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30.03.2015

Frust im Job? In fünf Schritten zum Neustart

Viele Deutsche sind unglücklich in ihrem Job: Einer Forsa-Umfrage zufolge hat sich bereits jeder Dritte damit auseinandergesetzt, sich beruflich neu zu orientieren. Business Coach Katja Ihde erklärt, welche fünf Schritte für einen erfolgreichen Neustart nötig sind.

Cholerische Vorgesetzte, rivalisierende Kollegen, geringe Aufstiegschancen – viele Deutsche verbinden mit ihrem Berufsleben vor allem Negatives (Bild: Wings)

Unzufriedenheit im Job ist in Deutschland beinahe eine Volkskrankheit: Jeder dritte Berufstätige setzt sich hierzulande damit auseinander, sich beruflich neu zu orientieren oder plant bereits konkrete Schritte für den Neustart. Das sind die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage für das Karrierenetzwerk Xing aus dem Januar dieses Jahres. Mehr als die Hälfte aller Befragten gab dabei an, sich nach mehr Erfüllung in ihrer aktuellen Tätigkeit zu sehnen.

„Geld allein macht heute kaum noch jemanden glücklich“, sagt Katja Ihde, seit 2011 Leiterin der berufsbegleitenden Weiterbildung zum „Systemischen Business Coach“ bei Wings, dem Fernstu­dien­zentrum der Hochschule Wismar. Die Expertin weiß: „Vor allem die jüngeren Generationen erwarten mehr von ihrem Arbeitsplatz: ein positives Umfeld, verständnisvolle Chefs, anspruchsvolle Aufgaben, flexible Arbeitszeiten und somit genügend Zeit für Freunde und Familie.“

 Als Business Coach weiß K. Ihde: „Viele Menschen in Deutschland kämpfen mit Motivationsproblemen. Wenn dieses Gefühl über einen längeren Zeitraum andauert, sollte man sich dringend mit den Ursachen auseinandersetzen. Grundvoraussetzung dafür ist, zunächst zu erkennen, selbst aktiv werden zu müssen, um überhaupt etwas verändern zu können“.

Die fünf Schritte zum beruflichen Neustart

Der Weg aus der beruflichen Einöde erfolgt laut der Expertin in fünf Schritten:

  1. Verlassen Sie die Opferrolle: Hören Sie auf, sich zu beklagen. Beginnen Sie stattdessen, nach vorne zu blicken. Nur so können Sie Ihre Handlungsunfähigkeit überwinden und Ihr Leben aktiv gestalten.
  2. Ordnen Sie Ihre Probleme: Analysieren Sie Ihre aktuelle Situation – persönlich, familiär und im Beruf. Zwingen Sie sich dabei, strukturiert vorzugehen. Setzen Sie klare Prioritäten: Was stört Sie wirklich? Empfehlenswert ist es, sich professionelle Begleitung und Unterstützung einzuholen.
  3. Erkennen Sie Ihre Stärken: Was können Sie besonders gut? Wenn Sie dies klar und ehrlich beantworten können, haben Sie einen großen Schritt geschafft: Sie wissen, wo Ihre Stärken liegen. Nun heißt es, diese effektiv einzusetzen. 
  4. Treffen Sie Entscheidungen: Ihre Arbeit macht Sie unglücklich? Dann suchen Sie das Gespräch mit Ihren Vorgesetzten: Entweder Sie können sich innerhalb Ihres Unternehmens neu orientieren, oder Sie müssen die Arbeitsstelle wechseln. Was Sie auch tun: Haben Sie Mut, den Weg zu verfolgen, den Sie für richtig halten – auch, wenn Sie dafür Ihre vermeintliche Komfortzone verlassen müssen.
  5. Stehen Sie zu Ihren Zielen: Selbstzweifel ersticken jeden Ehrgeiz. Formulieren Sie klare Ziele und vertrauen Sie in Ihre Entscheidungen. Wenn Sie selbst von sich überzeugt sind, wird Ihnen der Start in eine glücklichere berufliche Zukunft gelingen.

In diesen Phasen hat K. Ihde Menschen methodisch und professionell zur Seite gestanden. „Beim Coaching geht es darum, Menschen zu befähigen, selbstständig an ihren Grundeinstellungen zu arbeiten und neue Ziele zu entwickeln“, erklärt die Expertin. „So sind sie wieder in der Lage, ihre eigenen Potenziale voll auszuschöpfen.“

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20 Jahre openautomation

Die Grundidee bleibt, die Dimensionen wachsen

„Eine Branche im Umbruch: Anwender fordern in aller Deutlichkeit kostensenkende, flexible und offene Automatisierungslösungen sowie Durchgängigkeit vom Sensor bis zum Management“ – dieser Grundanspruch hat sich über die letzten 20 Jahre nicht geändert, aber die Dimensionen, die neue Technologien mit sich bringen, lassen die Industrie 4.0 Wirklichkeit werden. Immer im Mittelpunkt dabei: Daten – das viel gepriesene Öl des 21. Jahrhunderts. Die Grundidee der vertikalen Integration bleibt, nur das Wording ändert sich heute.

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Mann beim Bäcker: „Ich hätte gerne vier Brötchen.“
Bäcker: „Wenn Sie nur drei nehmen, gibt es eins umsonst!“
(Mann überlegt, wer hier nun der Vollidiot ist.)
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