Feldebene
02.10.2017

ZVEI: Erfolgreicher 3. Industrie 4.0 – Sensorik-Aktorik-Kongress

Die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft erschließt neue Potenziale für die Optimierung von Prozessen sowie den Ressourceneinsatz in der Produktion. Der Sensorik kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Auf dem 3. Industrie 4.0 – Sensorik-Aktorik-Kongress, den der ZVEI am 28. September 2017 in Dresden veranstaltete, haben sich über 150 Besucher über Techniktrends und neue Geschäftsmodelle informieren.

Dr. Heiner Lang von Bosch Rexroth referierte über die Zukunftsfabrik

Wohin soll die Reise bei der Standardisierung gehen? Was bringt die Versorgung der smarten Fabrik mit Gleichstrom? Wie kann Industrie 4.0 in der Prozessindustrie funktionieren? Diese und weitere Fragen wurden auf dem 3. Industrie 4.0 – Sensorik-Aktorik-Kongress in Dresden beantwortet, der nach der Mitgliederversammlung des ZVEI-Fachverbands Automation stattfand. Verschiedene Anwendervorträgen rund um Industrie 4.0 stellten dabei Praxisbeispiele sowie Trends aus Fertigungs- und Prozessindustrien vor. Nach der Eröffnung durch ZVEI-Präsident Michael Ziesemer referierte Dr.-Ing. Leon Urbas vom Institut für Automatisierungstechnik an der TU Dresden über die digitale Transformation in der Prozessindustrie. Er stellte heraus, dass viel mehr, dafür aber deutlich günstigere Sensoren für die Digitalisierung in der Prozessindustrie benötigt werden. Die von der openautomation-Redaktion moderierte Podiumsdiskussion mit Dr.-Ing. Gunther Kegel von Pepperl+Fuchs, Dr. Michael Krauss von BASF, Dr. Heiner Lang von Bosch Rexroth und Michael Lebrecht von der Daimler AG beschäftigte sich mit der Frage, was in Bezug Auf Industrie 4.0 wirklich erreicht wurde und was „Etikettenschwindel“ ist. Prof. M. Lebrecht berichtete über das BMWi-Projekt DC-Industrie und konkrete Einsatzfälle von Gleichstrom in der Werkhalle für die Mercedes-Benz-Fertigung. Die kompletten DC-Anlagen wurden im Rahmen des Projekts Areus der Daimler-Forschung errichtet. Der Vorteil der DC-Technologie liegt laut M. Lebrecht vor allem auch in der Verwendung einer geringeren Anzahl von Komponenten.
Dr. M. Krauss stellte die Namur Open Architecture für die Prozessautomatisierung als Basis für die effiziente Nutzung von Chancen der Digitalisierung in der Prozessindustrie vor. Über die Zukunftsfabrik referierte Dr. H. Lang von Bosch Rexroth. Prof. Dr. Dieter Wegener von Siemens, Sprecher des ZVEI-Führungskreises Industrie 4.0, gab einen Ausblick auf die künftigen Herausforderungen bei Industrie 4.0. er rief zur Mitarbeit in den Gremien auf, insbesondere auch beim Thema 5G für industrielle Anwendungen und im ZVEI-Arbeitskreis „IT in Automation“ unter Leitung von Prof. Martin Wohlschläger. Darüber hinaus warb er für den Tag der Verwaltungsschale am 22.Oktober 2017. Insgesamt gab es einen intensiven Tag in Dresden mit spannenden Diskussionen.
Der 4. Industrie 4.0-Sensorik-Aktorik-Kongress findet am 26.11.2018 im Vorfeld der Messe SPS IPC Drives in Nürnberg statt. Im November 2018 ist Nürnberg also aus doppeltem Grund eine Reise wert.

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„Natürlich führe ich Selbstgespräche. Manchmal braucht man eben eine Expertenmeinung!“

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