Drives & Motion
14.12.2017

Lenze erweitert Vorstand

Lenze, einer der weltweit führenden Automatisierungspartner für den Maschinenbau, erweitert den Vorstand von derzeit drei auf vier Mitglieder. Mit dieser Entscheidung stellt Lenze die Weichen, um seine strategischen Prioritäten und Ziele bis 2020 und darüber hinaus, kurz „Strategie 2020+“ genannt, konsequent umsetzen zu können.

Jochen Heier ist COO bei Lenze

Das neu geschaffene Vorstandsressort Operations wird ab 1. Januar 2018 von Jochen Heier (54) als Chief Operating Officer (COO) geführt. J. Heier zeichnete zuletzt bei Yanfeng Automotive Interiors, dem weltweit größten Automobilzulieferer für Interiors, als Vice President und General Manager Europa und Südafrika für die Leitung, strategische Entwicklung und den Ausbau des Geschäfts verantwortlich. Zuvor war er in verschiedenen Führungspositionen unter anderem bei Johnson Controls, Exide Technologies oder der Frauenthal Holding AG tätig.

„Wir freuen uns, unsere Wachstumsstrategie 2020+ weiter mit Leben zu füllen und haben mit Jochen Heier einen international erfahrenen Top-Manager mit umfassenden Kompetenzen in Produktion, Supply-Chain-, Technologie-, Internationalisierungs- und Strategieumsetzungsthemen für Lenze gewinnen können. In der neu geschaffenen Kernposition wird Herr Heier für die weitere positive Entwicklung von Lenze im operativen Bereich verantwortlich zeichnen“, betont Christian Wendler, Vorsitzender des Vorstands.„Mit dem erweiterten Vorstandskreis sehen wir uns hervorragend gerüstet, die stetig wachsenden Herausforderungen im Maschinen- und Anlagebau zu meistern und sich bietende Chancen voll auszuschöpfen. Unser Ziel ist es, in den drei Kernbereichen Mechatronik, Automatisierungssysteme und -lösungen sowie den digitalen Services national aber vor allem auch international weiter zu wachsen und Lenze nachhaltig für die Zukunft aufzustellen“, so C. Wendler weiter. 

Die Vorstandsmandate von Christian Wendler als CEO und Vorstandsvorsitzenden, Dr. Yorck Schmidt als Chief Financial Officer und Frank Maier als Chief Technology Officer bleiben unverändert.
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Umsetzung der Strategie 2020+ geht voran

Lenze hat seine Strategie 2020+ erstmals im Oktober dieses Jahres im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz 2016/17 vorgestellt. Zur Umsetzung der Strategie sieht das Unternehmen in den kommenden Jahren deutlich mehr als 100 Mio. € über das bestehende Niveau hinausgehende Zukunftsinvestitionen vor. Von diesen wird ein wesentlicher Teil ab dem begonnenen Geschäftsjahr 2017/18 in das Kernprojekt Mechatronic Competence Campus (MCC) fließen. Mit dieser bisher größten Investition der Unternehmensgeschichte werden drei Produktionsstätten in ein hochmodernes Werk mit modernster Logistik zusammengefasst.
Die Wachstumsstrategie Lenze 2020+ setzt den schon vor einigen Jahren begonnenen Weg hin zu einer klaren Marktsegment-Orientierung konsequent fort und schafft die Grundlagen für stabiles und nachhaltiges Wachstum im Kerngeschäft. Gleichzeitig greift sie die Herausforderungen der Digitalisierung auf und schafft neben dem Kerngeschäft Raum, um neue, zukunftsorientierte Geschäftsfelder zu entwickeln.
Lenzes Portfolio baut auf drei Säulen auf: zum einen auf mechatronischen Produkten und Paketen, zum anderen auf hard- und softwarebasierenden Automatisierungssystemen – das Kerngeschäft des Unternehmens. Hinzu kommen zukunftsweisende digitale Services als dritte Säule.
Lenze fokussiert sich dabei auf fünf Industrien: Automotive, Consumer Goods, Converting & Printing, Intralogistics und Textile. Ziel ist es, sich in jeder dieser Fokusindustrien unter den TOP 5 der führenden Anbieter zu etablieren.

20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Zum Schmunzeln

Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
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