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31.01.2008

National Instruments wird Mitglied der Multicore Association

National Instruments ist der Multicore Association beigetreten. Dabei handelt es sich um eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich die Entwicklung von Standards zum Ziel gesetzt hat, die die Markteinführungszeit für Produkte mit Multicore-Implementierungen verkürzen...

National Instruments ist der Multicore Association beigetreten. Dabei handelt es sich um eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich die Entwicklung von Standards zum Ziel gesetzt hat, die die Markteinführungszeit für Produkte mit Multicore-Implementierungen verkürzen. Als Mitglied dieser Organisation arbeitet National Instruments gemeinsam mit führenden Technologieunternehmen, wie Intel, Freescale Semiconductor und Wind River, an der Verbesserung der Interoperabilität von Betriebssystemen, Hardware und Software-Entwicklungswerkzeugen, damit Anwender von der höheren Leistung profitieren, die durch die Multicore-Technologie möglich wird.

 

„National Instruments verfügt über ein beeindruckend umfangreiches Know-how im Bereich Multicore-Technologie, sowohl in Bezug auf Hard- und Software als auch bezüglich Betriebssystemen“, so Markus Levy, Vorsitzender der Multicore Association. „Diese Erfahrung und die Führungsposition von NI bei der Entwicklung von Produkten, die diese Technologie nutzen, machen National Instruments zu einem wichtigen Mitstreiter bei den Bemühungen der Multicore Association um die Definition von Standards für Multicore-Anwendungen.“

 

National Instruments will die Organisation aufgrund seiner Erfahrung bei der Unterstützung und Nutzung der Multicore-Technologie in Produkten, wie der grafischen Entwicklungsumgebung Labview, mit Beiträgen unterstützen. Aufbauend auf der fast zehnjährigen Geschichte der Multithreading-Technolgie vereinfacht Labview mit seiner intuitiven parallelen Datenflussprogrammierung die Entwicklung von Multicore- sowie von FPGA-basierten Anwendungen. Darüber hinaus wird mit Labview Real-Time auch das symmetrische Multiprocessing (SMP) möglich, sodass Anwender Leistungssteigerungen durch Multicore-Prozessoren erzielen können, ohne Einbußen beim Determinismus hinnehmen zu müssen. Zu den Kunden, die mit der grafischen Programmierung von Labview und der Multicore-Technologie arbeiten, gehören beispielsweise das Ames-Forschungszentrum der NASA bei der Regelung eines Windkanals, das Max-Planck-Institut bei der Kernfusionsforschung, die Eaton Corporation beim Test von Steuergeräten sowie die Virginia Tech University und Torc Technologies bei der Entwicklung von intelligenter Bildverarbeitung für ein autonomes Fahrzeug. Um noch bessere Leistungen zu erzielen, hat National Instruments auch Hardware mit Multicore-Prozessoren ausgestattet, zum Beispiel modulare Messgeräte auf den Plattformen PXI, PXI Express, PCI, PCI Express und PCMCIA.

 

„Der Trend zur Multicore-Programmierung ist genauso revolutionär wie die Einführung der objektorientierten Programmierung vor ca. 20 Jahren; und Labview bewältigt diese neue Herausforderung mit Elan“, so Dr. James Truchard, CEO, President und Mitbegründer von National Instruments. „National Instruments investiert bereits seit zehn Jahren in die Multithreading-Technologie. Diese ist ein integraler Bestandteil von Labview, dessen Datenflussparadigma für die Realisierung von parallelen Multicore-Anwendungen prädestiniert ist. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Multicore Association bei der Definition von Standards für Multicore-Anwendungen.“

 

Unter www.ni.com/multicore stehen Informationen zur Multicore-Programmierung bereit, darunter Webcasts und Whitepaper von National Instruments, Intel, der Multicore-Associaten, QNX Software Systems und der University of California, Berkeley.

 

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