Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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E

Engineering

→ Ingenieurwesen / Ingenieurarbeit (tätigkeitsspezifisch betrachtet charakterisiert Engineering die systematische, wissenschafts- und erfahrungsbasierte Ingenieursarbeit im Zug der Schaffung neuer Produkte. d. h., die Anwendung wissenschaftlicher und praktischer Erkenntnisse, Konzepte und Methoden beim anforderungsgerechten, pflichtenheftbasierten Konzipieren, Entwerfen, Entwickeln und Konstruieren effizienter Hard- und Software-Produkte, Geräte, Maschinen, Systeme, Anlagen und Prozesse. Die Bestrebungen bei allen Engineering-Prozessen gehen dabei grundsätzlich dahin, die Planungszeiten für Projekte zu verkürzen, die Qualität der Gesamtplanung zu erhöhen, Projektrisiken rechtzeitig zu erkennen und effektiv zu beherrschen sowie ein zentrales auf alle beteiligten Gewerke übergreifendes projektbezogenes Dokumentenmanagement zu ermöglichen.
In Verbindung mit entsprechenden Attributen dient der Begriff Engineering aber auch zur Charakterisierung bestimmter Fachgebiete, wie Automation Engineering [Automatisierungstechnik], Electrical Engineering [Elektrotechnik], Mechanical Engineering [Maschinenbau], Power Engineering [Energietechnik], Plant Engineering [Anlagenbau], Process Engineering [Verfahrenstechnik], oder spezieller Arbeitsfelder, wie Software Engineering, Compliance Engineering, CAE, Concurrent Engineering, Control Engineering, Design Engineering, Functional Engineering, Reliability Engineering, Requirements Engineering, Simulation Based Engineering, Systems Engineering, Useware Engineering, Virtual Engineering u.a.)

www.ntd-engineering.de/mod_was-ist-engineering.html

en.wikipedia.org/wiki/Engineering

EnOcean Alliance

(weltweiter Zusammenschluss führender Unternehmen aus der Gebäudebranche, um innovative Automatisierungslösungen für nachhaltige Gebäudeprojekte zu realisieren. Kerntechnologie ist dabei die batterielose EnOcean-Funktechnologie, die zunehmend auch im Industrieumfeld bei energieautarken Sensoren und drahtlosen Schaltern zur Anwendung kommt)

www.enocean-alliance.org

EnOcean-Funktechnologie

→ EnOcean Wireless Technology (batterielos arbeitende Funksensorik, die Signale erfasst, aufbereitet und in Form kurzer Funksignale - die Übertragung eines Telegramms dauert insgesamt 0,7 ms - an eine spezielle Empfangseinheit sendet. EnOcean verwendet die Frequenzbänder 315 MHz und 868 MHz und kann Funksignale über Entfernungen bis zu 300 m übertragen. Zur Erhöhung der Übertragungssicherheit wird jedes Telegramm innerhalb von 40 ms zufallsgesteuert zweimal wiederholt. Aufgrund dieser schnellen und kurzen Mehrfachaussendung können Hunderte von Sendern parallel auf engstem Raum auf derselben Funkfrequenz arbeiten. Die für den Betrieb erforderlich elektrische Energie - sie beträgt 30 µWs je Einzeltelegramm - wird mittels Energy Harvesting aus der vor Ort verfügbaren Umgebungsenergie gewonnen)

www.openautomation.de/files/oa_4_2010_enocean.pdf

www.enocean.com

Entity

→ Entität (aus philosophischer Sicht: Sammelbegriff für alles in der konkreten oder abstrakten Welt Existierende bzw. Seiende wie Gegenstände, Lebewesen, Geschehnisse oder Gedankengebilde. Aus mehr praktischer Sicht sind Entitäten individuelle, bezüglich ihrer Attribute eindeutig identifizierbare Einheiten wie Dinge, Personen, Ereignisse, Prozesse oder Begriffe der realen oder virtuellen Welt. Speziell in der Informatik steht Entität als Synonym für Informationsobjekt, dem Informationen zugeordnet werden)

de.wikipedia.org/wiki/Entität_(Informatik)

Entscheidungstabellen

→ Decision Tables (sind tabellarische Hilfsmittel zur übersichtlichen Darstellung komplexer Entscheidungsregeln. D. h. von Regeln, die angeben, welche Aktionen beim Vorliegen eines bestimmten Erfüllungsmusters von vorgegebenen Bedingungen auszulösen sind. Sie haben grundsätzlich einen vierfeldrigen Aufbau. Im linken oberen Teil sind im sogenannten Bedingungsteil alle als Voraussetzung für die Auslösung bestimmter Aktionen zu überprüfenden Bedingungen untereinander aufgelistet. Daneben, im rechten oberen Tabellenteil, dem sogenannten Bedingungsanzeigeteil, werden spaltenweise die möglichen Bedingungs-Erfüllungskonstellationen gelistet. Im linken unteren Teil der Entscheidungstabelle, im Aktionsteil, ist die Gesamtheit der bedingungsabhängig auszuführenden Aktionen aufgeführt und im rechten unteren Tabellenteil, dem Aktionsanzeigeteil, geht aus einer vereinbarten Markierung hervor, welche Aktionen beim Vorliegen einer speziellen Bedingungs-Erfüllungskonfiguration auszulösen sind. Entscheidungstabellen werden zur Entscheidungshilfe sowohl von personellen Entscheidungsträgern als auch als Mittel zur Programmstrukturierung in der Software-Entwicklung genutzt)

www.dataunit.de/produkte/Entscheidungstabellen.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Entscheidungstabelle

