Industrie 4.0
02.08.2017

Hilscher: Erster „Koppler“ für CC-Link IE und Profinet geplant

Bei der Entwicklung ihrer neuen gemeinsamen Spezifikation für uneingeschränkte Kompatibilität von CC-Link IE und Profinet ging es der CC-Link Partner Association (CLPA) und PI (Profibus & Profinet International) um die Funktionalität eines „Koppler“-Geräts für die transparente Kommunikation zwischen den beiden Protokollen. Nun kündigt Hilscher an, die ersten Kopplerprodukte für den nahtlosen Informationsaustausch zwischen den beiden Netzwerken auf den Markt bringen zu wollen.

Armin Pühringer, Business Development Manager bei Hilscher: „Hilscher arbeitet seit vielen Jahren sowohl mit Profinet als auch den Technologien auf CC-Link-Basis. Deshalb war für uns die Beteiligung an der gemeinsamen Schnittstellenentwicklung eine folgerichtige Entscheidung.“ (Bild: www.dmaeuropa.com)

 

Auf der SPS IPC Drives 2016 in Nürnberg am CLPA-Stand hatte Hilscher bereits Prototypen des neuen Geräts gezeigt, ebenso auf der SPS Italia 2017 in Parma.

Mit dem neuen Koppler sollen Anwender auf effiziente Weise die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Teilen einer Fertigungslinie in separaten Netzwerken herstellen können. Dadurch werden Transparenz und Integration gesteigert. Darüber hinaus kann somit der Entwicklungsaufwand, der bisher noch mit der Integration heterogener Netzwerkarchitekturen verbunden ist, reduziert werden. Außerdem wird die Herstellerunabhängigkeit verbessert. Weil CC-Link IE Technologieführer auf dem asiatischen Markt ist, während Profinet in Europa dominiert, wird die neue Spezifikation die Integration vereinfachen und die Auswahl für Endanwender vergrößern, die ihre Betriebsmittel weltweit einkaufen möchten.

Hierzu Armin Pühringer, Business Development Manager bei Hilscher: „Als die CLPA und PI die Entwicklung einer gemeinsamen Spezifikation ankündigten, war das für die Technologieführer mit der notwendigen Expertise zugleich der Aufruf zur Entwicklung eines entsprechenden Kopplergeräts. Hilscher arbeitet seit vielen Jahren sowohl mit Profinet als auch den Technologien auf CC-Link-Basis. Deshalb war für uns die Beteiligung an der gemeinsamen Schnittstellenentwicklung eine folgerichtige Entscheidung. Wir haben dabei unsere Kompetenz in der Datenverarbeitung auf allen Ebenen eingebracht und in Kürze wird nun der neue Koppler selbst folgen.“

John Browett, General Manager der CLPA Europe kommentierte: „Das ist ein entscheidender Schritt nach vorn. Die CLPA und PI hatten auf der SPS IPC Drives 2015 versprochen, die Entwicklung der Kopplerspezifikation innerhalb eines Jahres zum Abschluss zu bringen, und zum Termin 2016 konnten wir Erfolg vermelden. Dass Hilscher jetzt konkrete Produkte ankündigt, zeigt, dass die Kooperation von CLPA und PI nach wie vor hochrelevante Entwicklungen ihrer Partner hervorbringt.“

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