19. August 2008

Weidmüller erweitert Produktionsfläche in Detmold

Jürgen Tlatlik (Leiter Gebäudemanagement), Ralf Hoppe (Geschäftsführer), Dr. Joachim Belz (Vorstandssprecher) und Werner Dilly (Finanzvorstand) nehmen den ersten Spatenstich für die Produktionserweiterung am Standort Detmold vor(v.l.)

Mit einem ersten Spatenstich hat heute die Erweiterung der Produktionsfläche von Weidmüller in Detmold begonnen. Insgesamt sind der Neubau eines Technologiezentrums sowie die Produktionserweiterung geplant. Dazu sollen an fünf Standorten in Detmold neue Gebäude und Anbauten mit einer Gesamtfläche von rund 25.000 qm entstehen. Die Investitionssumme dafür beträgt mehr als 70 Mio. Euro. Die Fertigstellung für die komplette Erweiterung ist für das Jahr 2010 geplant. Die symbolischen Spatenstiche nahmen Dr. Joachim Belz (Vorstandsprecher Weidmüller), Werner Dilly (Finanzvorstand Weidmüller), Ralf Hoppe (Geschäftsführer) und Jürgen Tlatlik (Leiter Gebäudemanagement) vor.
„Die Flächenerweiterung ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie“, sagt Dr. J. Belz. Aufgrund des Wachstums der vergangenen Jahre seien die räumlichen Kapazitäten ausgelastet und es sei erforderlich, zusätzliche Ressourcen bereitzustellen.


Im Vordergrund steht der Kapazitätsausbau in der Fließ- und Serienfertigung sowie in der gesamten Metallbearbeitung. Ein weiterer wichtiger strategischer Schritt ist die räumliche Bündelung des Produktentstehungsprozesses. Die Bauplanung am Standort Detmold sieht folgende vier Schwerpunkte vor:

  • Zusammenfassung der gesamten Oberflächen- und Metallbearbeitung einschließlich des Werkzeugbaus in der Klingenbergstraße,
  • Zusammenfassung der Fließ- und Serienfertigung mit Kunststofffertigung und Montagefunktionen auf dem Gelände Niemeierstraße/Kreuzstraße. Dort soll ein komplett neuer Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von mehr als 10.000 qm entstehen,
  • Zusammenfassung des gesamten Produktentstehungsprozesses auf dem Gelände am Stoppelkamp in ein Technologiezentrum. Darin werden die Geschäftsfelder Elektrische Verbindungstechnik und Funktionselektronik sowie die Bereiche Technologie, Forschung/Entwicklung, Labor und Neuproduktfertigung zusammengefasst. Die räumlichen Kapazitäten am Stoppelkamp werden ebenfalls um mehr als 10.000 qm erweitert,
  • Integration des Einzelteillagers in das bestehende Logistik-Center. Mit der Eingliederung des Einzelteillagers in das Logistik Center kann zukünftig die dort bereits vorhandene technische Infrastruktur für beide Funktionen genutzt werden.


    Rund 5 Mio. Euro will Weidmüller in Energieeffizienzmaßnahmen investieren. „Allein durch Stromeinsparungen und die bessere Nutzung von Wärme und Kälte reduzieren wir die CO2-Emmission um 18.000 t pro Jahr“, rechnet der Leiter des Gebäudemanagements, J. Tlatlik, vor. So wird in den Heizmonaten die überschüssige Prozesswärme, die in den Produktionshallen entsteht, für die Beheizung der Bürogebäude genutzt. Eine dynamische Hallenbeleuchtung passt die Lichtstärken automatisch an die Tageslichtgegebenheiten an und spart darüber hinaus Energie.

    Weitere Informationen unter www.weidmueller.com.