www.meport.net Indexliste

Entst?rmodule / Entst?rglieder

→ EMC Suppression Modules / Transient Suppression Devices / Snubbers (für elektromagnetische Geräte. Über den Erregerwicklungen elektromagnetisch betätigter Komponenten, wie Relais, Luftschütze, Elektromagnete, Schwingmagnete, Hydrauliksteuermagnete, Bremslüftmagnete, elektromagnetische Kupplungen, Federdruckbremsen, Motoren u. ä. Einrichtungen, und damit gleichzeitig auf den zu diesen Betriebsmitteln führenden Ansteuerleitungen können besonders beim Abschalten Überspannungen entstehen, die mit hohen Spannungsanstiegsgeschwindigkeiten [0,1 V/ns bis 20 V/ns] ein Vielfaches der Nennbetätigungsspannung erreichen. Für den Fall, dass solche Geräte in enger räumlicher Konfiguration und funktioneller Verknüpfung mit elektronischen Betriebsmitteln arbeiten, ist es aus Gründen der elektromagnetischen Verträglichkeit erforderlich, die zu erwartenden Abschaltüberspannungen mit geeigneten Schutzbeschaltungen möglichst unmittelbar am Entstehungsort, d. h. direkt an den Erregerwicklungen zu bedämpfen. Wesentliche Elemente solcher Schaltungen sind Dioden, Metalloxidvaristoren [MOV], TAZ-Dioden sowie Widerstände und Kondensatoren. Praktisch kommen sie in Form von kleinen kompakten Entstörbausteinen direkt an den Klemmen der zu entstörenden Betriebsmittel zur Anwendung)

http://onlineshop.murrelektronik.com/mediandoweb

www.contra-brno.cz/html/Download/kontakt.pdf

www.luetze.de Produkte > Entstörtechnik

www.schaltungsbuch.de/contactors007.html

www.finder.cz/comuni/pdf/S99DE.pdf

EOCB

Electrical Optical Circuit Board → Hybride elektrisch-optische Schaltungsträger (Leiterplatten in denen neben elektrischen Lagen zur Signalübertragung zusätzlich eine optische Lage als Inlay mit in den Laminatverbund integriert ist, die in Planartechnik hergestellte Polymerwellenleiter zur Übertragung optischer Signale enthält)

E-Organization

→ E-Organisation (steht als Begriff für die elektronische Unterstützung der unternehmensinternen Kommunikationsprozesse insbesondere mittels Intranet und darin genutzter Internettechnologien. Ziel dieses unternehmensintern ausgerichteten Zweigs des E-Business ist es, die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Mitarbeitergruppen sowie den Zugriff zu arbeitsrelevanten Daten, Dokumenten und Firmen-Know-how zu erleichtern und zu beschleunigen)

EPA

Electrostatic Protected Area / ESD-Protected Area → elektrostatisch bzw. ESD-geschützter Bereich (durch spezielle Vorkehrungen geschützter Bereich, wo elektrostatisch empfindliche Bauelemente und Bauteile gehandhabt werden können, ohne dass diese durch Entladungen statischer Elektrizität geschädigt werden)

EPC

Electronic Product Code → elektronischer Produktkode [für Handelsobjekte, Transportbehälter, Paletten, Pakete, Stückgüter aber auch Lebewesen] (Elektronisches Etikettierungssystem auf Basis der RFID-Technologie zur Produktkennzeichnung, -identifikation und -verfolgung in Warenströmen. Das System ist leistungsfähiger als die bisher übliche Barcode-Kennzeichnung und wird diese vermutlich ablösen)

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronischer_Produktcode

www.gs1.org/epcglobal

EPF

Engineering Performance Factor (von der Firma EPLAN Software & Service entwickelter Produktivitäts-Check für den Engineeringprozess in Unternehmen. Mithilfe eines Fragenkatalogs werden sämtliche Phasen im Engineeringprozess, wie Elektrokonstruktion, Schaltschrankbau, Mechanikkonstruktion, Fertigungsintegration und Datenhaltung, erfasst. Auf jede von zwölf Fragen gibt es vier mögliche Antworten, die eine bestimmte Entwicklungsstufe in der jeweiligen Disziplin repräsentieren. Anhand der erreichten Punktzahl lässt sich die Abweichung vom optimalen Prozess erkennen)

www.eplan.de/epf.html

EPIC

Embedded Platform for Industrial Computers

EPLAN

(ECAD/ECAE-Werkzeug für die Elektroprojektierung. Ausbaufähiges Software-Tool zur Erstellung von Stromlaufplänen und daraus generierbaren Unterlagen wie Querverweislisten, Stücklisten, Klemmen- und Kabelpläne, Kostenpläne einschließlich Schaltschrankauswahl und -aufbau. Die Gesamtkonzeption ist an den aktuellen Anforderungen der Mess-, Steuerungs-, Regel-, und Automatisierungstechnik orientiert. Produkt der Firma EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG)

www.eplan.de

EPLsafety

Ethernet Powerlink Safety (offenes, sicherheitsbasiertes, echtzeitfähiges Ethernet-Protokoll für die Fabrikautomation. Zykluszeit bis 100 µs. Erfüllt die Sicherheitskategorie SIL 3 nach DIN EN 61508 (VDE 0803))

www.aud24.net/PDF/AD125653

www.ethernet-powerlink.org

E-Procurement

Electronic Procurement → elektronisches Beschaffungswesen (unter Nutzung moderner elektronischer Medien insbesondere des Internet, d. h. IT/Internet-basierte Einkaufsabwicklung. In webbasierten Katalogen werden die benötigten Teile ausgesucht und der Bestellvorgang ausgelöst. Alle dazu gehörenden Geschäftsprozesse von der Auftragsbestätigung bis zum Rechnungswesen sowohl beim Anbieter wie beim Kunden werden im Idealfall automatisch abgewickelt)

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Beschaffung

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