Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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Pitchregelung

→ Pitch Regulation (Automatische Rotorblattverstellung bei Windenergieanlagen [WEAs]. Das Augenmerk liegt dabei sowohl auf einer optimalen Elektroenergieausbeute als auch auf der Vermeidung einer zu hohen Belastung der Anlage durch Winddruck. Dazu werden mittels der Pitchantriebe bei leichtem Wind [4 bis 13 m/s] die Rotorblätter durch Verdrehen um ihre Längsachse [Pitch-Achse] so eingestellt, dass sie in voller Breite gegen die Windströmung stehen [Pitchwinkel 0 Grad]. Von der Windenergie wird so viel wie möglich in mechanische Energie umgewandelt, da bei dieser Windstärke die Nennleistung der Anlage noch nicht erreicht ist.
Bei stärkerem Wind [13 bis 25 m/s] dagegen wird der Pitchwinkel je nach Windstärke jeweils so eingestellt, dass die Leistungsabgabe der Windkraftanlage ihre Nennleistung nicht überschreitet.
Bei Sturm [ab 25m/s] ist der Wind so stark, dass die Windkraftanlage abgeschaltet wird, um eventuelle Schäden zu vermeiden. Dazu werden die Rotorblätter parallel zur Windströmung gerichtet [Pitchwinkel 90 Grad, Fahnenstellung], sodass sich der Rotor nicht mehr dreht. Diesen Gesamtprozess optimal zu beherrschen, ist Aufgabe der Pitchregelung)

www.energiewelten.de/elexikon/lexikon/seiten/htm/050510_Leistung_von_Windkraftanlagen.htm

Pitchsystem

→ Pitch System (Rotorblattverstellsystem für Windenergieanlagen [WEAs]. Es besteht aus drei unabhängigen Antrieben [Pitchantriebe], eins für jedes Rotorblatt und ermöglicht eine optimale Leistungsregelung durch automatische Anpassung des Anstellwinkels der Rotorblätter an die jeweils herrschende Windstärke)

www.gl-garradhassan.com/assets/downloads/beaufort_6_2007-02_D.pdf

PLM XML

eXtensible Markup Language for Product Lifecycle Management (Format der Siemens PLM-Software, das die Verwaltung und den Austausch produktbezogener Daten über das Internet innerhalb des gesamten Produktlebenszyklus eines Produkts durch den Einsatz von XML erleichtert)

www.plm.automation.siemens.com/de_ch/products/open/plmxml/index.shtml

Pneumatik

→ Pneumatics (Fachgebiet, das sich mit der Verwendung von Druckluft als Arbeitsmedium zur Leistungs-, Energie-, Kraft-/Drehmoment- aber auch Signalübertragung befasst. Systemtechnisch steht die Peumatik im Wettbewerb neben Mechanik, Elektrotechnik, Elektronik und Hydraulik. Oft kommen diese Systeme aber auch kombiniert zum Einsatz, da sie sich in bestimmten Fällen sinnvoll ergänzen können. Beispielsweise kommt häufig für den energetischen Teil einer Anlage die Peumatik zum Einsatz während die zugehörige Signalverarbeitung elektrisch ausgeführt wird [Elektropneumatik])

www.gbv.de/dms/lueneburg/LG/OPUS/2003/212/pdf/Grundlagen%20Pneumatik.pdf

www.festo-didactic.com/ov3/media/customers/1100/095000_ausschnitt_web.pdf

www.pneumax.de/pneumatik/grundlagen_der_pneumatik.pdf

http://lexikon.freenet.de/Pneumatik

www.pneumatik-druckluft.com

Polpaarzahl

→ Pole pair number / Number of Pole Pairs (Anzahl der Polpaare einer elektrischen Maschine. Sie entspricht der Anzahl der Perioden des Grundwellen-Luftspaltfeldes entlang des Umfangs bzw. der halben Anzahl ausgeprägter Pole einer Maschine mit ausgeprägten Polen. Da magnetische Pole nur paarweise auftreten können, ist die kleinste Polpaarzahl p = 1. Zusammen mit der Frequenz f der Speisespannung bestimmt die Polpaarzahl p bei Drehfeldmaschinen die Drehzahl des Drehfeldes, d.h. die Synchrondrehzahl nsyn = f / p)

de.wikipedia.org/wiki/Polpaarzahl

Potentiometrische Wegaufnehmer

→ Potentiometric Position Sensors (dienen der Erfassung translatorischer Bewegungen. Es sind als Spannungsteiler arbeitende Linearpotentiometer, die mit einer feinkörnigen Leitplastik-Widerstandsbahn bestückt sind, die von Edelmetallschleifern abgetastet wird. Die Messhübe gängiger Aufnehmer liegen im Bereich von 10 bis 1000 mm, das Auflösungsvermögen bei 0,01 mm und die Lebensdauererwartung kann bis zu 100 Mio. Schleiferspiele betragen)

