Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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D

DeviceNet

(einfaches CAN-basierendes Kommunikationssystem zur Vernetzung industrieller Automatisierungsmittel [Grenzwertgeber, Fotosensoren, Motorstarter, frequenzgesteuerte Antriebe, Bedienterminals u. Ä.] mit übergeordneten Steuereinrichtungen. Als Übertragungsmedium dienen zwei verdrillte geschirmte Leiterpaare innerhalb eines Kabels. Das eine dient der Kommunikation [mit Übertragungsraten von 125 kbit/s, 250 kbit/s oder 500 kbit/s bei Kabellängen von 500 m , 250 m bzw. 100 m] und das andere zur Stromversorgung der angeschlossenen Einrichtungen [maximal 8 A bei 24 V Gleichspannung]. Topologie: Stammleitung mit Stichleitungen, maximal 64 Teilnehmer. DeviceNet ist hauptsächlich in den USA und in Asien verbreitet)

http://de.wikipedia.org/wiki/DeviceNet

www.odva.org

DEVS

Discrete Event Specified SystemsEreignisdiskrete Systeme

Dezentrale Antriebstechnik

→ Decentralized Drive Technology / Decentralized Drive Systems / Decentral Drive Solutions (im Gegensatz zur zentralen Antriebstechnik sind hier in Mehrmotoren-Antriebsystemen nur die Einspeisung und gegebenenfalls Teile einer zentralen Steuerung in einem Schaltschrank untergebracht, während alle anderen Funktionseinheiten, wie Motorstarter, Umrichter und Regelungen, direkt vor Ort bei den einzelnen Motoren oder direkt an den Motoren angeordnet sind. Sie werden durch einen Energie- und einen Steuerungsbus versorgt. Dieses Konzept ist insbesondere vorteilhaft bei größeren oder weiträumig verteilten Maschinen und Anlagen. Besondere Vorteile bietet es auch im Zusammenhang mit der Modulbauweise von Maschinen)

www.clrwtr.com/PDF/SEW-Eurodrive/SEW-Eurodrive-Decentralized-Drive-Systems.pdf

www2.nord.com > Produktkatalog

Dezimalsystem

→ Decimal System (Zahlensystem mit der Basiszahl B = 10 und den zehn Ziffern 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9). Damit ergeben sich beispielsweise für die Dezimalzahl Z = Dreitausendsiebenhundertneun die bekannten Schreibweisen Z = 3·10³ + 7·10² + 0·10¹ + 9·100 bzw. Z = 3.709)

 

DFD

Data Flow Diagram → Datenflussdiagramm

DFKI

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH → German Research Center for Artificial Intelligence (Führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung in Deutschland für die Gebiete Wissensmanagement, Robotik-Innovationen, Sichere Kognitive Systeme, Agenten und Simulierte Realität, Erweiterte Realität, Sprachtechnologie, Intelligente Benutzerschnittstellen, innovative Fabriksysteme und noch andere. Siehe Website)

www.dfki.de

DF?

Datenfernübertragung → Remote Data Transmission (mithilfe von Modems oder ISDN-Adaptern werden Daten über das Telefonnetz übertragen)

Diac

Diode Alternating Current [Switch] → Thyristordiode (bidirektionaler Halbleiterschalter zum Schalten von niedrigen Wechselströmen)

www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0410251.htm

Diagramme

→ Diagrams (Hilfsmittel zur Analyse und grafischen Darstellung von Algorithmen, kausalen Abhängigkeiten, Stoff- und Energieströmen und von speziellen Systemeigenschaften. Zahlreiche Beispiele zu den einzelnen Diagrammtypen finden sich in den Ergebnissen einer jeweiligen Google-Bildsuche.

Dienstprogramme

→ Utilities / Utility Software / Utility programs (oder Hilfsprogramme sind Bestandteile eines jeden Betriebssystems eines Computers bzw. Computersystems für die Ausführung spezieller immer wiederkehrender Aufgaben, wie die Verwaltung von Systemressourcen, die Verwaltung von Benutzern und das Konvertieren von Dateiformaten. Dienstprogramme sind Teil der Systemsoftware)

http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstprogramm

Digital-Analog-Wandler

→ Digital-to-Analog Converter (Funktionseinheit, die ein digitales Signal in ein analoges Signal umsetzt)

Digitale Fabrik

→ Digital Factory (Computermodell einer Produktionsstätte, das alle erforderlichen Funktionalitäten zur Unterstützung von Planung, Simulation, Konstruktion, Anlagenfertigung, Produktionssteuerung und Instandhaltung bis hin zu Demontage und Recycling der Produktionsanlagen enthält. Das heißt, es ist ein Software-Werkzeug zur effektiveren, kostengünstigeren Durchführung der gesamten technischen und logistischen Planung für eine neue Fabrik und die Produktion eines neuen Erzeugnisses mittels virtueller Techniken. Es ermöglicht die 3-D-Abbildung der künftigen und der laufenden Fabrik mit ihren technischen und logistischen Prozessen in einem durchgängigen Datenmodell sowie den Aufbau einer verteilten Kommunikationsplattform einschließlich der Einbindung externer Kooperationspartner. Weit fortgeschritten in der Autoindustrie. Siehe auch VDI-Richtlinie 4499)

www.ipa.fraunhofer.de/index.php?id=16

http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Fabrik

www.unity.de/index.php?id=407

Digitale Regelung

Digital Control (siehe Abtastregelung)

Digitales Signal

→ Digital Signal (ein digitales Signal hat mehrere Informationsparameter, z. B. 8, 16, 32 oder 64, die bei Seriensignalen zeitlich nacheinander und bei Parallelsignalen zeitlich parallel bereitgestellt werden. Mit einem n-parametrigen digitalen Signal können X = 2n n-stellige Informationseinheiten [Worte] dargestellt werden, beispielsweise mit einem 8-bit-Wort 28 = 256 unterschiedliche Zeichen. Die Vorteile der digitalen Signale liegen in der erzielbaren hohen Abbildungsgenauigkeit [dies ist praktisch nur eine Frage der Stellenzahl], in der problemlosen Langzeitspeicherbarkeit und in der Möglichkeit, viele Größen miteinander nach komplizierten Vorschriften verknüpfen zu können. Daraus erklärt sich der starke Trend zur Digitaltechnik in allen Bereichen der Automatisierungstechnik)

www.samson.de/pdf_de/l150de.pdf

DIMM

Double In-line Memory Modul → Doppelreihiger Speicherbaustein (Speichermodul, bestehend aus einem oder mehreren RAM-Chips auf einer kleinen Platine, die über eine Steckverbindung mit dem Motherboard eines Computers verbunden ist)

www.techadvice.com/tech/D/dimm.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/DIMM

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