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12.12.2013

ZVEI: Zahl der Auftragseingänge steigt im Herbst

Wie der ZVEI jetzt berichtet, verzeichnet die deutsche Elektroindustrie im Herbst einen deutlichen Auftragsanstieg...

Wie der ZVEI jetzt berichtet, verzeichnet die deutsche Elektroindustrie im Herbst einen deutlichen Auftragsanstieg. So haben nach dem Plus im September auch die Bestellungen im Oktober dieses Jahres zugelegt - um 5,8 % gegenüber Vorjahr. Während die Inlandsaufträge nur um 0,8 % höher ausfielen als vor einem Jahr, nahmen die Auslandsbestellungen – auch bedingt durch Großaufträge – um 10,1 % zu. Aus der Eurozone gingen 0,8 % und aus Drittländern 15,5 % mehr Aufträge ein.

 

„Insgesamt deuten die jüngsten Daten auf eine allmählich fortgesetzt positive Entwicklung der Bestellungen hin“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Von Januar bis Oktober 2013 übertrafen die Auftragseingänge ihren Vorjahresstand um 2,1 %. Während die Inlandsbestellungen hier noch um 0,4 % sanken, nahmen die Auslandsaufträge um 4,4 % gegenüber Vorjahr zu. Kunden aus dem Euroraum orderten 0,9 % weniger, Geschäftspartner aus Drittländern dagegen 7,6 % mehr.

 

Die um Preiseffekte bereinigte Erzeugung der Elektrofirmen lag im Oktober 2013 um 0,9 %niedriger als vor einem Jahr. „Damit hat die Produktionstätigkeit in der Branche wieder leicht nachgegeben, nachdem sie im September gestiegen war“, so Dr. A. Gontermann. Kumuliert von Januar bis Oktober dieses Jahres befindet sich der Output 3,3 % unter seinem entsprechenden Vorjahreslevel.

 

Die Erlöse der deutschen Elektrounternehmen blieben im Oktober 2013 mit 14,4 Mrd. € gegenüber Vorjahr unverändert. Der Inlandsumsatz fiel um 1,9 % unter Vorjahr auf 7,4 Mrd. €, der Auslandsumsatz lag 1,9 % höher bei 7 Mrd. €. Die Erlöse mit Kunden aus der Eurozone stiegen dabei um 1 % auf 2,6 Mrd. €, der Umsatz mit Drittländern lag mit 4,4 Mrd. € um 2,6 % über Vorjahr.

 

Von Januar bis Oktober 2013 belief sich der Elektroumsatz auf insgesamt 137,6 Mrd. € und fiel damit 2,8 % niedriger aus als vor einem Jahr. Die inländischen Erlöse gingen um 5,3 % auf 70,1 Mrd. € und die ausländischen um 0,3 % auf 67,5 Mrd. € zurück. Mit 24,5 Mrd. € wurde in der Eurozone 6,4 % weniger Umsatz erzielt als im Vorjahr. Außerhalb des Euroraums nahmen die Erlöse indessen um 3,6 % auf 43 Mrd. € zu.

 

Nachdem das Geschäftsklima im Vormonat zum zweiten Mal in Folge gesunken war, ist es im November wieder gestiegen. „Vor allem eine deutlich bessere Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage hat zum Anstieg beigetragen“, so Dr. A. Gontermann. Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate haben sich dagegen etwas eingetrübt.

 

Weitere Informationen unter eee.zvei.org.

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