Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

» Weiterführende Informationen sowie die Möglichkeit, die Printausgabe zu bestellen, erhalten Sie hier.

» Den Anhang der Print-Ausgabe finden Sie hier.

P

PLM

Product Lifecycle Management → Produkt-Lebenszyklus-Management (PLM impliziert die Verwaltung produktbezogener Informationen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts, d. h. von der Entwicklung über die Herstellung, Prüfung, Vermarktung, Auslieferung, Produktpflege bis hin zur Entsorgung. Zielstellung ist die Einbeziehung aller an den einzelnen Phasen des Produktlebenszyklus Beteiligter [Entwickler, Hersteller, Zulieferer, Vertrieb, Service, Kunden] um Realisierungseffizienz, Produktqualität, Kosten, Time-to-Market, Kundenzufriedenheit und damit insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit günstig zu beeinflussen. Modernes PLM basiert auf Internet-Technologien, die den erforderlichen Informations- und Datenaustausch zwischen den Partnern auch über große Entfernungen hinweg erleichtern. Bisher am weitesten verbreitet sind PLM-Systeme in Unternehmen, die komplexe Produkte erzeugen, an deren Entwicklung und Herstellung sehr viele Partner beteiligt sind, wie in der Luft- und Raumfahrt, in der Autoindustrie, in der pharmazeutischen Industrie und in der Nahrungsgüter-Verpackungsindustrie)

www.ais.mw.tum.de/fileadmin/w00bdq/www/Lehre/PDM/SS2011_komplett.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/PLM

PLr

Performance Level required → erforderlicher, benötigter, notwendiger Performance Level PL (Sollwert der Funktionalen Sicherheit. Wird bei der Konzipierung sicherheitsgerichteter Steuerungen im Zuge der Risikoanalyse mittels des in der DIN EN 13849-1 dargestellten Risikografen in Abhängigkeit von den Risikoparametern [Schwere einer möglichen Verletzung, Häufigkeit und/oder Dauer der Gefährdungsexposition, Möglichkeiten zur Vermeidung der Gefährdung] ermittelt)

www.festo.com/net/SupportPortal/Downloads/36398/Poster_Safety_de.pdf

www.dguv.de/ifa/de/vera/2009/laserstrahlung/06_boemer.pdf

PLS

Prozessleitsystem → Process Control System (PCS)

PLT

Prozessleittechnik → Process Control Engineering

Plug and Play

→ [auch: Plug&Play, Plug´n Play oder PnP], sinngemäß: Anschließen und los geht´s (Begriff aus der Computertechnik, der die Eigenschaft von Peripheriegeräten beschreibt, solche Geräte ohne irgendwelche Zusatzmaßnahmen ergreifen zu müssen, einfach anschließen und betreiben zu können)

http://de.wikipedia.org/wiki/Plug_and_Play

PMC

Programmable Motion Control → Programmierbare Bewegungssteuerung

PMD

PROFINET Machine Distributor → PROFINET Maschinenverteiler (zentraler Signalverteiler [Switch] mit Einzelverbindungen zu allen Endgeräten des Netzes)

PM-DC-Motoren

Permanent Magnet Direct Current Motors → Permanentmagneterregte Gleichstrommotoren

PMMS

Plant Maintenance Management System → Wartungsmanagement-System für Anlagen (Softwaretool zur Kontrolle und Optimierung der Funktionsbereitschaft von Anlagen und anderer investitionsgebundener Aktivitäten, wie Verwaltung von Instandhaltungsobjekten, Planung von Instandhaltungskapazitäten etc.)

PMP-Funksysteme

Punkt-zu-Multipunkt-Funksysteme → Point-to-Multipoint Radio Systems (mittels solcher Systeme können z. B. Telekommunikationsunternehmen die Verbindung zu ihren Endkunden (letzte Meile) über Funk kostengünstig realisieren, ohne dabei auf die Netze anderer Netzbetreiber angewiesen zu sein. Speziell für breitbandige Sprach- und Datenverbindungen von kleinen und mittelgroßen Unternehmen oder Organisationen bietet die PMP-Technik eine Alternative zum Glasfaseranschluss oder einer Standleitung)

PMSM

Permanent Magnet Synchronous Motor → permanentmagneterregter Synchronmotor

P-NET

(Feldbus für die Prozessautomation. Die elektrische Spezifikation von P-NET basiert auf dem RS-485-Standard und benutzt eine geschirmte Zweidrahtleitung. Dies erlaubt Kabellängen bis zu 1.200 m ohne Repeater)

www.p-net.dk/download/590005.pdf

www.p-net.dk

Pneumatische Antriebe

→ Pneumatic Drives (nutzen Druckluft für die Energieübertragung. Sie können lineare, rotierende oder schwenkende Bewegungen erzeugen. Als Antriebsmittel stehen Pneumatikmotoren mit und ohne Getriebe im Leistungsbereich bis 16 kW für Drehzahlen bis über 20.000 min-1 sowie Pneumatikzylinder mit translatorischer und schwenkender Antriebsbewegung für Hubkräfte bis zu mehreren 10.000 N, Hublängen bis zu 2 m und Verstellgeschwindigkeiten bis 1500 mm/s [Standard, Hochleistungszylinder bis 3000 mm/s] zur Verfügung)

www.festo.de Suche: Normzylinder

www.pneumatik-druckluft.com

www.pneumatikmotor.de

Pneumatische Steuerungen

→ Pneumatic Controls (pneumatische Steuerungen nutzen komprimierte Luft als Energie- und Signalträger und bieten sich als Alternative in Anwendungen, bei denen sich aus Gründen des Explosionsschutzes oder der elektromagnetischen Verträglichkeit elektrische oder elektronische Steuerungen nicht eignen)

www.et.fh-jena.de/labore/at/Praktikumanleitungen/ST/PneumatischeSteuerung.pdf

www.pneumatik-druckluft.com

PNK

Prozessnahe Komponente → Field Control Station, FCS / Process Station, PS / Process Controller (Komponente eines Prozessleitsystems auf dem prozessnahe Funktionen ablaufen, z. B. ein Rechner, ein Regler oder eine SPS, die direkt mit Feldgeräten wie Sensoren oder Aktuatoren verbunden ist)

http://wapedia.mobi/de/Prozessnahe_Komponente

Copyright © VDE VERLAG GMBH, zuletzt aktualisiert am 16.09.2019