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01. Juli 2008 Rittal: Klima-Innovationsforum ein voller ErfolgAm 16. und 17. Juni 2008 fand bei der Rittal GmbH & Co. KG in Herborn das Klima Innovationsforum statt. Rund 200 Entscheider und Kunden aus dem Maschinen-, Anlagen- und Steuerungsbau sowie der Automobilindustrie informierten sich hier über den aktuellen Stand im Bereich der Systemklimatisierung. Referenten vom Fraunhofer Institut, Eplan und Rittal zeigten neue Chancen, Trends und Best-Practice-Beispiele zu den aktuellen Herausforderungen des Klimaschutzes, der steigenden Energiepreise und energieeffizienten Klimatisierungslösungen im Bereich der Schaltschranktechnik. Standing Ovations gab es für den Gastvortrag des Bundesliga- und Weltschiedsrichters Dr. Markus Merk zum Thema „Sicher entscheiden“.
Podiumsdiskussion auf dem Rittal-Klima-Innovationsforum: Ralf Schneider (Rittal), Uwe Herold (Siemens), Heinrich Styppa (Rittal), Stefan Dully (Fraunhofer IPA), Peter Hintemann (Eplan) und Jürgen Glowick (Rittal) (v. l.) Ebenfalls beeindruckend war die Eröffnungsrede von Norbert Müller, Vorsitzender der Rittal-Geschäftsführung. Er sprach unter anderem über die Herausforderungen der Globalisierung und wie das Internet die Wettbewerbsregeln verändert. Er hob ferner auf die Stärken der deutschsprachigen Länder ab. „Unser Vorteil ist der ,Brain-Faktor’, nicht der Lohnfaktor“, fasst er übergreifend zusammen. Er wies aber auch darauf hin, dass es im Bereich der Wettbewerbsfähigkeit nicht ausreicht „nur besser zu sein als andere. Wir müssen viel schneller besser werden als andere”, so der Rittal-Vorsitzende. Als fünf Stärken Deutschlands konkretisiert er Arbeitsproduktivität, Prozessfähigkeit, hohes Technologiepotenzial, Innovationen und die Infrastruktur. „Unser Ziel ist es, wertschöpfender Partner zu sein“, so N. Müller. In den anschließenden Fachvorträgen erhielten die Teilnehmer von Spezialisten des Fraunhofer Instituts sowie von Rittal und seiner Schwestergesellschaft Eplan Software & Service Einblick in aktuelle Themen. So referierte beispielsweise Stefan Dully, Projektleiter beim Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatsierung (IPA), über „Energie-Label für die Schaltschrank-Klimatisierung“. Um die Energie- und Gesamteffizienz der Kühlsysteme von Rittal zusätzlich einer neutralen, externen Beurteilung zu unterziehen, arbeitet der Klimaspezialist eng mit dem Fraunhofer IPA zusammen. Es unterstützte Rittal bei der Erstellung eines Energie-Labels, einer umweltbezogenen Anbietererklärung für Kühlgeräte. Damit können Anwender von Kühlgeräten in Zukunft den ökologischen Nutzen der Kühlsysteme auf einen Blick erkennen – vergleichbar mit dem „A+“-Zeichen bei Waschmaschinen im Consumer-Bereich.
Innovation aus dem Haus Rittal: Die Peltier-Kühlgeräte in Leichtbauweise mit 100 W Kühlleistung Einen Überblick über Innovationen, die Rittal derzeit am Markt anbietet, gab Heinrich Styppa, Bereichsleiter Systemklimatisierung bei Rittal. Mit neuen Energiespar-Kühlgeräten unter dem Namen „Cool Efficiency“ setzt das Unternehmen derzeit neue Standards bei umweltfreundlichen und kosteneffizienten Klimalösungen. Diese sind bis zu 30 % sparsamer im Verbrauch als ihre Vorgängermodelle. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang auch die Thermoelectric Cooler. Die auf Peltier-Technik basierten, leistungsstarken Kühlgeräte in Leichtbauweise stellen nach Unternehmensangaben derzeit die effizienteste Art der Klimatisierung von Bedien- und Kleingehäusen dar. Wie sich aufgrund des Bedarfs an Ressourcen und Energie einerseits sowie des Klimawandels anderseits in wenigen Jahren der Druck auf die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft massiv erhöhen wird, erläuterte Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung, Qualitätsmanagement und internationaler Service bei Rittal. Umwelteffiziente Technologien würden zum entscheidenden Zukunftsfaktor. Dabei zeigte er aktuelle Innovationsfelder des Unternehmens auf, zum Beispiel Wireless-Sensor-Netzwerke, Augmented Reality, Brennstoffzellentechnik, Tracking und Lokalisierung und das Bio-Rack-Konzept. Über das weltweite Servicenetz und dessen Leistungen referierte Jürgen Glowick, Abteilungsleiter Rittal Service International. Allein in Deutschland stünden insgesamt acht überregionale Servicepartner und sieben Klima-Servicespezialisten rund um die Uhr im Dienste des Kunden. Auf einer Podiumsdiskussion unter der Leitung von Ralf Schneider, Leiter International Sales Support System Climatisation bei Rittal, wurden die aufgegriffenen Themen rund um Energieeffizienz noch abschließend vertieft. Zahlreiche Rückmeldungen der Fachbesucher zeigten die hohe Relevanz der Themen. Weitere Informationen unter www.rittal.de. |