Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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K

Kabel

→ Cable (Mittel zur Übertragung von Elektroenergie und von Signalen. Es besteht aus einem oder mehreren elektrischen Leitern, die gegeneinander isoliert in einer gemeinsamen Schutzhülle, dem Kabelmantel, untergebracht sind. Spezielle Ausführungen und Bezeichnungen siehe folgende Websites)

www.nexans.de/Germany/2007/NEX_Instltg_19sep07.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Kabel

www.helektra.de

Kabelschirm

→ Cable Screen / Cable Shield (leitfähige Hülle eines Kabels oder einer Leitung zum Schutz einzelner Adern oder des gesamten Verseilverbands gegen elektromagnetische Beeinflussungen von außen. Kabelschirme bestehen entweder aus einem Geflecht aus blanken Kupferdrähten [Schirmgeflecht, Flechtdichte ≥80 %], aus Kupferdrähten mit Querleitwendeln, aus Kupferbändern oder aus leitfähigen Kunststoffschichten. Um die Schirmwirksamkeit zu gewährleisten, ist der Kabelschirm sachgemäß zu erden. Siehe folgende Websites)

http://emvtechnik.ch/Text/Erdung/10%20Tips%20zur%20Erdung%20von%20Kabelschirmen.pdf

www.agro.ch/global/images/Flyer/Agro_Montena_d.pdf

www.thw-gifhorn.de/files/Erdungen.im.THW.-.f.pdf

www.emvtechnik.ch/kabelschirme.htm

Kalibrierung

→ Calibration (Tätigkeit zur Ermittlung des Zusammenhangs zwischen den ausgegebenen Werten eines Messgeräts oder einer Messeinrichtung oder den von einer Maßverkörperung oder von einem Referenzmaterial dargestellten Werten und den zugehörigen, durch Normale festgelegten Werten einer Messgröße unter vorgegebenen Bedingungen [nach: Internationales Wörterbuch der Metrologie]. Das Ergebnis einer Kalibrierung kann in einem Dokument festgehalten werden, das auch Kalibrierschein oder Kalibrierbericht genannt wird. Im Übrigen leitet sich das Wort "Kalibrieren" vom griechischen "Caliber" ab. Darunter verstand man im Altertum einen Holzklotz, der durch gerade gefertigte, noch weiche Tonrohre gezogen wurde, um diesen eine gleichmäßige innere Maßhaltigkeit zu geben)

www.dkd.eu

kB

Kilobyte (der SI-Vorsatz k [Kilo] ist als Vielfaches zur Basis 10 definiert. Demnach gilt 1 kB = 103 Bytes. Der Vorsatz k wird aber auch, insbesondere im Bereich der Informationstechnik als Vielfaches zur Basis 2 benutzt. In diesem Fall gilt 1 kB = 210 bzw. 1.024 Bytes)

www.cactus2000.de/de/unit/massbyt.shtml

www.ptb.de/cms/index.php?id=das-si

KDD

Knowledge Discovery in Databases → Wissensentdeckung in Datenbanken (KDD bezeichnet den Vorgang, in großen Datenbeständen verborgene, gewissermaßen mit bloßem Auge nicht erkennbare Beziehungsmuster [Auffälligkeiten, Regelmäßigkeiten] aufzuspüren, zu extrahieren und aufzubereiten, d. h. in eine für Interessenten verständliche, z. B. für dispositive Zwecke nutzbare Form zu bringen. Dies ist ein nicht-trivialer, auf Erkenntnissen aus den Bereichen Datenbanken, Statistik und maschinelles Lernen abgestützter rechentechnischer Prozess aus mehreren Schritten, der interaktiv und iterativ durchlaufen wird. Hierzu sind zahlreiche Software-Produkte auf dem Markt. Ein potenzieller Anwender muss sowohl über Kenntnisse bezüglich des betrachteten Anwendungsfelds als auch über die Datenanalyse verfügen. Am Ende des Prozesses erhält man das abgehobene Wissen in Form eines Modells bzw. Expertensystems, welches zur Beschreibung und Erklärung komplexer betrieblicher Phänomene oder Unterstützung betrieblicher Entscheidungen herangezogen werden kann)

www.c-o-k.de/cp_artikel.htm?artikel_id=137

Keramische Antriebe

→ Piezo-ceramic Drives (Siehe Piezomotoren)

KI

künstliche Intelligenz → Artificial Intelligence

KNN
Knoten

→ Node / Network Node (Verzweigungspunkt in einem Netz)

