Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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E

Elektromagnetische Funktionsst?rung

→ Electromagnetic Interference (Verminderung der Funktionsfähigkeit eines Geräts, Übertragungskanals oder Systems, die durch eine elektromagnetische Störgröße verursacht wird [IEV 161-01-06]. Inwieweit eine solche Funktionsminderung toleriert werden kann, hängt von der Anwendungsspezifik des beeinflussten Systems und den damit im Zusammenhang stehenden Anforderungen an die Funktionsstabilität ab. Die Vermeidung elektromagnetischer Funktionsstörungen ist ein Anliegen der EMV)

Elektromagnetische St?rgr??e

→ Electromagnetic Disturbance (jede elektromagnetische Erscheinung, welche die Güte einer Schaltung, eines Geräts oder eines Systems herabsetzen oder lebende oder tote Materie ungünstig beeinflussen kann. Anm.: es kann sich dabei um ein elektromagnetisches Phänomen, um ein unerwünschtes Signal aber auch um eine Parameterveränderung im Übertragungsweg handeln [IEV 161-01-05])

Elektromagnetische Umgebung

Electromagnetic Environment (Gesamtheit der elektromagnetischen Phänomene, die an einem gegebenen Ort existieren [IEV 161-01-01]. Beschreibbar durch Auflistung und Charakterisierung der am Betrachtungsort wirkenden Störquellen und Störgrößen, der Installationsbesonderheiten, der realisierten bzw. nicht realisierten EMV-Maßnahmen sowie der EMV-relevanten nichtelektrischen Umgebungsbedingungen (Luftfeuchte, vor Ort befindliche triboelektrische Materialien u. Ä.). Im Allgemeinen ist die Intensität der vor Ort wirkenden Phänomene zeitabhängig und mehr oder weniger zufälliger Natur. Im Übrigen ist die elektromagnetische Umgebung kein zeitlich konstantes Phänomen, sondern sie unterliegt ständig dem Einfluss verschiedenster Tendenzen, beispielsweise der Einführung neuer Technologien oder der zunehmenden Verbreitung und damit der Dichte von als Störquellen wirkenden Betriebsmitteln. Dies ist sehr offensichtlich im Fall der drahtlosen Kommunikationssysteme und der funkgestützten Technologien, wie WLAN, Bluetooth usw. In den Arbeiten zur zweiten Ausgabe der IEC 61000-2-5 wird der Versuch unternommen, elektromagnetische Umgebungsklassen aus praktischer Sicht zu definieren. Weitere Details siehe IEC 61000-2-1 bis 14)

Elektromagnetische Umgebungsklassen

→ Electromagnetic Environmental Classes (Klassifizierungsschema für elektromagnetische Umgebungen. Grundvorstellung ist dabei, typische Betrachtungsorte mit den dort vorherrschenden elektromagnetischen Phänomenen zu beschreiben und Verträglichkeitspegel dafür zu nominieren. In der IEC/TS 61000-2-5 werden vorläufig acht Umgebungsklassen unterschieden:

  • Residential-rural location → ländliche Wohngegend,
  • Residential-urban location → städtische Wohngegend,
  • Commercial location → Geschäftsviertel, dicht besiedelte öffentliche Gegend,
  • Light indusrial location → Gewerbegebiet, Leichtindustrie,
  • Heavy indutrial location → Industriegebiet, Schwerindustrie,
  • Traffic area → Verkehrsraum,
  • Telecommunication Centre → Telekommunikationszentren,
  • Hospital krankenhäuser, medizinische Bereiche.)
Elektromagnetische Vertr?glichkeit, EMV

