Kurzmeldungen
13.03.2019

5G-Netz auf der Hannover Messe

Die Hannover Messe 2019 gibt den Startschuss für den Einsatz des superschnellen Mobilfunks in der Industrie. Zahlreiche Aussteller präsentieren Anwendungen, die den neuen Mobilfunkstandard nutzen werden. Darüber hinaus bündelt die Hannover Messe das Thema in der „5G Arena“ in der Halle 16.

Besucher können  in der „5G Arena“ 5G erstmals im industriellen Umfeld live erleben und sich im Forum und auf der 5G-Konferenz am Mi, 3. April ausführlich zum Thema informieren.

"Wer mehr über Testfelder und erste Anwendungen von 5G in der Industrie wissen will, sollte die 5G Arena besuchen", betont Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe . "In der Halle 16 richten wir zusammen mit unseren Technikpartnern von Nokia und Qualcomm ein echtes, funktionsfähiges 5G-Netz ein. Acht Showcases werden real via 5G-Standard vernetzt sein. Der Besucher kann in unserer Arena 5G erstmals im industriellen Umfeld live erleben und sich von den vielen Vorteilen überzeugen."

Beispielsweise zeigt Zeiss in der 5G Arena eine Inline-Prozesskontrolle. Sie wird eingesetzt, um eine 100-Prozent-Prüfung von Karosserieteilen zu ermöglichen. Eine Stichprobe, die hochgerechnet wird, reicht in vielen Fällen nicht aus, um Prozesse sicher zu überwachen und zu steuern. In der Inline-Messzelle Zeiss AICell prüfen verschiedene Inline-Sensoren alle notwendigen Features, Spalt- und Bündigkeiten und die Oberflächenqualität der Karosserie.

Bosch Rexroth wird unter anderem ein mobiles Control Panel zeigen, das ein kollaboratives Zusammenarbeiten mit Robotern ermöglicht, und die Einbindung von Industrial Ethernet über 5G demonstrieren.

Der Demonstrator von Weidmüller stellt ein 5G-Energiemonitoring zur Schweißnaht-Überwachung aus. Die Analyse-Einheit erhält dabei ihre Daten direkt aus dem Schweißprozess und gibt sie per 5G-Modem und das entsprechende 5G-Netzwerk an eine Weidmüller-Visualisierungseinheit weiter.

Der schwedische Netzausrüster Ericsson nimmt das Jahr der 5G-Einführung und die Ernennung Schwedens zum Hannover-Messe-Partnerland 2019 zum Anlass, um mit einer erweiterten Präsenz auf der Leitmesse für Industrie 4.0 aufzutreten. Gleich an drei Stellen – in der 5G Arena in Halle 16, an ihrem großen Zentralstand in Halle 8 sowie auf dem schwedischen Co-Lab-Pavilion in Halle 27 – präsentiert das Unternehmen aktuelle Forschungsprojekte und Produktlösungen rund um 5G.

In der 5G Arena werden neben der 5G ACIA (5G Alliance for Connected Industries and Automation) unter anderem folgende Unternehmen vertreten sein: ASTI, Bosch-Rexroth, DFKI, Ericsson, Festo, Götting, Harting, HMS Industrial Network, Ifak, Nokia, Phoenix Contact, Qualcomm, R3 Communication, SICP, Siemens, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Zeiss.

Die 5G-Arena wurde inhaltlich zusammen mit der 5G ACIA entwickelt. Die 5G ACIA hatte sich vor gut einem Jahr gegründet; sowohl Unternehmen der klassischen Automatisierungs- und Fertigungsindustrie als auch führende Organisationen aus dem Bereich der IKT Industrie haben sich in der Initiative im ZVEI zusammengeschlossen. Gunther Koschnick, Geschäftsführer ZVEI-Fachverband Automation sagte: "Die Hannover Messe ist die beste Plattform, schon jetzt zu einem so frühen Zeitpunkt die ersten Anwendungen zu präsentieren. Und sie ist der beste Anlass für einen so hochkarätigen Austausch auf inhaltlicher, technischer Ebene."

Bekanntgegeben soll auf der Hannover Messe auch, ob die Bundesnetzagentur, wie von ZVEI, VDMA, VDA und VCI eingefordert, eine Frequenzbandbreite für Anwendungen, wie Industrie 4.0 etc., reserviert und nicht an die Telekommunikations-Provider versteigert. Experten erwarten, dass aufgrund der hohen Bedeutung von 5G für Industrie 4.0 die Bundesnetzagentur den Wünschen der Industrieverbände nachkommen wird.

 

 

 

20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Zum Schmunzeln

Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
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