13. Januar 2009
Product Life live: Anwenderkongress für PDM und PLM
Vom 17. bis 18. März findet in diesem Jahr die Product Life live in Bochum statt. Anwendungsberichte rund um die Themen PDM und PLM aus der Praxis für die Praxis stehen hier im Fokus. Der Kongress soll dazu beitragen, die in vielen Unternehmen vorliegenden Informationsdefizite zu schließen und einen anbieterunabhängigen Blick auf die Potenziale von PLM-Lösungen zu vermitteln. „Erfolgreiche Firmen nutzen gerade Krisenzeiten, um die Marktposition durch eine Verbesserung der Prozesseffizienz und eine Beschleunigung der Produktinnovation zu stärken. Hierzu ist PLM unumgänglich“, erklärt der Komiteevorsitzende Prof. Dr. Michael Abramovici von der Ruhr-Universität Bochum.
Insbesondere durch die Anwendervorträge verdeutlicht der Kongress, welchen Nutzen die Implementierung von PLM-Lösungen bringt und auch welchen Herausforderungen sich die Unternehmen dabei stellen müssen. Erfahrungsaustausch, Kommunikation und Networking stehen im Mittelpunkt.
Die Programmpunkte im Überblick
Das Kompaktseminar:
Der Kongress startet mit einem dreistündigen Kompaktseminar
”PLM Grundlagen, Anwendungen, Trends und Einführungsstrategien”. PLM-Entscheider stehen heute vor einer Vielzahl zu beantwortenden Fragen. Das Kompaktseminar gibt Antworten beispielsweise auf die Fragen:
- Wo liegt die Grenze zwischen PLM- und ERP-Aufgaben? Ist ein PLM-Projekt ein IT- oder eher ein Organisationsprojekt? Können PLM-Bedarfe durch die ERP- bzw. durch eine CAD-nahe PDM-Software abgedeckt werden?
- Welche organisatorischen Voraussetzungen sind für eine PLM-Einführung notwendig? Treten die von PLM-Anbietern versprochenen Nutzenpotenziale tatsächlich ein? Wie kann die Wirtschaftlichkeit einer PLM-Investition berechnet werden? Welche sind die wichtigsten Entwicklungstrends?
- Was kann man aus den Erfahrungen der PLM-Pioniere lernen?
Wie kann die Integration zwischen PLM und ERP gestaltet werden? Wie können bestehende PDM-Lösungsbausteine migriert werden?
Keynotes, Vorträge und Workshops
Über zwanzig Vorträge und vier Workshops, gehalten von PLM-Anwendern und Experten, vermitteln Erfahrungswissen zum Beispiel zu den Themen - PLM Einführung und Integration,
- Optimierung der Entwicklungsprozesse,
- Engineering Collaboration,
- Komplexitäts- und Konfigurationsmanagement,
- Requirements, Qualität und Kostenmanagement im PLM,
- Multilinguale Produktdokumentation.
Spezielle Angebote für Maschinenbau und Automatisierung
Neben den branchenübergreifenden Themen sind bestimmte Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops speziell auf Teilnehmer aus dem Maschinenbau und / oder der Automatisierungsindustrie ausgerichtet:
Workshop: Erfolgreich gelebtes Konfigurationsmanagement – Nutzung von PLM-Methoden für ein systematisches Projektmanagement zur Steuerung der interdisziplinären Produktentwicklung. In diesem Workshop werden die Herausforderungen im zunehmend mechatronisch geprägten Maschinenbau analysiert und bewertet.Workshop: Praxiserprobte PLM-Einführungsstrategien für den klassischen Maschinenbau Am Beispiel der MTU Friedrichshafen wird der Weg eines Unternehmens aufgezeigt, dass sich relativ weit in Richtung PLM entwickelt hat.
Vortrag: Vom intelligenten Konfigurator für Kunden zur Design Automation vorgetragen von Phoenix Contact
Vortrag: Durchgängige integrierte Produktkonfiguration im Anlagen- und Maschinenbau am Beispiel der Hans Huber AG
Vortrag: Anlagenstückliste: Das Bindeglied zwischen PDM und ERP im Anlagenbau, Praxisbeispiel Fleissner GmbH & Co.
Meet the experts Runde: PLM im Maschinen- und Anlagenbau: Herausforderungen, Status, zukünftige Entwicklungen
Diskussionsrunde „PLM in der Automatisierung“
Unter dem Titel „PLM in der Automatisierung – Was fehlt ist der Aufbruch“, diskutiert Stefanie Philipp, Chefredakteurin der Fachzeitschrift IT&Production, mit Experten aus der Automatisierungsindustrie.
Spätestens seit der Übernahme von UGS durch Siemens wird das noch relativ junge PLM-Konzept in der Welt der Automatisierungstechnik bekannt gemacht. Doch konkrete, detaillierte bzw. pragmatische Denkansätze gibt es bislang wenige. In der Diskussionsrunde stehen Experten Rede und Antwort: Was genau bedeutet der Einzug eines PLM-Konzepts für den Fachbereich Automatisierung? Wird der SPS-Programmierer in Zukunft obsolet? Verdummen Automatisierungskomponenten und wird die Intelligenz schließlich gänzlich von der IT geleistet? Und nicht zuletzt: Ist die Automatisierung schlussendlich nur noch die operative Einheit der IT-Abteilung?
Session der Strategischen Partner
Der unabhängige Technologieberater und Journalist Ulrich Sendler moderiert die Session “PLM 2015 – IT im Prozess”. Contact Software, Dassault Systemes, PTC und Siemens PLM erläutern, worauf ihre Produktstrategien zielen, was PLM im Jahre 2015 bedeutet und welche Lösungen heutiger Herausforderungen sich abzeichnen.
Partner Area
Auf der Partner Area der Product Life live präsentieren sich rund 15 Anbieter von PDM-/PLM-Systemlösungen und Beratungsunternehmen.Die Liste der ausstellenden Partner und das detaillierte Kongressprogramm unter www.productlife.de abrufbar oder direkt über den Veranstalter, Mesago Messe Frankfurt GmbH, E-Mail: productlife@mesago.com.
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