electromagnetic compatibility, EMC (Fähigkeit eines Betriebsmittels, in seiner elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu arbeiten, ohne dabei selbst elektromagnetische Störungen zu verursachen, die für andere in derselben Umgebung arbeitende Betriebsmittel unannehmbar wären [IEV 161-01-07, EMVG und EMV-Richtlinie].
Diese von elektrotechnischen Produkten geforderte Fähigkeit ist heute angesichts der Überfrachtung der industriellen, privaten und öffentlichen Bereiche mit funktionsintensiver, oft zuverlässigkeits- und sicherheitsgerichteter elektrischer und elektronischer Informations-, Kommunikations-, Rechen- und Energietechnik ein brisantes technisches aber auch wirtschaftliches Problem und damit die EMV notwendigerweise ein gesetzlich geregeltes Schutzanliegen [siehe EMVG]. Rein technisch gesehen, repräsentiert sie in der Menge der von einem elektrotechnischen Erzeugnis geforderten Produktmerkmale ein zwar sehr komplexes, aber doch einzelnes Attribut, das ebenso wie andere geforderte Produkteigenschaften im Zug der Planung, Entwicklung und Herstellung von Betriebsmitteln zunächst vereinbart und danach zielgerichtet zu verwirklichen und am fertigen Erzeugnis nachzuweisen und zu pflegen ist)
Anmerkung: Der Begriff "Elektromagnetische Verträglichkeit" ist nach EMVG als Produkteigenschaft definiert, d. h. an einem Objekt festgemacht. Verträglichkeit charakterisiert begriffsinhaltlich aber eigentlich die Qualität eines Beziehungsgefüges zwischen mindestens zwei oder mehreren oder auch sehr vielen Partnern, Betrachtungsobjekten, Sachverhalten oder Phänomenen. Aus dieser Sicht wäre bei Beschränkung auf die zwischen elektrischen und elektronischen Objekten bestehenden elektromagnetischen Beziehungen die "Elektromagnetische Verträglichkeit" eigentlich der Zustand des elektromagnetischen Beziehungsgefüges, bei dem alle beteiligten Einrichtungen/Systeme in beabsichtigter Weise funktionieren, ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen. In diesem Sinn wird der Begriff EMV unbeschadet der im EMVG gegebenen Definition auch tatsächlich oftmals interpretiert [siehe z. B. Intrasystem-EMV oder Intersystem EMV]. Diesen Zustand unabhängig vom technischen Fortschritt zu konservieren, ist letztlich auch das Bestreben aller Bemühungen der EMV-Normung und der technischen EMV-Arbeit. Um diesen Zustand zu erreichen, müssen Produkte in gegebenen Umfeldern normungsbasierte Vorgaben für zulässige Störaussendungen und erforderliche Störfestigkeitswerte erfüllen. d. h., sie müssen, ebenso wie viele andere im Zug des Gestaltungsprozesses zu verwirklichende Eigenschaften, auch bestimmte EMV-Eigenschaften haben. Treffender, auch aus philologischer Sicht, und weniger irreführend wäre es deshalb gewesen, den Begriff "EMV" in diesem Sinn als Zustandsgröße und nicht als Produkteigenschaft zu definieren und die heute verbindliche EMV-Definition, siehe oben, als Anforderungscharakteristik für die verträglichkeitsgerechte Gestaltung von Produkten zu verwenden)

www.demvt.de Beitrag: EMV – eine Begriffsanalyse

Elektromagnetischer Vertr?glichkeitspegel

→ Electromagnetic Compatibility Level (spezifizierter Wert einer elektromagnetischen Störgröße, bei dem das verträgliche Zusammenwirken aller Einrichtungen einer Anlage bzw. eines Systems in Bezug auf diese Störgröße mit höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist. Er dient als Referenzwert zur Festlegung von Emissions- und Störfestigkeitsgrenzwerten der zum Einsatz kommenden Gerätetechnik.
Anmerkungen: Er kann phänomen-, zeit- oder ortsabhängig sein. Gewöhnlich wird er so festgelegt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass er von tatsächlich auftretenden Störpegeln überschritten wird, sehr gering ist. Elektromagnetische Verträglichkeit wird nur erreicht, wenn die Emissions- und Immunitätspegel so eingestellt sind, dass an jedem Ort der von der Gesamtheit aller Emissionen herrührende Störpegel niedriger ist als der Störfestigkeitspegel jedes Geräts oder Systems am gleichen Ort [IEV 161-03-10]. Die für verschiedene elektromagnetische Umgebungsklassen spezifizierten Verträglichkeitspegel sind in der IEC 61000-2-5 näher spezifiziert)

