Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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D

DDR-SDRAM

Double Data Rate SDRAMSDRAM mit doppelter Datenrate (neuer SDRAM-Speichertyp, bei dem die steigende und die fallende Flanke des Taktsignals zur Datenübertragung genutzt wird. Gegenüber früheren SDRAM-Typen wird dadurch eine Verdopplung der Schreib-Lese-Geschwindigkeit erzielt. Zurzeit übliche Transferraten liegen je nach Taktfrequenz bei 1,6 GByte/s bis 3,2 GByte/s)

http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-SDRAM

DDT

Direct Drive Telescope → Teleskop-Gewindetrieb mit [elektrischem] Direktantrieb (kombiniert die Funktion eines Hydraulikzylinders mit den Vorteilen eines elektrischen Direktantriebs)

www.all-electronics.de/ai/resources/0ef2a93a93f.pdf

Debugger

→ Programm zum Aufspüren und Beseitigen von Software-Fehlern

http://de.wikipedia.org/wiki/Debugger

Debugging, Debuggen

→ Entwanzen (aus dem Amerikanischen stammender Slogan für das Suchen und Entfernen von Fehlern in Programmen)

DECT

Digital Enhanced Cordless Telecommunication → Standard für die digitale Schnurlos-Festnetztelefonie (vom ETSI definierter und daher europaweit gültiger Mobilfunkstandard für eine zulassungsfreie Technik zur Telekommunikation oder Funkdatenübertragung. Mittlerweile in nahezu allen Ländern der Welt akzeptiert. Er ist so konzipiert, dass er auf engem Raum hohe Teilnehmerzahlen zulässt; theoretisch bis zu 100 000/km². Frequenzbereich: 1,88 GHz bis 1,93 GHz. Sendeleistung: max. 250 mW. Reichweite: ca. 50 m in Gebäuden, bis 1 km im freien Gelände. Zurzeit hauptsächlich für Schnurlostelefone im Privatbereich in Gebrauch. DECT wird jedoch zunehmend auch zur Funkübertragung von Daten in Büro- und Industriebereichen genutzt. Mögliche Datenraten sind 0,5 Mbit/s bis 1 Mbit/s. Dazu siehe DDL)

http://de.wikipedia.org/wiki/DECT

DEE

Datenendeinrichtung → Data Terminal Equipment (Sammelbegriff für alle Einrichtungen in einem Datenübertragungssystem zum Senden und Empfangen von Daten. Die DEE wandelt Nutzdaten in übertragungsfähige Signale um und umgekehrt)

Deferred Maintenance

→ Aufgeschobene, zurückgestellte, verzögerte, nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt durchgeführte Wartung (kann in technischen Systemen Sicherheitsmängel und/oder höhere Reparaturkosten verursachen)

Delphi-Methode

→ Delphi Method (systematische mehrstufige Expertenbefragung, die dazu dient, zukünftige Ereignisse, Trends, technische Entwicklungen und dergleichen zu erkunden)

http://de.wikipedia.org/wiki/Delphi-Methode

DEP

Data End Point → Datenendpunkt (Grundkomponente eines M2M-Systems. Siehe M2M-Technologie)

Derating

Drosseln / Unterlastung / Herabsetzung der Betriebswerte (Derating bezeichnet eine Vorgehensweise, bei der man Geräte durch gezielte Leistungseinschränkungen auch bei erschwerten Betriebsbedingungen einsetzt)

Derating-Diagramm / Derating-Kurve

→ Derating Diagram (Gibt im Bereich der Elektrotechnik für stromführende Betriebsmittel, wie Kabel, Leitungen, Steckverbinder, Motorstarter u. ä. Geräte, die zulässige Strombelastbarkeit in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur oder auch in Abhängigkeit von der Montageart der Geräte [senkrecht, wagrecht oder liegend] an)

www.harkis.harting.com/WebHelp/DHan/WebHelp/DHANDeratingDiagramm.htm

www.industrialnetworks.ch/dateien/aussteller/harting/PushPullPower_D.pdf

Design Engineering

(ingenieurmäßiger Gestaltungsprozess, in dessen Rahmen z. B. in einem Pflichtenheft vorliegende Informationen über die Anforderungen und Vorstellungen an ein neu zu schaffendes Produkt unter Nutzung adäquater Methoden und Werkzeuge in konkretes Wissen über die Beschaffenheit und Machbarkeit dieses Produkts umgesetzt wird)

Design Verification

(Nachweis, dass ein Entwurfsergebnis den z. B. in einem Pflichtenheft hinterlegten Anforderungen an ein zu schaffendes Produkt entspricht)

DESINA

DEzentralisierte und Standardisierte INstAllationstechnik für Werkzeugmaschinen und ProduktionssystemeDistributEd and Standardised INstAllation technology for machine tools and manufacturing systems (umfassendes Gesamtkonzept für die Standardisierung und Dezentralisierung der fluidtechnischen und elektrischen Installation von Maschinen und Anlagen. In Zusammenarbeit der Werkzeugmaschinen-, der Automobil- und der Zulieferindustrie wurden hierfür die Spezifikationen der notwendigen Komponenten erarbeitet. Dabei wurden bewährte Lösungen, wie offene Bussysteme, Industriestandards für Stecker usw. berücksichtigt. Durch Vereinheitlichung der Komponenten, Schnittstellen und Verbindungselemente, z. B. ein Hybridfeldbuskabel [Cu/LWL], lassen sich z. B. unterschiedliche Feldbussysteme auf einer gemeinsamen physikalischen Basis realisieren. Insgesamt gesehen verspricht die konequente Umsetzung dieses Konzepts nennenswerte Einsparungen sowohl für die Werkzeugmaschinen- als auch die Automobilindustrie im Zug der Projektierung, Realisierung und des Betriebs von Anlagen)

www.desina.de

DESS

Differential Equation Specified SystemsZeitkontinuierliche Systeme (spezielle Klasse dynamischer Systeme)

www.ti.cs.uni-frankfurt.de/lehre/ss05/systemtheorie/v2.pdf

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