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23.04.2010

Deutsche Windindustrie: Für den globalen Wettbewerb bestens positioniert

Auf der diesjährigen Hannover Messe stellte der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) eine Kurzstudie der VDI / VDE Innovation + Technik GmbH zu den "Internationalen Marktchancen der deutschen Windindustrie" vor...

Auf der diesjährigen Hannover Messe stellte der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) eine Kurzstudie der VDI / VDE Innovation + Technik GmbH zu den "Internationalen Marktchancen der deutschen Windindustrie" vor. Die im Rahmen dieser Studie befragten Unternehmen der deutschen Windindustrie schauen optimistisch in die Zukunft und sehen sich für den globalen Wettbewerb gut gerüstet. "Weltweit steigt das Interesse an Windenergie und damit auch die Nachfrage nach Systemen, Komponenten und Service für Windenergieanlagen. Hier ist die deutsche Windindustrie im weltweiten Wettbewerb sehr gut aufgestellt. Diesen Marktvorsprung verdankt Deutschland dem Stromeinspeisegesetz von 1991 und dem EEG. Die Vorrangregelung und Mindestpreisvergütung für Windstrom sind auch in Zukunft Garanten für innovative Windenergietechnologie aus Deutschland", sagte Hermann Albers, Präsident des Bundes-verbands WindEnergie, auf der Hannover Messe.

 

Der Weltmarkt für die Windenergietechnik boomt. Weltweit wurden im vergangenen Jahr Windenergieanlagen mit einer Leistung von 38.343 MW neu installiert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr (27.000 MW) einem Plus von 42 % trotz Wirtschafts- und Finanzkrise. Mittlerweile produzieren weltweit Windräder mit 158.505 MW Leistung klimaschützenden Strom. Deutschland liegt in der internationalen Rangliste auf Rang 3 hinter den USA und China.

China stellte im vergangenen Jahr Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 13.803 MW neu auf – zum Vergleich: 6.300 MW in 2008. Auch der US-Markt hat dank der Konjunkturprogramme der Obama-Administration knapp 10.000 MW in 2009 ans Netz gebracht. Neue Exportmärkte für Windenergietechnik "Made in Germany" entstehen neben den bisherigen Kernregionen Westeuropa, Nordamerika und Asien. "Die Kurzstudie zeigt deutlich, dass deutsche Hersteller, Zulieferer und Betreiber gute Marktchancen künftig auch in Mittel- und Osteuropa sowie in Lateinamerika sehen. Diese Regionen haben großen Nachholbedarf, eine CO2-freie Energieerzeugung aufzubauen. Das Know-how der deutschen Windindustrie ist dort sehr willkommen", betonte H. Albers. "Der Erfahrungsvorsprung der deutschen Windindustrie rechnet sich aber nicht nur im Export, sondern gerade auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Windbranche schafft Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Deutschland. Rund 100.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sichert allein die deutsche Windindustrie", so H. Albers.

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Weitere Informationen unter www.wind-energie.de.

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