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17.05.2017

Gastprofessur an Tongji Universität für Global Technology & Marketing Director Rahman Jamal von NI

Vom 8. bis 9. April 2017 fand zum zweiten Mal die Veranstaltung “Made in China 2025” mit dem Themenschwerpunkt “Smart Transformation of Global Manufacturing” in Shenzhen/China statt. Auf Einladung des an Industrie 4.0 orientierten Industry 4.0 Smart Factory Lab der Tongji University präsentierte Rahman Jamal, Global Technology & Marketing Director bei National Instruments (NI), über die Schlüsselrolle, die „Big Data“ im industriellen Internet der Dinge spielen.

Im Anschluss fand ein reger Austausch der mehr als 1000 internationalen Experten statt, wobei diskutiert wurde, wie China zu einer der führenden Kräfte im Bereich der Fertigung im Zeitalter allgegenwärtiger Technologiekonvergenz werden kann.

Im Vorfeld von „Made in China 2025” nahm R. Jamal an einer Klausurtagung teil, an der er sich u. a. mit dem Vertreter des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT), Dr. Xiaopeng An, Deputy Director General of the Informatization and Software Service Dept., austauschte. Im Rahmen dieses Closed-Door-Meetings sprachen der NI-Manager und der Regierungsvertreter über Technologietrends in den USA und Deutschland und darüber, wie China im Umfeld von IIoT wettbewerbsfähig bleiben kann.

Rahman Jamal ist Gastprofessor an der Tongji Universität

Ebenfalls auf Einladung der Tongji Universität reiste R. Jamal nach Shanghai, um dort den Titel des Gastprofessors von der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) verliehen zu bekommen. In seiner Auftaktvorlesung als Gastprofessor, der 200 interessierte chinesische Studenten beiwohnten, referierte er über das Thema „Plattformen für IIoT“. Interessant war, dass der Vortrag auf Deutsch gehalten werden konnte, da die Studierenden des CDHAW allesamt die deutsche Sprache beherrschen. Alle Studenten am CDHAW werden zudem das vierte Studienjahr in Deutschland verbringen. Dabei absolvieren sie ein Studiensemester an einer der 26 deutschen Partnerhochschulen sowie eine Praxisphase in einem deutschen Unternehmen bzw. erstellen ebendort ihre Bachelor-Arbeit.

Bereits seit 2016 kooperiert NI eng mit dem Industry 4.0 Smart Factory Lab der Tongji University, etwa in Bezug auf Forschung an Schlüsseltechnologien oder der Technologiedemonstration von vorbeugender Wartung. Chinas erstes auf Industrie 4.0 ausgerichtetes Smart Factory Lab wurde am 28. Oktober 2014 auf dem Jiading-Campus der Tongji-Universität eröffnet. Die Kooperation zwischen NI und dem Industry 4.0 Smart Factory Lab an der Tongji-Universität gestattet es, dass sich die Ausrichtungen des Unternehmens und der Universität ergänzen. „Die führende Position des Industry 4.0 Smart Factory Labs der Tongji-Universität im inländischen Hochschulbereich, erfolgreiche wissenschaftliche Expertenteams sowie NIs großer Erfahrungsschatz im Bereich der Datenerfassung und der Anlagenzustandsüberwachung, tragen dazu bei, dass eine völlig neue Art und Weise der erleichterten Kooperation entsteht – sowohl zwischen der Industrie und der Hochschulforschung als auch zwischen China und dem Ausland im Bereich der intelligenten Produktion.“, so Chen Mingqiang, Director des Industry 4.0 Lab und Vizedekan des CDHAW an der Tongji-Universität.

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