Elektromotoren

→ Electric Motors (sind elektromechanische Energiewandler, die motorisch und generatorisch, d. h. treibend und bremsend, arbeiten können. Von beiden Möglichkeiten macht man praktisch Gebrauch. Da einerseits elektrische Versorgungssysteme unterschiedlicher Spannung, Frequenz und Phasenzahl existieren [Gleichstrom-, Wechselstrom-, Drehstromsysteme] und andererseits die mechanische Energie hinsichtlich ihrer Parameter [Drehzahl, Drehmoment, Kraft, Geschwindigkeit] in vielen Formen bereitgestellt werden muss, gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Ausführungen.

  • Nach Art der Abtriebsbewegung ist grundsätzlich zwischen Motoren für Rotations- und Translationsbewegungen zu unterscheiden. Typisch für rotatorische Antriebsmittel ist die vorzugsweise problemneutrale Ausführung. Sie werden für bestimmte Aufgaben- und Einsatzklassen als für sich abgeschlossene konstruktive und funktionelle Einheiten in entsprechenden Typensortimenten gefertigt. Bei den translatorischen Antriebsmitteln dagegen dominieren die problemspezifischen Ausführungen. Das heißt, sie werden im allgemeinen für bestimmte Einsatzfälle entwickelt und als konstruktive Einheit mit dem anzutreibenden Mechanismus gestaltet.
  • Nach der Stetigkeit der Abtriebsbewegung ist sowohl bei den rotatorischen als auch bei den translatorischen Antriebsmitteln eine Unterteilung in kontinuierlich und diskontinuierlich wirkende möglich. Nach Bewegungsmerkmalen geordnet, stehen somit insgesamt vier Gruppen von Antriebsmotoren zur Verfügung, und zwar Motoren für kontinuierliche Drehbewegungen, Motoren für diskontinuierliche Drehbewegungen [Schrittmotoren], Motoren für kontinuierliche Längsbewegungen [Linearmotoren] und Motoren für diskontinuierliche Längsbewegungen [Linearschrittmotoren]. Motoren für kontinuierliche Drehbewegungen bilden dabei gegenwärtig die Mehrzahl der im Einsatz befindlichen Maschinen.
  • Prinzipielle Konstruktionsformen: In Bezug auf die prinzipielle Gestaltung von Stator und Läufer ist bei diesen Maschinen zwischen Innenläufer-, Außenläufer-, Glockenläufer- und Scheibenläufermotoren zu unterscheiden. Die Innenläuferausführung (Stator außen, Läufer innen) entspricht der üblichen Normalausführung. Außenläufermotoren (Stator innen, Läufer außen) haben ein sehr großes Läuferträgheitsmoment und gewährleisten aufgrund dessen speziell in Kleinantrieben eine besonders gute Laufruhe. Glockenläufer- und Scheibenläufermotoren haben ein sehr kleines Läuferträgheitsmoment und dadurch bedingt sehr gute dynamische Eigenschaften. Sie dienen daher vorzugsweise als Servomotoren.
  • Drehzahl-Drehmoment-Verhalten: Je nach der Stromart, für die sie ausgelegt sind, und je nach der Ständer- und Läuferausführung lassen sich bei Elektromotoren im Wesentlichen drei natürliche stationäre Drehzahl-Drehmoment-Verhaltensweisen unterscheiden, und zwar Synchronverhalten, d. h. die Drehzahl bleibt innerhalb des zulässigen Belastungsbereichs konstant, Nebenschlussverhalten, d. h. die Drehzahl fällt mit zunehmender Belastung leicht ab, und Reihenschlussverhalten, d. h. sehr starker Drehzahlabfall mit zunehmender Last. Das stationär erzeugte Drehmoment ist bei Elektromotoren ebenso wie bei Gas-, Wasser- oder Dampfturbinen zeitlich konstant. Lediglich einige Kleinmaschinen, z. B. Einphasen-Asynchronmotoren, erzeugen ein pulsierendes Drehmoment, das um einen zeitlichen Mittelwert pendelt.
  • Drehmomentüberlastung: Alle Elektromotoren sind in Bezug auf das Drehmoment überlastbar. Das heißt, sie können kurzzeitig Drehmomente abgeben, die größer als das Motornennmoment MN sind, jedoch das für die betreffende Maschine maximal zulässige Drehmoment Mmax nicht überschreiten. Folgende Werte sind üblich. Normale Motoren: Mmax /MN = 1,6 bis 2,5; Servomotoren: Mmax /MN = 5 bis 50.
  • Nennbetriebsarten: Da bei den angetriebenen Mechanismen und Maschinen in Bezug auf den Drehmomentbedarf in Abhängigkeit der Zeit sowie hinsichtlich der geforderten Fahrweise sehr starke Unterschiede bestehen, werden Elektromotoren für zehn verschiedene Nennbetriebsarten S1 bis S10 gebaut.

