Management & Business
04.12.2018

W&P: Trendometer Maschinen- und Anlagenbau/Automatisierung 2019

Was sind die angesagten Themen im Maschinen- und Anlagenbau/Automatisierung im Jahr 2019? Auf einer Skala von 1 bis 10: Welche Trends scheuchen die Player aus ihrer Komfortzone, welchen „Impact“ haben sie auf die Branche? Branchenexperte Dr. Mathias Döbele von der Dr. Wieselhuber & Partner GmbH (W&P) gibt im Trendometer 2019 eine Prognose.

(Bild: fotolia_kwanchaift)

Im Trendbarometer Maschinen- und Anlagenbau/Automatisierung 2019 beleuchtet der Experte drei Schwerpunktthemen: Künstliche Intelligenz, operative Überlastung und Komplexität:

Künstliche Intelligenz (KI) – Tempo ist angesagt! Impact 10

"Neue Technologien verändern die Wirtschaft und die Unternehmen grundlegend – KI ist ein elementarer Bestandteil. Der größte Hemmschuh in den Unternehmen, die damit verbundenen Chancen zu nutzen: Das Management - vor allem im Mittelstand - traut sich zu wenig an die neuen Themen heran. Eine entsprechende Unternehmensstrategie? Auch am Horizont bei den wenigsten Unternehmen auszumachen. Da USA und China beständig an ihrem Wettbewerbsvorteil für die Zukunft feilen, ist 2019 Handeln angesagt: Erste Implementierungen sind notwendig, um Erfahrungen mit der neuen Disziplin zu sammeln", erklärt der Experte.

Operative Überlastung – Unternehmensorganisation in den Fokus!  – Impact 9

"Die Auftragsbücher sind zum Bersten voll – und viele Unternehmen der Branche versinken im operativen Geschäft. Zeit für Gedanken über die Zukunft? Gibt es nicht. Doch aufgrund tektonischer Verschiebungen in internationalen Märkten, getrieben durch die Digitalisierung, ist es in Sachen Unternehmensorganisation eigentlich 5 vor 12. Zum einen sollten sich die Maschinenbauer und Automatisierer möglichst agil aufstellen, um den laufend ändernden Anforderungen flexibel und schnell gerecht zu werden und sich so unternehmerische Freiheiten zu verschaffen. Zum anderen müssen sie neue Geschäftsmodelle, beeinflusst durch Plattformökonomien, mit auf den Radar nehmen. Eine strategisch geplante internationale Ausrichtung des Geschäfts – insbesondere mit Blick auf Asien – ist ebenso wichtig", so Dr. M. Döbele.

Komplexität – die Kehrseite von Individualisierung & Co. Impact 6

Die Konsequenz von Losgröße 1 und zunehmender Individualisierung im Rahmen der Digitalisierung? "Die interne Komplexität in Unternehmen wird durch eine schier grenzenlose Variantenvielfalt enorm aufgebläht. Umso wichtiger wird es, die Prozesse vom Verkauf über die Entwicklung bis zum Verkauf komplett zu Überblicken und ein intelligentes Komplexitätsmanagement in Angriff zu nehmen", berichtet der Kenner

www.wieselhuber.de

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