Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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H

HAZOP

Hazard and Operability StudyPAAG-Verfahren (Managementwerkzeug zur systematischen Identifizierung von Gefahren und kritischen Lenkungspunkten in Anlagen)

www.omm-systems.de/?path=content&contentid=150

www.triplan.com/presse/HAZOP.pdf

HCF

HART Communication Foundation (Unabhängige gemeinnützige Gesellschaft, die sich weltweit für die Anwendung des HART-Protokolls engagiert. Sie existiert seit 1993, ist der Technologie-Eigner und die Normungskörperschaft für das HART-Protokoll)

www.hartcomm.org

HCI

Human Computer Interaktion → Mensch-Computer Interaktion (Teilgebiet der Informatik, das die benutzergerechte Gestaltung von Mensch-Maschine-Schnittstellen zum Gegenstand hat)

http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch-Computer-Interaktion

HCS

hard clad silicon (HCS-Faserkabel sind Lichtwellenleiter, bei dem der Kern aus Quarzglas und der Mantel aus Kunststoff besteht. Vorteile dieser Technologie sind preisgünstige LWL-Umsetzer sowie eine einfache Vor-Ort-Konfektionierung)

HD
HD

Harmonization DocumentHarmonisierungsdokument

HDD

Hard Disk Drive → Festplattenlaufwerk (magnetisches Massenspeichermedium der Computertechnik, das binäre Daten auf einer rotierenden [je nach Einsatzbereich 5.000 U/min bis 15.000 U/min], ferromagnetischen Scheibe speichert und auf diese Daten wahlfreien, d. h. beliebigen Zugriff zulässt. Die zurzeit [2009] beherrschte Speicherkapazität liegt bei 2.000 Gigabyte auf einer 3,5-Zoll-Festplatte, wobei zu bemerken ist, dass sich das mögliche Speichervolumen bisher etwa alle fünf Jahre verzehnfacht hat. Schwachstellen sind die Geräuschentwicklung, die Schockempfindlichkeit und die Verlustwärmeentwicklung der Laufwerke. In Industrie PC und Embedded-Computeranwendungen kommen daher zunehmend SSD zur Anwendung)

http://de.wikipedia.org/wiki/Festplatte

HDLC

High-level Data Link Control (spezielles, bitorientiertes Steuerungsverfahren in der Datenübertragung)

HDSL

High Bit Rate DSL (Übertragungsverfahren, das über spezielle Modems an Kupferdoppeladerleitungen Übertragungsraten von 1,544 Mbps bzw. 2,084 Mbps in beiden Richtungen ermöglicht. Überbrückbare Entfernung: 3 km bis 4 km)

HEART

Human Error Assessment and Reduction Technique → Technik zur Bewertung und Reduzierung menschlicher Fehler (in Mensch-Maschine-Systemen. Der Nutzen solcher Analysen besteht hauptsächlich darin, ungünstige Bedingungen zu erkennen und Schwachstellen zu beseitigen)

en.wikipedia.org/wiki/Human_error_assessment_and_reduction_technique

Heuristik

→ Heuristics (abgeleitet aus dem Griechischen heuriskein = finden bezeichnet Heuristik gewissermaßen die Kunst des Findens. Grundsätzlich geht es dabei um Strategien, die beim Auffinden von Lösungen zu Problemen helfen sollen. Nach dem Informatikduden versteht man darunter Strategien, die auf Hypothesen und Vermutungen aufbauen und die mit höherer Wahrscheinlichkeit [jedoch ohne Garantie] das Auffinden einer Lösung beschleunigen sollen. Solche Strategien heißen Heuristiken. Faustregeln, bereits früher beobachtete Eigenschaften von Lösungen oder die Nachbildung des menschlichen Problemlösungsprozesses sind typische Heuristiken. Sie spielen eine Rolle beim Problemlösen. Wenn z. B. im Zuge eines Planungs- oder Entwurfsprozesses eine Entscheidung zu treffen ist, welcher Weg weiter verfolgt werden soll, ohne dass man in der Lage ist [weil zu aufwendig] alle möglichen Varianten durchzuprüfen)

http://fogs.uni-duisburg.de/fogs_forschung_gfs01.htm

Hexadezimalsystem

→ Hexadecimal Numbering System (Zahlensystem mit der Basis B = 16. Es existieren demzufolge die sechzehn Ziffern zi {0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, (10), (11), (12), (13), (14), (15)} oder mit Buchstabenbezeichnungen für die Elemente (10) bis (15) der Ziffernmenge, zi {0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, E, F}. In der Produktsummendarstellung hat eine Hexadezimalzahl die Gestalt Z = zn16n +
zn-116n-1 + .. + zi16i + .. + z1161 + z0160.
Für den Wert Z zum Beispiel der Hexadezimalzahl 5A2FD folgt demnach Z = 5·164 + 10·163 + 2·162 + 15·161 + 13·160 )

HFT

Hardware Fault Tolerance → Hardware-Fehlertoleranz (Fähigkeit einer Funktionseinheit eine geforderte Funktion bei Bestehen von Ausfällen weiter auszuführen. Nach DIN EN 61511 Parameter, der zusammen mit dem Anteil ungefährlicher Ausfälle [SFF] den SIL-Wert einer Sicherheitsfunktion bestimmt. Sicherheitsgerichtete Systeme ohne Redundanz, bei denen bei einem Ausfall die Sicherheitsfunktion nicht mehr gewährleistet ist, haben den Wert HFT = 0. Systeme mit einfacher Redundanz, bei denen mindestens zwei Fehler gleichzeitig auftreten müssen, um einen Verlust der Sicherheitsfunktion herbeizuführen, haben den Wert HFT = 1 und bei zweifacher Redundanz, d.h. wenn mindestens drei Fehler gleichzeitig auftreten müssen, um einen Sicherheitsverlust zu verursachen, haben den Wert HFT = 2)

HID

Human Interface Devices → Ein-/Ausgabegeräte (jegliches Gerät zur Interaktion zwischen Mensch und Computer, wie Tastatur, Maus, Joystick, Grafiktableau u. Ä.)

en.wikipedia.org/wiki/Human_interface_device

High Demand Mode / Continuous Mode

→ Betriebsart mit hoher Anforderungsrate bzw. kontinuierlicher Anforderung (an die Sicherheitsfunktion eines sicherheitsbezogenen Systems [SIS]. Die Betriebsart mit hoher Anforderungsrate liegt nach DIN EN 61508 vor, wenn die Anforderungsrate an das sicherheitsbezogene System mehr als einmal pro Jahr beträgt oder größer als die doppelte Frequenz der Wiederholungsprüfung ist. Siehe auch Sicherheits-Integritätslevel. Ein im kontinuierlichen Modus arbeitendes sicherheitsbezogenes System dagegen überwacht ein gefährdetes EUC ständig und hält es in seinem normalen sicheren Zustand)

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