Im Übrigen gibt es, benannt nach spezifischen Schaltungs-, Konstruktions- oder Applikationsmerkmalen, eine Vielzahl an Typensortimenten für unterschiedliche Anwendungen, wie Bremsmotoren, DDR-Motoren, Drehmomentmotoren, Elektronikmotoren, Energiesparmotoren, Frequenzumrichtermotoren, Getriebemotoren, Gleichpolmotoren, HohlwellenmotorenHysteresemotoren, Kondensatormotoren, Konusläufermotoren, Mikromotoren, Permanentmagnetmotoren, Piezomotoren, polumschaltbare Motoren, Reluktanzmotoren, Rüttelmotoren, Schrittmotoren, Segmentmotoren, Servomotoren, Spaltpolmotoren, Spindelmotoren, Stillstandsmotoren, Tauchspulenmotoren, Torquemotoren, Universalmotoren, Unwuchtmotoren, Verschiebeläufer-Bremsmotoren, Vibrationsmotoren, Wechselpolmotoren usw.)

www.vm.tu-berlin.de/uploads/media/WZM_I_VL_06_-_Motoren__Getriebe_und_Kupplungen_01.pdf

www.sps-magazin.de/mues/formmue.php?mue=74&s=0&l=141

www.toenne-online.de/Download/Motorenfibel.pdf

www.elektrosoftware.com/extras/ETHMotoren.pdf

www.aps-systems.ch/de/Motoren-Info.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromotor

www.directindustry.de

Elektronikmotoren

→ Electronically Commutated Motors / EC Motors / Brushless Direct Current Motors / BLDC-Motors (Synonym für Elektronisch kommutierte Motoren, Bürstenlose Gleichstrom-Motoren, Bürstenlose DC-Motoren (Das Wirkprinzip entspricht dem einer Gleichstrommaschine ohne Kollektor. Der Rotor ist mit aufgeklebten Permanentmagneten bestückt und der Stator besteht aus mehreren Elektromagneten, die in Abhängigkeit von der Lage des Rotors über eine elektronische Brückenschaltung bestromt werden, was den Kollektor erübrigt. Bei modernen Elektronikmotoren ist die gesamte Elektronik im Motor untergebracht. Hauptmerkmale: kompakte Bauweise, Durchmesser und Länge im mm- bzw. cm-Bereich, Leistung Milliwatt bis 1 000 Watt, Drehzahlen bis 10 000 min-1, kein Bürstenfeuer und damit keine Funkstörungen, robust und wartungsarm, Standzeiten bis 20 000 h im Dauerbetrieb. Wirkungsgrad und Leistungsdichte sind wesentlich höher und die Geräuschabstrahlung ist erheblich niedriger als bei Induktionsmotoren. Da Elektronikmotoren jedoch infolge der erforderlichen Läuferdrehwinkelerfassung, Ansteuerelektronik und der Permanentmagnete teuer sind, erfolgt ihr Einsatz vor allem in höherwertiger Gerätetechnik, wie für Festplatten- und Lüfterantriebe in der Computertechnik, in der Medizingerätetechnik und im Industriebereich in Vorschubantrieben an Werkzeugmaschinen oder in Roboterantrieben. Weitere Anwendungsgebiete für Elektronikmotoren lässt das Elektroauto erwarten)

