Industrie 4.0
12.01.2018

Frost & Sullivan präsentiert Studienergebnisse zu IIoT-Technologien in der Mess- und Prüftechnik

Das Aufkommen des IIoT und seine Einführung in der Mess- und Prüftechnik soll die Industrie nachhaltig verändern. Durch digitale Konnektivität kann der Einsatz von Prüfsystemen maximiert, die Qualität von Messungen verbessert und unzählige zukünftige Möglichkeiten eröffnet werden. Dies sind einige Ergebnisse einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan zum Thema.

(Bild: fotolia_kwanchaift)

Laut der Studie mit dem Titel Adoption of Industrial IoT in the Global Test and Measurement Market, Forecast to 2022 wird der Wert des IIoT in der Mess- und Prüftechnik auf 104,8 Mio. US-$ in 2022; bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 6,7 % seit 2016. Die Studie bestimmt Marktdynamiken, Trends, markttreibende als auch -hindernde Faktoren, Prognosen, Megatrends sowie Implikationen in Bezug auf die Konvergenz verschiedener Industrien sowie Geschäftschancen in vertikalen Endanwenderbranchen. Zudem stellt sie Profile der wichtigsten Wettbewerber, wie National Instruments, Fluke Corporation, Keysight Technologies und Rohde & Schwarz bereit.

„Derzeit sind Erstausrüster vorsichtig, was die Einführung von IIoT-Technologie angeht, denn man hat Bedenken in Bezug auf Sicherheitsfragen und einen eingeschränkten Marktzugang,” erklärt Anisha Nikash Dumbre, Research Analyst Measurement & Instrumentation bei Frost & Sullivan. „Doch bis 2020 wird eine Anzahl Prüfsysteme auf der Basis von IIoT in Betrieb genommen, die unterschiedliche Dienste und Bereiche im industriellen Ökosystem bedient.”

 

Laut den Experten wird die nächste Generation von Mess- und Prüfsystemen bis 2025 auf den Möglichkeiten ihrer vorhergehenden Systeme aufgebaut haben und fortschrittliche Testmöglichkeiten und -ergebnisse ermöglichen. Die Demokratisierung des IIoT wird für günstigere Software-as-a-Service (Saas)-Modelle sorgen und letztlich dazu führen, dass mehr als 80 % aller Anbieter diese Technologie in ihre Prüfsysteme aufnehmen. Die Integration von Testkapazitäten mit modularem Formfaktor wird darüber hinaus die Wachstumsmöglichkeiten in diesem Sektor antreiben.

Als wichtige strategische Schritte für den Erfolg der Marktteilnehmer und ein Wachstum im Markt werden folgende Aspekte gesehen:

  • die Akzeptanz transformativer Veränderungen durch das IIoT und die Möglichkeit verbesserter Prüfmethoden, wie Big Data, Predictive Analytics oder Automatisierung für Kunden;
  • die Integration von Testkapazitäten und die Voraussicht auf sich verändernde Systemanforderungen;
  • die Annahme schnellerer und präziserer Prüfmethoden mit modularer Form und Fernkontrolle für kostengünstigere Testsysteme; sowie
  • die Nutzung von Datenanalytik für höhere Genauigkeit und die Möglichkeit  deutlicher Kosteneinsparungen für den Kunden.

 

 

„In Zukunft liegt der Fokus darauf, eine Null-Fehler-Qualität in Produkten zu erreichen, weshalb der Bedarf an smarten Prüfsystemen steigen wird. Dadurch werden Ausschuss oder Nachbesserungen vermieden werden und so Umsatzausfälle verhindert,” schließt A. N. Dumbre. „Vor diesem Hintergrund wird es zu einer starken Fokussierung auf das Forschungs- und Entwicklungsstadium der Geräte kommen, um eine Null-Fehler-Garantie ermöglichen zu können. Die kontinuierliche Prüfung der Geräte und der IIoT-Technologie wird zur wichtigsten Säule beim Erreichen der Null-Fehler-Qualität.”

goo.gl/cfckdb

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