Industrie 4.0
08.02.2016

G.I.B, QOSIT und Ifm: Partnerschaft für Industrie-4.0-Lösungen

G.I.B. und QOSIT wachsen in einer gemeinsamen AG zu einem bedeutenden IT-Anbieter zusammen. Die Ifm-Unternehmensgruppe bringt durch ihre Mehrheitsbeteiligung an der neuen AG ihr Automatisierungs-Know-How ein.

Für die drei Spezialisten auf den Gebieten Softwareentwicklung, IT-Infrastruktur und Automatisierungstechnik bedeutet die enge Zusammenarbeit zwischen IT- und Automatisierungswelt einen nächsten logischen Schritt im Sinne von Industrie 4.0. Mit ihrer strategischen Allianz wollen sie den technologischen Wandel aktiv mitgestalten.

G.I.B deckt den Bereich „Logik“ ab und macht damit die von der Sensorik über die IT-Infrastruktur angelieferten Informationen nutzbar. Mit seinem Wissen rund um die Logistikprozesse bei Industrieunternehmen, der ausgewiesenen Expertise im ERP- und SAP-Bereich und nicht zuletzt durch die Softwareprodukte für Big Data Management und die Cloud trägt das Siegener Unternehmen einen wesentlichen Teil der Allianz.

Die Expertise der G.I.B in der diskreten Industrie wird durch die IT-Services der QOSIT im Retail- und Dienstleistungs-Umfeld ergänzt. QOSIT verfügt über ein Wissen im Bereich der technischen Infrastruktur sowie im Bereich der maschinennahen Softwareprodukte.

Die Ifm-Unternehmensgruppe verspricht der Allianz über das Know-how in der Automatisierung hinaus einen Schub in der Internationalisierung. Ifm verfügt durch mehr als 135.000 Kunden aus Maschinenbau und verarbeitender Industrie aus 70 Ländern über umfangreiches Applikationswissen.

„Die Allianz aus QOSIT, G.I.B. und Ifm ist einzigartig am Markt“, sagt Markus Fresslé (QOSIT), der mit Michael Schuster (G.I.B) die Doppelspitze der neuen AG bildet. Durch Wissenstransfer und die Nutzung von Synergien will die „Best-in-Class“-Allianz Industrie-4.0-Lösungen auf SAP- und Non-SAP-Basis für Industrie- und Handelsunternehmen weltweit vermarkten. Sie sollen eine bislang nicht vorstellbare Transparenz in die Prozessabläufe bringen und gleichzeitig die Optimierung der Fertigungsabläufe unterstützen und Handlungsempfehlungen generieren.

„Ziel ist es, Technologieführer im Segment zu werden, Industriestandards zu definieren und neue internationale Märkte zu erschließen“, fasst Björn Dunkel, Mitglied der Geschäftsleitung der G.I.B, die Ziele der Allianzpartner zusammen.

Hintergrundinformationen zu den Partnern

 

Die Gesellschaft für Information und Bildung mbH (G.I.B.) ist ein mittelständisches IT-Unternehmen mit Sitz in Siegen. Zu dessen Kernkompetenzen gehört die Optimierung logistischer Prozesse in SAP. Seit 2005 ist G.I.B offizieller Softwarepartner der SAP, seit 2015 Silver Partner und bietet das Add-on Dispo-Cockpit (SAP Certified-Powered by SAP Net Weaver) für nachhaltige Bestandsoptimierung und Steigerung der Lieferbereitschaft an. G.I.B arbeitet erfolgreich mit Kunden aus Europa, den USA und aus Fernost zusammen. Das Consulting Team der G.I.B bietet zudem unternehmensspezifische Prozessoptimierungen, Schulungen in der Disposition mit SAP, individuelle Inhouse-Trainings und Workshops an. Die im Hause G.I.B entwickelten ABAP-Programmier-Templates stellen sicher, dass auch Kunden individuelle Entwicklungen im einheitlichen „Look & Feel“ erschaffen können und in der Implementierung Zeit gespart werden kann.

QOSIT ist seit 2005 in den Bereichen Consulting, IT-Infrastruktur und Softwareentwicklung erfolgreich am Markt tätig. Die Implementierung eines zentralen Managementsystems für den Roll-out und die Verwaltung der Filialanbindung eines in Deutschland ansässigen Discounters mit 1.400 Filialen stellen einen Meilenstein in der Entwicklung leistungsfähiger und skalierbarer IT-Infrastrukturen am Markt dar.Heute zählen namhafte Kunden aus den Bereichen Retail und Industrie zum Kundenportfolio der QOSIT.

Seit 2009 befasst sich QOSIT mit Digitalisierung und Big Data und arbeitet in diesem Zusammenhang stark mit der Universität Siegen, dem Fraunhofer Institut und seit 2015 auch mit dem Sensorhersteller Ifm zusammen. Ziel der Forschungsarbeit ist die Gewährleistung eines sicheren Datentransfers innerhalb von Big Data unter Berücksichtigung der physisch begrenzten Netzkapazitäten und der Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung von Umwelt-Informationssystemen.

Die ifm-Unternehmensgruppeist Spezialist für Automatisierungstechnik. Seit der Firmengründung im Jahr 1969 entwickelt, produziert und vertreibt Ifm weltweit Sensoren, Steuerungen und Systeme für die industrielle Automatisierung. Heute ist die in zweiter Generation familiengeführte Ifm-Unternehmensgruppe mit mehr als 5.500 Beschäftigten in 70 Ländern aktiv.  Das Produktportfolio von Ifm reicht von Positions- und Prozesssensoren, Sensoren für Motion Control und Sicherheitstechnik über Produkte für die industrielle Bildverarbeitung und Kommunikation, Identifikationssysteme bis hin zu Systemen für mobile Arbeitsmaschinen. Auf dieser Basis erwirtschaftete die Gruppe im Jahr 2015 einen Umsatz von 720 Mio. €.

Die Ifm Datalink als Unternehmen der Ifm-Gruppe ist spezialisiert auf Standard-Softwaremodule und kundenspezifische Softwarelösungen zur effizienten Produktionsoptimierung sowie Engineering-Lösungen für Maintenance und Manufacturing Consulting – „Vom Sensor bis ins ERP“.  

 

 

 

 

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