Industrie 4.0
06.08.2019

Trebing + Himstedt: Forschungspartner im Projekt David

Trebing + Himstedt ist Forschungspartner im Projekt David (Designansatz zur Strukturierung verteilter digitaler Zwillinge). Im Zuge dessen bereitet das Unternehmen die digitale Lebenslaufakte für den verteilten digitalen Zwilling als Basis für Inbetriebnahme, flexible Produktion und datenbasierte B2B-Geschäftsmodelle auf.

Trebing + Himstedt ist Forschungspartner im Projekt David (Bild: Trebing + Himstedt)

Für die digitale Begleitung von hochflexiblen, cyber-physischen Produktionssystemen (CPPS) werden digitale Zwillinge genutzt. Das Vorhaben David hat die Entwicklung verteilter digitaler Zwillinge (VDZ) als modulare, skalierbare Datenstruktur für mechatronischen Komponenten und Anlagen zum Ziel. Dafür wird ein integrierbares Austauschformat für verteilte digitale Zwillinge konzipiert und aufgezeigt, wie diese Datenstrukturen zu Anlagenmodellen integriert werden können.

Ein verteilter digitaler Zwilling ist auf Anlagenkomponenten oder -module bezogen, kann deren aktuellen Zustand in der Anlage dynamisch darstellen und neben der Modell- und Informationshaltung (zum Beispiel Dokumente) auch eine gekapselte funktionale Steuerung umfassen.

Trebing + Himstedt, Partner für die digitale Transformation von Wertschöpfungssystemen mit MES- sowie IoT-Lösungen auf SAP-Basis, stellt zur Umsetzung der digitalen Lebenslaufakte die exemplarische Cloudumgebung und benötigten digitalen Modelle auf Basis des SAP Asset Intelligence Network (AIN) bereit.

Die weiteren Projektpartner repräsentieren die relevanten Rollen entlang des Anlagenlebenszyklus und erweitern im Projekt ihre IT-Infrastruktur, sodass sie verteilte digitale Zwillinge erstellen, bearbeiten, integrieren und im-/ exportieren können. Dadurch soll eine durchgängige Datenhaltung für Anlagen und die Aktualisierung digitaler Zwillinge in der Betriebsphase ermöglicht werden.

Neben Trebing + Himstedt sind die Partner Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF), Technische Universität München (TUM), EKS-Intec GmbH, ASM Dimatec GmbH und die EXPO21xx GmbH sowie die assoziierte Partner Lanxess Ionenaustauscher GmbH, FFT Produktionssysteme GmbH, Festo AG & Co. KG, Weidmüller Interface GmbH & Co. KG und Harting Applied Technologies GmbH beteiligt.

T+H gibt an, dass sich die Projektlaufzeit sich vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2022 erstreckt und eine Fördersumme von 1.625.844 € bei den Gesamtkosten von 2.407.877 € umfasst.

www.t-h.de

 



20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
Copyright © VDE VERLAG GMBH, zuletzt aktualisiert am 17.08.2019