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12.10.2007

FDI für die Geräteintegration auch in der Fertigungsindustrie

Während der diesjährigen Hannover Messe haben das EDDL Cooperation Team (ECT) und die FDT Group in einer gemeinsamen Pressekonferenz ihre Zusammenarbeit bei der Definition einer gemeinsamen Technologie zur Geräteintegration „Field Device Integration“ (FDI) bekannt gegeben...

Während der diesjährigen Hannover Messe haben das EDDL Cooperation Team (ECT) und die FDT Group in einer gemeinsamen Pressekonferenz ihre Zusammenarbeit bei der Definition einer gemeinsamen Technologie zur Geräteintegration „Field Device Integration“ (FDI) bekannt gegeben. Grundlage von FDI ist ein vom Lehrstuhl für Informationstechnik im Maschinenwesen (itm, Prof. Bender) entwickeltes Konzept. Während EDDL und FDT ihren Ursprung in der Prozessautomatisierung haben, bietet laut itm FDI nicht nur für die Prozess-, sondern auch für die Fertigungsautomatisierung Vorteile. Gerade die Fertigungsautomatisierung befindet derzeit sich im Wandel. Zunehmend werden auch dort z. B. intelligente Servoantriebe und Safety-Geräte eingesetzt, die mit ihren umfangreichen Diagnose- und Statusinformationen die Basis für eine zustandsorientierte Instandhaltung bieten. Dies ermöglicht es Anlagenbetreibern, ungeplante und kostspielige Produktionsausfälle zu vermeiden und so die Verfügbarkeit ihrer Produktionsanlagen zu verbessern. Dass dieser Trend ungebrochen ist, zeigen die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der binären Sensorik und Aktorik. Mit neuen digitalen Schnittstellen wie z.B. IO-Link eröffnen diese Geräte in Zukunft umfangreiches Potential für Diagnose und Wartung.

"FDI unterstützt dies durch eine neuartige Architektur, die es Systemen erlaubt, effizient auf Diagnose- und Gerätedaten zuzugreifen", heißt es vom itm. Damit lassen sich z. B. Diagnosesysteme realisieren, die automatisch Statusinformationen von Geräten sammeln, kondensieren und dem Benutzer auf ergonomische Art und Weise zur Verfügung stellen. Stellt man sich vor, dass zukünftig sogar Lichtschranken derartige Informationen liefern, ist eine leistungsfähige Architektur, wie sie FDI bietet, unerlässlich, ist man bei itm überzeugt. Itm stellt das FDI-Konzept während der SPS/IPC/Drives 2007 auf dem Stand der Profibus Nutzerorganisation (Halle 6, Stand 210) vor. Ein Demonstrator veranschaulicht an Profibus, Profinet und IO-Link die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten.

 

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