Management & Business
04.08.2017

Siemens verlängert Mandat von Vorstandschef Joe Kaeser bis 2021

Der Aufsichtsrat der Siemens AG hat die Bestellung von Joe Kaeser zum Vorsitzenden des Vorstands vorzeitig bis zur Hauptversammlung 2021 verlängert. Damit setzt das Unternehmen im Hinblick auf die nachhaltige und erfolgreiche Umsetzung der Unternehmensstrategie Vision 2020 auf Kontinuität und Stabilität.

Joe Kaeser, Vorsitzender des Siemens-Vorstands (Bild: www.siemens.com/presse)

"Herr Kaeser hat die Neuausrichtung von Siemens in den vergangenen Jahren mit großem Engagement und Unternehmergeist vorangetrieben", sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Gerhard Cromme. "Er ist nicht nur Garant des Erfolgs, sondern auch der Stabilität in zunehmend unruhigen Zeiten. Umso erfreulicher ist es aus Sicht des Aufsichtsrats, dass wir die äußerst erfolgreiche und höchst vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Herrn Kaeser fortsetzen."

"Wir haben in den vergangenen vier Jahren gemeinsam viel erreicht. Mit der Vision 2020 hat das Unternehmen eine klare Ausrichtung bekommen und wir haben den Unternehmenswert deutlich gesteigert", sagte Vorstandschef Joe Kaeser. "Es gibt aber noch viel zu tun. Zusammen mit dem globalen Führungsteam wollen wir bei Siemens den industriellen digitalen Wandel gestalten und unser Unternehmen auf die nächste Generation gut vorbereiten".

Die Umsetzung der strategischen Neuausrichtung der Vision 2020 hatte zum Start des Geschäftsjahrs am 1. Oktober 2014 begonnen. Kernpunkte sind die Ausrichtung des Unternehmens auf die Wachstumsfelder Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung, die Fokussierung des Portfolios sowie die Umsetzung konkreter und nachhaltiger Maßnahmen zur funktionalen Effizienzsteigerung im Unternehmen.

Ergebnisveröffentlichung und Finanzkennzahlen Q3 GJ 2017

Am 3. August gab Siemens die Zahlen für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2017 bekannt: Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 % auf 21,4 Mrd. €. Als ein Grund für diese Steigerung werden die starken Leistung der kurzzyklischen Geschäfte angegeben. Auf der anderen Seite sank der Auftragseingang um 6 % auf 19,8 Mrd. €, was mit einem "sehr starken" Volumenrückgang bei Großaufträgen von Power and Gas sowie Siemens Gamesa Renewable Energy (hervorgegangen aus der Fusion des Windenergiegeschäfts von Siemens mit Gamesa Corporación Tecnológica S.A. (Gamesa) zu Beginn von Q3 GJ 2017) begründet wird. Das Book-to-Bill-Verhältnis von Siemens insgesamt betrug 0,93. Auf vergleichbarer Basis (ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte) nahmen die Umsatzerlöse um 3 % zu und der Auftragseingang sank um 9 %.

Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts ist um 3 % auf 2,3 Mrd. € gestiegen; wie erwartet verminderten negative fusions- und akquisitionsbedingte Effekte in Verbindung mit Gamesa und Mentor Graphics Corporation (Mentor Graphics) die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts auf 10,4 %.

Der Gewinn nach Steuern konnte um 7 % auf 1,5 Mrd. € gesteigert werden.

"Unser weltweites Team hat ein solides Quartal mit einem Umsatzwachstum von 8 % und einer Zunahme des Gewinns nach Steuern von 7 % geliefert. Unser Digital-Enterprise-Geschäft hat dabei seine führende Marktposition eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wir sind voll auf Kurs, mit unserer Vision 2020 und im Hinblick auf ein weiteres starkes Jahr", kommentierte J. Kaeser die Zahlen.

www.siemens.com

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