang zu Backbone-Netzen sehr hoher Bandbreite haben oder selbst solche betreiben. Weltweit arbeitende Provider sind z. B. AOL [America Online] oder T-Online)

ProVisIT

(Software Tool zur Maschinenvisualisierung)

http://www.kw-software.com

Proxy

(in Rechnernetzen eine Netzwerkkomponente, die eine Vermittlungsfunktion ausübt, d. h. die auf der einen Seite Anfragen entgegennimmt und dann über ihre eigene Adresse eine Verbindung zu einer anderen Seite herstellt. Dabei bleibt die wahre Adresse des einen Kommunikationspartners dem anderen komplett verborgen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Proxy_(Rechnernetz)

Prozess

→ Process (Ablauf, Vorgang oder Verfahren, in dem zeitlich kontinuierlich oder diskontinuierlich quantitative oder qualitative Veränderungen der Parameter bzw. des Zustandes eines realen oder virtuellen Betrachtungsobjekts oder Mediums vollzogen werden. Jeder Prozess hat einen definierten Anfang und ein definiertes Ende. Je nach dem, was in einem Prozess geschieht bzw. welche Objekte das Prozessgeschehen zu erdulden haben, sind speziell in den Wirtschafts- und Industriebereichen eine Vielzahl von Prozessen zu unterscheiden, z. B. Wertschöpfungsprozesse [Produktions- und Fertigungsprozesse], Dienstleistungsprozesse [Logistik-, Wartungs- und Instandhaltungsprozesse], Managementprozesse [Planungs- und Lenkungsprozesse] u. v. a. m. Speziell bei technologischen Prozessen unterscheidet man je nach der Kontinuität des Hauptprozessgeschehens kontinuierliche Prozesse, diskontinuierliche Prozesse und Chargenprozesse)

Prozessabbild

→ Process Image (Abbild der Signalzustände der digitalen Ein- und Ausgänge in der CPU einer Steuerung. Man unterscheidet das Prozessabbild der Eingänge [PAE] und das der Ausgänge [PAA])

Prozessautomatisierung

→ Process Automation (im Sinne der gegebenen Erläuterungen zu Prozess und Automatisierung ist darunter generell der Einsatz gerätetechnischer Ressourcen für die selbsttätige Ausführung beliebiger Prozesse zu verstehen, d. h. im Zusammenhang mit technischen Prozessen der Einsatz informations- und rechentechnischer Mittel für das Steuern, Regeln, Optimieren, Überwachen und Führen dieser Prozesse bzw. der technischen Objekte, Arbeits- und Produktionsmittel, in denen sie stattfinden. Im Fachsprachgebrauch wird allerdings unter Prozessautomatisierung bzw. Prozessautomation, oft etwas eingeschränkt gegenüber dieser allgemeinen Definition, das Automations-Marktsegment für die Industriebereiche Chemie, Getränke & Nahrungsmittel, Petrochemie, Stahl/Metallurgie und anderen, in denen im wesentlichen verfahrenstechnische kontinuierliche Prozesse oder hybride Prozesse ablaufen, verstanden)

http://www4.informatik.uni-erlangen.de/Lehre/WS04/V_PA/Skript/Kap1.ppt.pdf

http://www4.informatik.uni-erlangen.de//Lehre/WS04/V_PA/Skript

Prozessdaten

→ Process Data (repräsentieren Werte prozessrelevanter physikalischer Größen und Produktionsdaten. Sie sind je nach Prozess mehr oder weniger raschen zeitlichen Änderungen unterworfen. In automatisierten Systemen müssen sie schnell und zyklisch in immer gleichen Zeitabständen zwischen den Sensoren bzw. Aktuatoren und dem übergeordneten Prozess-Steuerungs- bzw. Prozessleitsystem übertragen werden)

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