Kurzmeldungen
19.12.2018

Elektroexporte starten mit zweistelligem Plus ins vierte Quartal

Im Oktober 2018 exportierte die deutsche Elektroindustrie Produkte im Wert von 19,2 Mrd. €. Den entsprechenden Vorjahreswert übertrafen sie damit um 14,2 %.

„Der hohe Zuwachs kam insoweit erwartet, als sich auch das Wachstum von Produktion und Umsatz zu Beginn des vierten Quartals wieder spürbar beschleunigt hatte“, betont Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt. Im gesamten Zeitraum von Januar bis Oktober dieses Jahres erhöhten sich die aggregierten Branchenausfuhren um 5,9 % gegenüber Vorjahr auf 176,0 Milliarden €. 

Die Elektroexporte in die Gruppe der Industrieländer stiegen im Oktober um 14,4 % gegenüber Vorjahr auf 12,4 Mrd. €, die Exporte in die Schwellenländer um 13,9 % auf 6,8 Mrd. €. In den €raum wurden Produkte im Wert von 6,1 Mrd. € geliefert und damit 12,8 % mehr als vor einem Jahr. Die Branchenlieferungen in die Region Südostasien erhöhten sich im Oktober um 17,2 % auf 3,4 Mrd. € und die nach Lateinamerika um 22,1 % auf 0,6 Mrd. €.

Kumuliert von Januar bis Oktober 2018 konnten in den Industrieländern Ausfuhren von 113,9 Milliarden € (+ 5,2% gegenüber Vorjahr) und in den Schwellenländern von 62,1 Mrd. € (+ 7,2%) abgesetzt werden. Die Exporte in die Eurozone wuchsen in diesem Zeitraum um 7,1 % gegenüber Vorjahr auf 56,7 Mrd. €. Südostasien und Lateinamerika fragten Erzeugnisse im Wert von 31,7 Mrd. € (+ 10,1%) und 4,4 Milliarden € (+ 4,7 %) nach.

„2018 gingen in den ersten zehn Monaten die mit Abstand meisten Elektroexporte nach China. Das Reich der Mitte fragte hier Produkte im Wert von 17,5 Mrd. € und damit 12,3 % mehr als vor einem Jahr nach“, so Dr. A. Gontermann. „Auf Platz zwei und drei der größten Abnehmerländer stehen die USA mit plus 3,2 % auf 14,8 Mrd. € und Frankreich mit plus 3,9 % auf 10,6 Milliarden €.“

Ausfuhren im Wert von jeweils mehr als acht Milliarden € konnten zwischen Januar und Oktober dieses Jahres in den Niederlanden (+ 10,2% auf 8,9 Mrd. €), in Großbritannien (+ 0,1% auf 8,6 Mrd. €), Tschechien (+ 10,7 % auf 8,2 Mrd. €) und Polen (+ 9,0 % auf 8,1 Mrd. €) abgesetzt werden. Die Lieferungen ins achtplatzierte Italien erhöhten sich in diesem Zeitraum um 11,3 % gegenüber Vorjahr auf 7,9 Mrd. €. Die Ausfuhren nach Österreich und in die Schweiz stiegen um 4,2 % auf 7,2 Mrd. € bzw. um 1,8 % auf 5,6 Mrd. €.

20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
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