www.twk.de/data/presse/TWKPRA0656.pdf

Produktionsfaktoren

→ Production Factors / Factors of Production (Die Volkswirtschaftslehre kennt folgende drei Produktionsfaktoren, die in Herstellungsprozessen miteinander kombiniert wirken.
Arbeit [jede Art manueller und geistiger Betätigung, die dem Ziel dient, ein Einkommen zu erwirtschaften]
Boden [Darunter fallen alle natürlichen Hilfsquellen, Bodenschätze, Standortflächen, Wälder und Gewässer]
Kapital [Dazu zählen alle in Herstellungsprozessen eingesetzten Mittel wie Werkzeuge, Maschinen, Bauten])

http://insm.de/insm/Wissen/Lexikon/p/Produktionsfaktoren.html

Produktivit?t

→ Productivity (Maß für die Leistungsfähigkeit bzw. Effizienz eines Produktionsprozesses als Verhältnis zwischen mengenmäßigem Ausstoß und dem zur Produktion dieses Outputs notwendigen Einsatz von Produktionsfaktoren. Je nachdem, welcher Produktionsfaktor betrachtet wird, erhält man entweder die Arbeitsproduktivität, die Kapitalproduktivität oder die totale Faktorproduktivität aus Arbeit und Kapital, wobei die Arbeitsproduktivität eine besonders wichtige Kennziffer für die Effizienz einer Volkswirtschaft repräsentiert. Eine wesentliche Maßnahme zur Erhöhung der Produktivität ist u.a. der Einsatz neuer leistungsfähigerer Maschinen und Verfahren. Hier kommt wiederum die Automatisierungstechnik ins Spiel)

www.wirtschaftslexikon24.net/d/produktivitaet/produktivitaet.htm

http://insm.de/insm/Wissen/Lexikon/p/Produktivitaet.html

Produktronik

→ Productronics / Electronics Production (Elektronikfertigung. Marktsegment der Produktionsmittel für die Herstellung von Halbleitern, integrierten Schaltkreisen, elektronischer Komponenten sowie photovoltaischer und leistungselektronischer Betriebsmittel. Tragendes Element sind Fertigungslinien mit Maschinen, die feinmechanische Präzision, rasche Prozessabläufe, ausgefeilte Steuerungen sowie hohe Zuverlässigkeit in sich vereinen)

PROFIdrive

(Standardprofil für die Einbindung von Antrieben in PROFIBUS- und PROFINET-Applikationen. Es definiert das Geräteverhalten und das Zugriffsverfahren auf Antriebsdaten für elektrische Antriebe an PROFIBUS und PROFINET, vom einfachen Frequenzumrichter bis hin zu hochdynamischen Servoreglern. Spezifiziert in der Norm IEC 61800-7)

www.profibus.com/nc/downloads > Technical Descriptions & Books

www.industrialnetworks.ch/dateien/inf2006/ref07-inf06.ppt

www.felser.ch/download/FE-TR-0605.pdf

Prozessdatenverarbeitung

→ Process Data Processing (ist die informationstechnische Verarbeitung von Prozessdaten zum Zwecke der Überwachung, Steuerung und Protokollierung des Prozessgeschehens in technischen Anlagen)

PS/2-Schnittstelle

(Zurzeit noch weit verbreitete serielle Schnittstellefür PC-Eingabegeräte [Tastatur, Maus]. Wird zunehmend durch den USB verdrängt)

de.wikipedia.org/wiki/PS/2-Schnittstelle

PSS
PSU

Power Supply Unit → Netzteil (eigenständiges Gerät oder Baugruppe zur Versorgung von Geräten oder elektronischen Baugruppen, die zu ihrem Betrieb von der Netzspannung abweichende Spannungen benötigen. Zu unterscheiden sind Schaltnetzteile, die mit höheren Frequenzen als die Netzfrequenz betrieben werden sowie ungeregelte und geregelte Trafonetzteile, die aus Transformator, Gleichrichter, Glättungskondensator und ggfs. nachgeschaltetem Längsregler bestehen)

de.wikipedia.org/wiki/Netzteil

PTM

Product Training Modules (Mehr als 900 Trainingsmodule mit sehr guten Erläuterungen zu Produkten bekannter Firmen Online. Darunter auch viele EMV-Produkte)

http://digikey.com/PTM/PTMMaster.page?site=us&lang=EN

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