Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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M

MTBMA

Mean Time Between Maintenance Actions → mittlere Zeit zwischen Wartungsarbeiten (Zuverlässigkeitskenngröße)

MTO

MOS-Turn-Off Thyristor → (elektronischer Leistungsschalter)

MTTF

Mean Time to Failure → Mittlere Zeit bis zum Ausfall (statistischer Erwartungswert der mittleren Zeit bis zum Ausfall (Zuverlässigkeitskenngröße für nicht wartbare bzw. nicht instandsetzbare Objekte. Entspricht der mittleren Lebensdauer einer Betrachtungseinheit)

MTTFd

Mean Time to dangerous Failure → Mittelwert der Betriebsdauer bis zum Eintreten eines gefährlichen Ausfalls [in einem einzelnen Kanal der Steuerung] (Statistischer Erwartungswert der mittleren Zeit bis ein gefahrbringender Ausfall eintritt. Begriff aus der Sicherheitsnormung [vgl. DIN EN 13849-1]
MTTFd-Werte
• zwischen 3 bis 10 Jahren werden dabei als niedrig,
• zwischen 10 bis 30 Jahren als mittel und
• zwischen 30 bis 100 Jahren als hoch bezeichnet
Bestimmung der MTTFd und MTTFd-Richtwerte für elektrische, elektronische und peumatische Bauteile siehe folgende Website)

www.dguv.de/ifa/de/vera/2009/laserstrahlung/06_boemer.pdf

MTTFF

Mean Time to First Failure → mittlere Zeitspanne bis zum ersten Ausfall (Zuverlässigkeitskenngröße)

MTTR

Mean Time to Repair, Mean Time to Recover → mittlere Reparaturdauer (mittlerer Zeitbedarf bis zur Wiederherstellung des betriebsfähigen Zustands einer ausgefallenen Betrachtungseinheit; Zuverlässigkeitskenngröße)

www.flowcad.de/CareMTTR.htm

Multiagentensystem
Multicore-Prozessor

→ Mehrkernprozessor (Mikroprozessor mit mehreren voneinander unabhängigen Hauptprozessor-Kernen auf einem Chip. Der Hauptvorteil von Mehrkernprozessoren liegt im Multitasking, d. h. es können mehrere Anwendungen gleichzeitig schneller ausgeführt werden als mit einem Einkernprozessor [Single-Core-Prozessor]. Nach Experteneinschätzungen ist zu erwarten, dass Multicore-Technologien mittel- bis langfristig zunehmend integrale Bestandteile von Mess- und Automatisierungssystemen werden. Bei Intel wird bereits an einem Prozessorchip mit 100 Kernen gearbeitet)

www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=212289

http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrkernprozessor

Multimedia

(Synonym für die computerbasierte Integration verschiedener medialer Darstellungsformen, wie Text, Bild, Grafik, Video oder Ton, zur Lösung spezieller Aufgaben)

http://de.wikipedia.org/wiki/Multimedia

Multi-Nature Systems

→ Gemischte Systeme / Heterogene Systeme (mechatronische u. a. gemischt-technologische Systeme, die aus mehreren, physikalisch unterschiedlichen Komponenten und Subsystemen bestehen, z. B. elektrischen, elektronischen, mechanischen, optischen, thermischen, akustischen, pneumatischen oder fluidischen)

Multiplexer

(Schaltnetzwerk, bei dem mittels eines Steuersignals aus einer Anzahl von Eingangssignalen eines ausgewählt werden kann, z. B. zur Durchschaltung auf einen Übertragungskanal)

http://de.wikipedia.org/wiki/Multiplexer

Multiprog

(IEC-61131-3-basiertes Programmiersystem der KW-Software GmbH für alle spezifizierten Programmiersprachen zur Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen)

www.kw-software.com

Multivendoranlage

(in einer solchen Anlage wird auf der Grundlage herstellerneutraler Kommunikationsmedien und Übertragungsprotokolle die problemlose Zusammenarbeit von Automatisierungskomponenten verschiedener Hersteller / Anbieter [Vendors] ermöglicht)

Muting

→ wörtlich: "stummschaltend / dämpfend" (vorübergehende, d. h. zeitlich begrenzte automatische Unterdrückung einer Schutzfeldsicherungsfunktion durch ein sicherheitsgerichtetes Steuerungssystem während des normalen Betriebs einer Maschine, beispielsweise um Material in den Gefahrenbereich einzubringen oder bearbeitete Objekte daraus abzuführen. Dieser Überbrückungszustand der Schutzeinrichtung muss optisch über einen überwachten Leuchtmelder [Muting-Leuchte] angezeigt werden, um Personen vor einem versehentlichen oder vorsätzlichen Zutritt des Gefahrenbereichs zu warnen)

www.fiessler.de/pdfdoku/519.pdf

www.SuI24.net/PDF/SI036301

Muting-Leuchte

→ Mute Indicator (Leuchtmelder zur Signalisierung des Muting-Zustands. Mindestleuchtfläche: 1 cm2, Mindestleuchtstärke: 200 cd/m2)

www.safetycontrol.de

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