Management & Business
01.03.2018

ZVEI: Elektroexporte 2017 um 9,6 % gestiegen

Wie der ZVEI jetzt mitteilt, sind die Exporte der deutschen Elektroindustrie 2017 um 9,6 % auf 199,5 Mrd. € gestiegen. Die größten Abnehmer waren auf Platz 1 China und Platz 2 die USA.

„Zwar wurde 2017 die 200-Milliarden-Euro-Marke ganz knapp verfehlt, gleichwohl brachte das vergangene Jahr den nunmehr vierten Ausfuhrrekord in Folge“, resümiert Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt.

Im jüngsten Berichtsmonat Dezember kamen die Branchenausfuhren auf 15,8 Mrd. € – ein Plus von 4 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert. Die Elektroeinfuhren nach Deutschland nahmen im Dezember 2017 um 4,6 % auf 14,7 Mrd. € zu. Im gesamten vergangenen Jahr erhöhten sie sich um 9,7 % auf 181,5 Mrd. €. Somit verzeichneten auch die Importe 2017 das vierte Allzeithoch in Folge.

Größter Abnehmer der deutschen Elektroindustrie war im vergangenen Jahr erneut China. Die Branchenausfuhren ins Reich der Mitte legten um 17,4 % auf 19,1 Mrd. € zu. An zweiter Position folgen – inzwischen mit Abstand – wieder die USA, die Elektroexporte im Wert von 17,1 Mrd. € aufnahmen – ein Plus von 5,6 %.

Die Ränge drei bis zehn werden ausschließlich von europäischen Ländern besetzt – davon jeweils vier aus dem Euro- und Nicht-Euroraum: Frankreich (+7,6 % auf 12,9 Mrd. €), Großbritannien (+5,6 % auf 10,9 Mrd. €), die Niederlande (+12,7 % auf 10,4 Mrd. €), Polen (+13,3 % auf 9,6 Mrd. €), Österreich (+9,2 % auf 9,1 Mrd. €), Tschechien (+18,9 % auf 9 Mrd. €), Italien (+3,4 % auf 9 Mrd. €) und die Schweiz (+2,1 % auf 6,6 Mrd. €).

Absolut haben die Ausfuhren der deutschen Elektroindustrie im vergangenen Jahr um 17,4 Mrd. € zugelegt. Die höchsten Beiträge hierzu lieferten die Exporte nach China (+2,9 Mrd. €), Tschechien (+1,4 Mrd. €), in die Niederlande (+1,2 Mrd. €), die USA (+960 Mio. €) und nach Russland (+831 Mio. €).

Die höchsten absoluten Verluste gab es 2017 dagegen bei den heimischen Elektroausfuhren nach Saudi-Arabien (-201 Mio. €), in die Türkei (-84 Mio. €), die Slowakei (-73 Mio. €), nach Brasilien (-12 Mio. €) und Singapur (-4 Mio. €). „Bemerkenswert ist, dass allein die Exportgewinne mit China achtmal höher ausfielen als die aggregierten Verluste im Ausfuhrgeschäft mit den genannten fünf Ländern“, sagt Dr. A. Gontermann.

www.zvei.org

 

 

 

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Copyright © VDE VERLAG GMBH, zuletzt aktualisiert am 18.06.2018