Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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F

FBS

Funktionsbausteinsprache → Function Block Diagram, FBD (Grafische Programmiersprache nach IEC 1131-3 bzw. DIN EN 61131-3 zur Erstellung von SPS-Anwenderprogrammen)

www.3s-software.com Suche: FBD

FBSOA

Forward Bias Safe Operating Area → sicherer Arbeitsbereich eines IGBT in Durchlassrichtung

FCS

Field Control Station → Prozessnahe Komponente, PNK

FDCML

Field Device Configuration Markup Language (XML-basierte flexible Beschreibungssprache für Feldgeräte, die in ihrer Beschreibungsstruktur der ISO 15745 entspricht. Gemäß der darin definierten Struktur einer Gerätebeschreibung sind in FDCML vier Basisobjekte für die Gerätebeschreibung vorgesehen. Das "Device Identity Object" beinhaltet Informationen, wie Herstellername, Gerätetyp und Gerätebezeichnung zur Geräteidentifikation. Das "Device Manager Object" enthält alle Informationen, die zur Konfiguration und Dokumentation erforderlich sind. Zum Beispiel über die elektrischen Anschlüsse. Das "Device Function Object" beschreibt Gerätefunktion und Geräteparameter. Das "Application Process Object" umfasst Informationen über programmierte Geräteapplikationen. Da nur das "Device Identity Object" vorhanden sein muss, können auch einfache Geräte beschrieben werden. FDCML bietet darüber hinaus die Möglichkeit der Gruppenbildung, sodass ein Gerät, das sich aus Komponenten verschiedener Hersteller zusammensetzt, im Detail beschrieben werden kann und sich als Einheit präsentiert. FDCML ist flexibel angelegt, so dass von einfachen Schnittstellenumsetzern bis hin zu komplexen Feldgeräten oder Steuerungen nur eine Beschreibungstechnik verwendet werden muss)

www.fdcml.org

FDDI

Fiber Distributed Data Interface (Standard für Datenübertragung auf Lichtwellenleiterbasis für Übertragungsgeschwindigkeiten bis 100 Mbit/s und Entfernungen bis 200 km)

http://de.wikipedia.org/wiki/Fiber_Distributed_Data_Interface

www.searchnetworking.de/glossar/FDDI/articles/176247

FDI

Field Device Integration → Feldgeräteintegration (Ziel eines 2007 gestarteten FDI-Projekts ist es, die bestehenden Defizite der bekannten Integrationsmethoden EDDL und FDT-DTM zu beseitigen und eine einheitliche Geräteintegrationslösung für alle Leitsysteme, Feldgeräte und Protokolle für die Prozessindustrien zu schaffen. Eine entsprechende Spezifikation wurde für Mitte 2010 angekündigt)

FDIS

Final Draft International Standard → Internationaler Norm-Entwurf im Schlussstadium (letzte Vorstufe vor der entgültigen Fassung der zukünftigen Norm)

FDMA

Frequency Division Multiple Access → Frequenzmultiplexverfahren (Multiplexverfahren, bei dem verschiedene Frequenzbänder jeweils einem Kanal zugeordnet sind)

http://de.wikipedia.org/wiki/Multiplexverfahren

FDR

Faulty Device Replacement → Ersatz, Austausch fehlerhafter Einrichtungen

FDT

Field Device Tool → sinngemäß: Werkzeug für ein Feldgerät (vom ZVEI und der PNO erstellte und in der DIN EN 62453-306 verankerte, hersteller- und feldbusunabhängige Schnittstellenspezifikation, die die Integration von Mess- und Automatisierungsgeräten in die Leitsysteme von Prozess- und Anlagensteuerungen erleichtert, und zwar spezifiziert sie eine offene Schnittstelle zur Einbindung von Software-Komponenten in Prozessleitsysteme oder Standalone Komponenten. Die Besonderheit dieser Technik liegt darin, dass sie unabhängig vom eingesetzten Kommunikationsprotokoll sowie von der jeweiligen Software-Umgebung sowohl des Gerätes als auch des Leitsystems funktioniert. Der Anschluss eines Geräts an ein Leitsystem wird dadurch so einfach wie das Anstecken eines Druckers an einen PC. Die Gerätehersteller sind allerdings gezwungen, einen sogenannten Device Type Manager [DTM] zusammen mit dem Gerät bereitzustellen, der alle gerätespezifischen Daten und Funktionen in sich kapselt)

www.fdtgroup.org

FE

Fundamenterdung → Foundation Earthing / Foundation Grounding

FE
FEBS

Functional Equipotential Bonding System → Funktionspotentialausgleichsanlage (dient der Herstellung des Potentialausgleichs zwischen elektrisch leitfähigen Teilen zur Vermeidung von Funktionsstörungen insbesondere in elektronischen Systemen)

FEC

Forward Error Correction → Vorwärtsfehlerkorrektur (Verfahren zur Senkung der Fehlerrate bei der Übertragung digitaler Daten. Senderseitig werden dabei die zu versendenden Daten redundant kodiert, sodass der Empfänger in der Lage ist, Übertragungsfehler zu erkennen und bis zu einem gewissen Grade ohne Rückfrage beim Sender selbsttätig zu korrigieren)

http://de.wikipedia.org/wiki/Vorwärtsfehlerkorrektur

FED

Field Emission Display → Feld-Emissions-Display (moderne Entwicklung aus den USA. Bei FED werden die Bildpunkte von Phosphoren erzeugt, die von Elektronen angeregt werden. Im Gegensatz zur Braunschen Röhre sind FED jedoch nur wenige Zentimeter tief)

Copyright © VDE VERLAG GMBH, zuletzt aktualisiert am 17.09.2019