www.servotechnik.de/fachwissen/motoren/f_beitr_00_305.htm

www.zeitlauf.de/online_shop_produktauswahl.html

www.aud24.net/PDF/AD103751

www.aud24.net/PDF/AD911003

Elektronische Bremsger?te

→ Electronic Injection Brakes (dienen zum verschleißfreien Stillsetzen von Drehstrom- und Wechselstrom-Asynchronmotoren für Motorleistungen bis weit über 100 kW, die gefährliche Maschinen mit langen Auslaufzeiten [großen Massen] antreiben oder die aus anderen Gründen [Reduzierung von Umrüstzeiten] ein rasches Stillsetzen erfordern. Der Motor wird dazu vom Netz getrennt und die Ständerwicklungen werden über das Bremsgerät mit Gleichstrom erregt. Die Asynchronmaschine arbeitet dabei im generatorischen Betrieb und die in den drehenden Teilen vorhandene kinetische Energie wird im Motor in Wärme umgesetzt. Bremsmoment und Abschaltzeit sind in der Regel getrennt einstellbar)

www.ph8.nl/upload/catalog/4/14855/8/Frenomat%20D.pdf

Elektronisches Einstellrad

(Synonym für Elektronisches Handrad)

Elektronische Kurvenscheibe

→ Electronic Cam Disk (zur Koordination komplexer Mehrachsbewegungen in zyklisch arbeitenden Maschinen dienten bislang mechanische Kurvenscheiben. Für jeden zu steuernden Bewegungsablauf war dazu eine Kurvenscheibe auf einer zentral angetriebenen Welle, der sogenannten Königswelle, untergebracht. Diese mechanische Lösung bietet jedoch wenig Freiheitsgrade und wird den Anforderungen moderner Produktionsanlagen nicht mehr gerecht. Im modernen Maschinen- und Anlagenbau wird daher zunehmend die mechanische Kurvenscheibe durch elektronisch geregelte Antriebe, d. h. durch die sogenannte elektronische Kurvenscheibe ersetzt. Dabei werden die Führungsgrößen für die komplex zu steuernden Bewegungsabläufe in Achspositioniersteuerungen elektronisch generiert und über Servoantriebe umgesetzt. d. h., an die Stelle mechanisch erzeugter Bewegungen über Kurvenscheiben und Hebel treten programmierbare Funktionen, die direkt mit den bekannten Programmiersprachen nach IEC 61131-3 beschrieben werden, wobei für diese Bewegungsfunktionen Funktionsbausteine gemäß den Festlegungen der PLCopen zur Verfügung stehen)

www.sew-eurodrive.com/download/pdf/10539808.pdf

www.fh-meschede.de/public/bechtloff/dwnl/folien.pdf

www.fh-meschede.de/public/bechtloff/hmi2k.html

Elektronische Welle
Elektronisches Handrad

→ Electronic Handwheel (im Bedienfeld CNC-gesteuerter Werkzeugmaschinen eingebautes, kleines Handrad, mit dem in der Betriebsart "Einrichten" jede Achse, wie früher über mechanische Handräder üblich, über die Steuerungselektronik manuell verstellt werden kann. Solche "Elektronische Einstellräder" sind spezielle inkrementale Drehgeber, die für den Einbau in Bedientafeln oder in transportable Einheiten ausgelegt sind)

www.einfach-cnc.de/elektronisches_handrad.html

www.euchner.de

ELM

Electrical Link Modul (Buskomponente für den Einsatz in drahtgebundenen Netzen)

ELV

Extra Low Voltage → Kleinspannung (Spannung, die die Grenzwerte der
IEC/TS 61201 von AC 50 V bzw. DC 120 V nicht überschreitet. Bei elektrifiziertem Spielzeug und in feuchten Räumen [Schwimmhallen, Sauna] sind maximal AC 25 V bzw. DC 60 V zulässig. Nach DIN VDE 0100-410 wird zwischen SELV, PELV und FELV unterschieden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung

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