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03.09.2010

MESA verstärkt Aktivitäten in Deutschland

Aufgrund der exponentiellen Zunahme produktionstechnischer Daten erhöht sich das Interesse der fertigenden Industrie an Lösungen, die diese Daten zu Informationen und zu Wissen verdichten können...

Aufgrund der exponentiellen Zunahme produktionstechnischer Daten erhöht sich das Interesse der fertigenden Industrie an Lösungen, die diese Daten zu Informationen und zu Wissen verdichten können. Manufacturing Execution Systems können diese Aufgaben übernehmen. Davon ist Karl Schneebauer, Vicechair MESA Europe und MPDV Partner Manager, überzeugt. Mit der MESA (Manufacturing Enterprise Solutions Association) International („www.mesa.org“:http://www.mesa.org) steht eine globale Community zur Verfügung, die den Einsatz von MES-Lösungen in produzierenden Unternehmen fördern will. Aufgabe der MESA ist es, Anwendern über strategische Initiativen (z. B. Lean Production) Programme in die Hand zu geben, mit welchen Lösungen die Ziele erreicht werden können. Die MESA finanziert sich hauptsächlich durch ihre Sponsoren. So kostet die Platin-Sponsorschaft für ein Jahr 30000 US-$ und ein Gold-Sponsor zahlt 15000 US-$ jährlich. Für Anwender ist die Mitgliedschaft nach Vereinsvorbild aufgebaut. Das derzeitige Jahres-Budget der MESA liegt bei etwa 200000 US-$.

Mit MES EMEA gibt es auch einen europäischen Ableger, der aus den Niederlanden heraus agiert. Laut K. Schneebauer gibt es auch bereits MESA-Arbeitsgruppen zum Beispiel in Russland und Brasilien. In Deutschland gibt es einige interessierte Mitstreiter, die am liebsten eine eigene deutschsprachige MESA-Organisation aufbauen wollen, um dem Thema MES hierzulande eine größere Bedeutung zukommen lassen zu können. Diese Gruppe organisiert bereits erfolgreich eigene Veranstaltungen, so auf der Hannover Messe und auf dem Automatisierungstreff. Mit einer eigenständigen deutschen Organisation könnten solche Aktivitäten noch viel stärker ausgebaut werden. Die diesjährige MESA-EMEA-Konferenz findet vom 8. bis 11. November 2010 zum ersten Mal in Deutschland im Swissotel in Düsseldorf statt. Laut K. Schneebauer ist es gelungen, ein sehr interessantes Programm mit hochkarätigen Anwenderbeiträgen zusammenzustellen. „Alles dreht sich um die Frage, wie Transparenz bis in den letzten Winkel im Werk Herstellern hilft, die Performance zu verbessern und die Wertschöpfung im Unternehmen messbar zu machen“, erläutert K. Schneebauer.

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