Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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P

PNML

Petri Net Markup Language → XML-basiertes Austauschformat für Petri-Netze

PNO
PoE

Power over Ethernet → Verfahren zur Stromversorgung von Endgeräten über die Netzwerkverkabelung (ca. 15 W über bestehende Twisted-Pair-Verbindungen bei Spannungen von im Mittel 48 V und Strömen bis zu maximal 350 MA. Spezifiziert in der IEEE 802.3af. Damit kann auf separate Versorgungsleitungen verzichtet werden, was insbesondere bei der Montage von Endgräten an schwer zugänglichen Stellen von Vorteil ist)

www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0807021.htm

www.poweroverethernet.com

POF

Polymer Optical Fibre → optische Polymerfaser (Anwendung in Lichtwellenleitern, die in stark störverseuchter industrieller Umgebung oder in Ex-geschützten Bereichen zur Anwendung kommen)

Polling

→ Sendeaufruf / Sendeaufforderung / Zyklisches Abfragen (Methode zur Synchronisation bei der Datenübertragung. Beim Polling fragt ein Partner [Master] zyklisch andere [Slaves] ab, ob sie etwas senden wollen oder empfangen können. Nur der Master kann eine Kommunikation auslösen, die gepollten Partner [Slaves] nicht. Sie können die Kommunikation höchstens blockieren)

Polumschaltbare Motoren

→ Pole-Changing Motors (Drehstrom-Asynchronmotoren mit Käfigläufer bei denen durch Umschaltung der Ständerwicklung die Polzahl und damit die Synchrondrehzahl des Drehfeldes verändert werden kann. Dies ermöglicht eine grobstufige verlustarme Drehzahlstellung. In einem Motor können wirtschaftlich bis zu vier Drehzahlstufen untergebracht werden. Der am meisten angewendete Motor mit zwei einstellbaren Drehzahlen hat entweder eine umschaltbare [Dahlanderschaltung] oder zwei getrennte Ständerwicklungen. Motoren mit mehr als zwei Drehzahlstufen werden mit einer umschaltbaren und einer gewöhnlichen Wicklung [drei Drehzahlen] oder mit zwei umschaltbaren Wicklungen [vier Drehzahlen] ausgeführt. Die Umschaltung von einer Polzahl auf die andere erfolgt mittels eines speziellen Polumschalters oder mithilfe von Schaltschützen. Polumschaltbare Motoren sind für den Antrieb von Arbeitsmaschinen geeignet, deren Arbeitspiel nur einige wenige Drehzahlen erfordert, wie Lüfter, Pumpen, einfache Werkzeugmaschinen und Aufzüge. Wegen der gegenüber gewöhnlichen Kurzschlussläufermotoren günstigeren Verlustleistungsbilanz bei nichtstationärer Betriebsweise können mit polumschaltbaren Motoren auch schwierige Anlaufprobleme [Schweranlauf], wie sie beispielsweise infolge des großen Gesamtträgheitsmoments bei Zentrifugenantrieben vorliegen, bewältigt werden)

www.schaltungsbuch.de/motor046.html

Power Line Conditioner

(auch Power Conditioner oder Line Conditioner) → Einrichtung zur Verbesserung der Elektroenergiequalität für angeschlossene, gegenüber Versorgungsparameterschwankungen empfindliche Verbraucher, wie Rechner und elektronische Steuerungen (automatische elektronische Spannungsregeleinrichtung auf der Basis eines Stelltransformators mit Filterstufen und Überspannungsschutzelementen, die eine hohe Störspannungsunterdrückung gewährleistet)

PPC

PowerPC bzw. Performance Optimization with enhanced Risk Performance Chip → Leistungsoptimiertes Hochleistungs-Chip durch verbessertes RISC (von Apple, IBM und Motorola gemeinschaftlich entwickelte Mikroprozessorarchitektur. Heute: 64-Bit-Prozessor auf RISC-Basis)

de.wikipedia.org/wiki/PowerPC

PPS

Production Planning System → Produktionsplanungs- und -lenkungssystem (zur rechnergestützten Mengen-, Kapazitäts-, und Terminplanung, Bilanzierung, Veranlassung und Überwachung von Produktionsabläufen. Folgende Zielstellungen werden dabei angestrebt: hohe Termintreue, niedrige Umlaufbestände, kurze Produktdurchlaufzeiten sowie hohe Auslastung der Produktionsmittel. Das PPS gehört mit Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Montage, Qualitätssicherung und Vertrieb zu den technisch-organisatorischen Bereichen eines Unternehmens)

PpU

Pay per Use → Zahlen bei Nutzung (Lizenzmodell, das Unternehmen die Möglichkeit bietet, für Produkte und Dienstleistungen nur dann zu bezahlen, wenn sie auch tatsächlich genutzt werden. Dies setzt eine exakte Erfassung der Nutzung und Zahlungskontrolle voraus. Das kann über M2M-Technologien geschehen. Solche M2M-Lösungen lassen sich mit einer Servicelenkung und einem Störungsmanagement kombinieren)

PQ

Power Quality → Elektroenergiequalität

PRCD

Portable RCD → ortsveränderliche Fehlerstromschutzeinrichtung

Predictive Maintenance
P-Regler

proportional wirkender Regler (jedem Wert der Regelabweichung ist ein bestimmter Wert der Stellgröße zugeordnet)

www.rn-wissen.de/index.php/Regelungstechnik#P-Regler

Presentation Layer

→ Darstellungsschicht (Schicht 6 im OSI-Referenzmodell. Dieser Schicht obliegt die Textformatierung und -anzeige. Darüber hinaus ist sie für die Datensicherheit zuständig. Außerdem ermöglicht sie die Datenkompression)

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