Industrie 4.0
24.09.2019

Endress+Hauser kooperiert mit Telekom bei 5G-Campus-Netzwerken

Die Deutsche Telekom bietet mit ihren Campus-Netzen eine Infrastruktur für die smarte Fabrik von Morgen. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie will das Telekommunikationsunternehmen sein 5G-Ökosystem für die Industrie weiter ausbauen. In der Prozessautomatisierung kooperiert die Telekom dazu nun mit Endress+Hauser.

Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser Gruppe: „5G-Campus-Netzwerke öffnen einen zweiten, von der Steuerung der Anlage unabhängigen Signalweg und machen es so möglich, das Potenzial der Digitalisierung zu erschließen" (Bild: Endress+Hauser)

Ziel der nun von Endress+Hauser bekannt gegebenen Kooperation mit der Telekom ist die Entwicklung gemeinsamer Angebote im Bereich der Mess- und Automatisierungstechnik für die Prozessindustrie. Dabei geht es um die Integration von Messgeräten und Zubehör in die nächste Generation der Mobilfunknetzwerke sowie darauf basierende digitale Dienstleistungen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben beide Unternehmen unterzeichnet; nun arbeiten sie an einem abgestimmten Zeitplan.

Messgeräte mit Mobilfunk-Modul

Endress+Hauser möchte als einer der ersten Hersteller seine Feldgeräte mit Mobilfunkmodulen ausstatten und bei bestehenden Anlagen über neu entwickelte Hart-Gateways mit 5G-Netzwerken verbinden. Auf diese Weise soll eine große Zahl von Messgeräten parallel und in Echtzeit eine Fülle von Prozess- und Gerätedaten übertragen können. Diese lassen sich beispielsweise in Cloudanwendungen für eine vorausschauende Wartung verfahrenstechnischer Anlagen auswerten.

„Unsere Instrumente erfassen neben den eigentlichen Messwerten eine Fülle an Informationen aus dem Prozess und über den Sensor“, sagt Matthias Altendorf, CEO von Endress+Hauser. „Die 5G-Campus-Netzwerke öffnen einen zweiten, von der Steuerung der Anlage unabhängigen Signalweg und machen es so möglich, dieses Potenzial zu erschließen. Wir können dadurch Wertschöpfungsketten über Unternehmensgrenzen hinweg enger miteinander verflechten und industrielle Prozesse effizienter gestalten.“

„Unser Aufbau eines kompletten 5G-Ökosystems für die Industrie wird das Tempo der Digitalisierung der Industrie steigern“, erklärt Claudia Nemat, Vorstand Technik und Innovationen bei der Deutschen Telekom. „Wir arbeiten gerne mit renommierten und erfahrenen Partnern zusammen.“ Neben der Partnerschaft mit dem Netzausrüster Ericsson kooperiert das Telekommunikationsunternehmen neu auch mit E&K Automation, einem Hersteller fahrerloser Transportsysteme, sowie der Firma Konica Minolta, die unter anderem Augmented-Reality-Brillen anbietet.

www.de.endress.com

 

 

20 Jahre openautomation

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„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
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