Das openautomation-Fachlexikon

openautomation-Fachlexikon 2013/2014

Abgerundet wird der breit gefächerte Gedanke der Bindung an die Marke openautomation durch das openautomation-Fachlexikon. Es umfasst in der dritten Auflage, die 2013 erschienen ist, mehr als 3.700 Akronyme, Bezeichnungen und Schlüsselwörter aus der Begriffswelt der modernen Automation und Antriebstechnik. Autor ist Prof. Dr. Ernst Habiger von der TU Dresden. Neben der Printausgabe ist das openautomation-Fachlexikon auch als Online-Lexikon ausgeführt. Bei diesem sind die weiterführenden Links scharf geschaltet und die Querverweise per Klick schnell recherchiert.

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B

B&B

Bedienen und Beobachten → Operating and Monitoring (der gerätetechnische Hintergrund reicht von kleinen ortsgebundenen Bedienterminals mit zweizeiliger Flüssigkristallanzeige über mobile funkangebundene Bedienpanels und Industrie-PC mit TFT-Display bis hin zu großen Bildschirmwänden in Leitständen und Schaltwarten der Prozessleittechnik zur Realisierung von HMI-Funktionen)

Backplane

→ Rückwandplatine / Busplatine (Mehrlagenleiterplatte mit Daten-, Signal- und Versorgungsleitungen sowie Steckplätzen zur Aufnahme von Steckeinheiten an der Rückwand von elektronischen Geräten)

http://de.wikipedia.org/wiki/Backplane

BACnet

Data Communication Protocol for Building Automation and Control Network (Kommunikationsprotokoll für Datennetze der Gebäudeautomation und Gebäuderegelung. Es wurde von der American Society of Heating, Refrigeration, and Air Conditioning Engineers [ASHRAE] entwickelt und als amerikanischer ANSI/ASHRAE-Standard 135-1995 veröffentlicht)

www.bacnet.de

BACS

Building Automation and Control Systems → Systeme der Gebäudeautomation

Badewannenkurve
→ Bathtub Curve (Ingenieurs-Slang für den Zeitverlauf der Ausfallrate über der Gesamtlebenszeit einer Population von Produkten [Bauelemente, Komponenten, Geräte])
Bahnsteuerungen

→ Continuous Path Controls (Begriff aus der numerischen Steuerungstechnik [NC-, CNC-Technik]. Bahnsteuerungen ermöglichen bei Werkzeugmaschinen zwei oder mehr Achsen in funktioneller Abhängigkeit so zu führen, dass die Relativbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück entlang einer programmierten, beliebig geformten ebenen oder räumlichen Kurve mit gleichbleibender Geschwindigkeit verläuft. Solche Bearbeitungsprobleme sind typisch für Brennschneidmaschinen, Profil-Dreh- und Profil-Fräsmaschinen, Konturschleifmaschinen, Funkenerosionsmaschinen, Stoffzuschneide- und Zeichenmaschinen sowie bei Industrierobotern u. v. a. vergleichbaren Einrichtungen. Die vom Werkzeugwirkpunkt abzufahrende Bahn wird bei der Erstellung des Werkstückbearbeitungsprogramms mit Bahnstützpunkten festgelegt. Davon ausgehend erfolgt im Zuge der Programmabarbeitung steuerungsintern die Berechung von Bahnzwischenpunkten durch Interpolation in einem Zeitraster von z.B. 10 bis 100 ms)

http://sm-elektronik.de/downloads.html

Bandbreite

→ Bandwidth (der Begriff hat je nach Kontext verschiedene Bedeutungen, und zwar

  • Bandbreite allgemein: Differenz zwischen der größten und kleinsten Frequenz in einem durchgängigen Bereich.
  • Bandbreite eines Geräts: Breite des Frequenzbands, innerhalb dessen die gegebene Charakteristik eines Geräts oder Übertragungskanals, z. B. die Amplituden-Frequenz-Charakteristik nicht mehr als zulässig von gegebenen Referenzwerten abweicht.
  • Bandbreite eines Signals: Breite des Frequenzbands außerhalb dessen der Pegel jeder spektralen Komponente des Signals einen vereinbarten Referenzpegel nicht überschreitet.
  • Bandbreite als Maß für die Datenübertragungsrate: Im Zusammenhang mit der Übertragung digitaler Daten wird der Begriff Bandbreite auch als Maß für die Leistungsfähigkeit eines Systems in Bezug auf den möglichen Datendurchsatz verwendet. Bandbreite entspricht hier der Differenz zwischen maximal und minimal möglicher Datenrate, angegeben z. B. in bit pro Sekunde)

www.at-mix.de/bandbreite.htm

Bandschalter

→ Tape Switch (Schließerkontakt beliebiger Länge. Er besteht aus zwei verkupferten Metallbändern, die durch einen Isolator auf Abstand gehalten werden. Durch Druckeinwirkung an jeder beliebigen Längsstelle des Bandschalters berühren sich beide Metallbänder und geben Kontakt)

www.tapeswitch.de

Barcode

→ Balken- bzw. Strichkode (Eindimensionaler Kode [1-D-Code] bestehend aus einer Folge von schmalen und breiten Strichen und Lücken zur Darstellung alphanumerischer Zeichen. Weit verbreitet zur Kennzeichnung, automatischen Identifizierung und Steuerung von Objekten [Waren, Produkte, Stückgüter])

www.mikodata.de/download/sonst/dl_strichcodefibel.pdf

www.activebarcode.de

Barriere

→ Barrier (allgemein ein Hindernis zwischen materiellen oder virtuellen Objekten oder Bereichen, das einen stofflichen, energetischen oder informationellen Austausch zwischen diesen Bereichen verhindert, abschwächt, begrenzt oder anderweitig kontrolliert. Speziell in sicherheitskritischen technischen Systemen dienen Barrieren in Form von physikalischen Schutzvorrichtungen, Warn- und Überwachungssystemen in Verbindung mit entsprechenden Handlungsvorschriften der Risikominderung, d. h. der Senkung der Eintrittswahrscheinlichkeit nicht akzeptabler Schäden)

Baudrate

→ Baud Rate (Maß für die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Symbole. Auch als Symbolrate, Symbolgeschwindigkeit oder Schrittgeschwindigkeit bezeichnet. Sie wird in der Einheit Baud [nach Èmile Baudot, dem Erfinder des Baudot-Telegrafen] gemessen. Wird ein Symbol nur durch ein Bit [0 oder 1] repräsentiert, entspricht die Baudrate der Bitrate. Enthält ein Symbol mehrere Bits, ist die Bitrate größer als die Baudrate)

http://de.wikipedia.org/wiki/Baudrate

Baumdiagramm

→ Tree Diagram (grafische, in vielen verschiedenen Bereichen genutzte grafische Darstellung, welche die Beziehungen zwischen den einzelnen Elementen eines Netzwerke übersichtlich zum Ausdruck bringt. Siehe folgende Website)

http://de.wikipedia.org/wiki/Baumdiagramm

BAZ
BCC

Block Check Character → Blockprüfzeichen (dient der gesicherten Übertragung von Datenblöcken)

BCD

Binary Coded Decimals → Binär kodierte Dezimalzahl (jede Stelle der Dezimalzahl wird dabei durch eine vierstellige Dualzahl abgebildet. Beispiel: Dezimalzahl 109, entsprechende BCD-Kodierung 0001 0000 1001)

www.sps-lehrgang.de/bed-code

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