Knowbots

(siehe Bots)

Knowledge-Management-System

→ Wissensmanagementsystem

KNX

Konnex → Feldbus zur Gebäudeautomation (weltweit anerkannter offener internationaler Standard für die Vernetzung von Haus- und Gebäudetechnik, der die Anforderungen nach EN 50090, EN 13321-1 und ISO/IEC 14543-3 erfüllt)

www.datenschutz-praxis.de/lexikon/k/knx.html

www.knx.org

Koaxialkabel

→ Coaxial Cable / Coax (Kabel mit einem oder mehreren koaxialen Leiterpaaren. Ein koaxiales Leiterpaar besteht aus einem hohlen Außenleiter mit einem gleichachsigen Innenleiter. Innenleiter und Außenleiter sind durch einen homogenen Werkstoff oder einer Kombination von festen Stützkörpern und einem Gas [Luft, Stickstoff] voneinander isoliert. Koaxialkabel werden in der Nachrichten- und Informationstechnik [Kabelfernsehen, Ethernet-Anwendungen] zur Übertragung hochfrequenter Signale benutzt. Sie bieten den Vorteil einer hohen Störsicherheit gegenüber von außen einwirkenden elektrischen Feldern. Vom Verwendungszweck abgeleitete synonyme Bezeichnungen sind: koaxiale Trägerfrequenzkabel, koaxiale Hochfrequenzkabel oder HF-Koaxialkabel. Wichtige Parameter von Koaxialkabeln sind Transferimpedanz, Bandbreite, Dämpfung und Rückflussdämpfung)

www.radartutorial.eu/03.linetheory/tl08.de.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Koaxialkabel

www.at-mix.de/koaxialkabel.htm

Kobots

kooperative Roboter → Cooperative Robots (aus Sicherheitsgründen dürfen sich bisher Menschen im Arbeitsraum von Industrierobotern während des Automatikbetriebs nicht aufhalten und auch nicht im direkten Kontakt mit ihnen arbeiten. Kobots, allgemein auch unter dem Begriff Intelligente Assistenzsysteme bekannt, überwinden diese Kluft. Sie repräsentieren eine neue Klasse von intelligenten kraftverstärkenden Manipulatoren, die eine echte Interaktion mit dem Menschen zulassen. Damit ist es möglich, Leistung, Genauigkeit und Flexibilität von konventionellen Robotern mit der Geschicklichkeit, Intelligenz und Erfahrung eines menschlichen Bedieners zu verbinden und dabei gleichzeitig den Bediener vor einseitigen Belastungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen. Das heißt, Kobots sind ein neues Werkzeug für die wirtschaftliche, effiziente und ergonomische Bewältigung von Handhabungsprozessen. Ihre Programmierung erfolgt in der Regel per Teaching, d. h. durch Vorführen)

www.ipk.fraunhofer.de Suche: Kobots

Kode, Kodierung

→ Code / Coding / Encoding (im Zug der Informationsverarbeitung besteht häufig die Aufgabe, Informationen aus einer Darstellungsform in eine andere zu überführen. Die Umwandlung wird als Kodierung bezeichnet und die Vorschrift, nach der die Zuordnung aus einem Zeichenvorrat in einen anderen Zeichenvorrat erfolgt, heißt Kode. Nach der Eindeutigkeit der Zeichenabbildung wird zwischen reflektierender Kodierung [eineindeutige Abbildung] und nicht reflektierender Kodierung [eindeutige Abbildung] unterschieden. Die Mehrzahl der Kodes sind eineindeutig abbildende reflektierende
Kodes. Grundsätzlich ist dabei wiederum zwischen redundanten und nicht redundanten Kodes zu unterscheiden. Bei nicht redundanten Kodes wird der verfügbare Zeichenvorrat des Darstellungsbereichs voll ausgeschöpft, d. h. jedes Kodewort ist mit einer Bedeutung belegt. Bei redundanten Kodes gibt es innerhalb des verfügbaren Zeichenvorrats auch Kodewörter, die unbenutzt sind. Dieser Sachverhalt hat Bedeutung bei der Datenübertragung für die Erkennung und ggf. die Korrektur von Datenübertragungsfehlern. Beispiele für Kodes siehe folgede Websites)

www.fachlexika.de/technik/mechatronik/code.html

www.netzmafia.de/skripten/modem/codes.html

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